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Kiel holt Punkt im Spitzenspiel - Abstiegskampf dramatisch

Düsseldorf. Der 1. FC Kaiserslautern meldet sich im Abstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga eindrucksvoll zurück. Das 4:1 in Duisburg macht Hoffnung. Aufstiegs-Mitfavorit Nürnberg hat eine Krise.

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Verhakt: Der Braunschweiger Suleiman Abdullahi (r) und Bochums Tim Hoogland beim Zweikampf. Foto: Guido Kirchner

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Pauli-Akteur Mats Möller Daehli (r) kommt vor Sandhausens Denis Linsmayer an den Ball. Foto: Daniel Reinhardt

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FCK-Profi Osayamen Osawe bejubelt einen seiner drei Tore beim 5:1-Sieg beim MSV Duisburg. Foto: Marcel Kusch

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Heidenheims Sebastian Griesbeck (l) versucht gegen den Ingolstädter Sonny Kittel den Ball zu behaupten. Foto: Stefan Puchner

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Den Ball im Visier: Nürnbergs Georg Margreitter (l) und der Dresdner Haris Duljevic beim Zweikampf. Foto: Sebastian Kahnert

Der Kampf gegen den Abstieg aus der 2. Fußball-Bundesliga wird immer dramatischer. Nach dem 28. Spieltag beträgt der Abstand zwischen dem 1. FC Heidenheim auf Relegationsplatz 16 und dem Tabellenvierten FC Ingolstadt lediglich sechs Punkte.

Tabellenführer Fortuna Düsseldorf (53 Punkte) muss am Montag (20.30 Uhr) zum Abschluss der Runde bei Erstliga-Absteiger Darmstadt 98 antreten. Das Team von Trainer Friedhelm Funkel kann mit einem Erfolg den Vorsprung auf den zweitplatzierten 1. FC Nürnberg auf neun Zähler ausbauen und die Sorgen der Lilien noch intensiver machen.

Holstein Kiel holte im Spitzenspiel einen wichtigen Punkt. Nach dem 1:1 (1:1) bei Arminia Bielefeld hat der Aufsteiger als Tabellendritter bei 45 Zählern nur noch zwei Punkte Rückstand auf Nürnberg. Bei den Ostwestfalen, die mit 39 Zählern Sechster sind, verlängerte Chefcoach Jeff Saibene seinen Vertrag vorzeitig bis 2021.

Brian Behrendt erzielte das 1:0 (21. Minute), Kingsley Schindler (25.) glich zum frühen Endstand aus. „Das wird noch eine harte und intensive Saison - aber das ist für alle Fans ja schön, wenn es spannend ist“, kommentierte Arminia-Profi Julian Börner das nervenaufreibende Geschehen.

Aufsteiger Jahn Regensburg unterlag dem FC Erzgebirge Aue 1:3 (0:2) und vergab die Chance, auf Rang vier vorzurücken. Doppel-Torschütze für Aue war in der 28. und 57. Minute zum 1:0 und 3:1 Pascal Köpke - und der lobte sein Team im TV-Sender Sky überschwänglich für die Leistung: „Es ist eine super Mischung.“

Die SpVgg Greuther Fürth gewann gegen den 1. FC Union Berlin mit 2:1 (1:0). Einen Erfolg feierte auch der VfL Bochum mit dem 2:0 (1:0) gegen Eintracht Braunschweig. Der FC St. Pauli trennte sich vom SV Sandhausen 1:1 (1:0).

Die Nürnberger nehmen sich eine Krise. Der Aufstiegs-Mitfavorit blieb mit dem 1:1 (0:1) am Samstag bei Dynamo Dresden zum fünften Mal nacheinander ohne Sieg. „Es war für uns wichtig, etwas Zählbares mitzunehmen. Es wird sich erst in den nächsten Wochen zeigen, wem der Punkt mehr hilft“, sagte Trainer Michael Köllner.

Mit 40 Zählern darf sogar Ingolstadt wieder in Richtung Aufstiegsränge schauen. Der Mannschaft von Chefcoach Stefan Leitl genügte beim 2:1 (0:0) als Gast des 1. FC Heidenheim eine starke Kurzphase, um zum dritten Mal nacheinander ungeschlagen zu bleiben.

Im Kampf gegen den Abstieg hat sich der Tabellenletzte 1. FC Kaiserslautern eindrucksvoll zurück gemeldet. „Die Mannschaft wächst zu einer Einheit zusammen, das ist schön zu sehen“, sagte Trainer Michael Frontzeck, der mit dem 4:1 (1:0) beim MSV Duisburg seit seinem Amtsantritt im Februar 16 Punkte aus neun Spielen holte. Die Pfälzer haben wie Darmstadt 28 Zähler. Duisburg erlitt die vierte Niederlage in Serie und muss noch um den Klassenverbleib bangen.

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Verhakt: Der Braunschweiger Suleiman Abdullahi (r) und Bochums Tim Hoogland beim Zweikampf. Foto: Guido Kirchner

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Pauli-Akteur Mats Möller Daehli (r) kommt vor Sandhausens Denis Linsmayer an den Ball. Foto: Daniel Reinhardt

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FCK-Profi Osayamen Osawe bejubelt einen seiner drei Tore beim 5:1-Sieg beim MSV Duisburg. Foto: Marcel Kusch

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Heidenheims Sebastian Griesbeck (l) versucht gegen den Ingolstädter Sonny Kittel den Ball zu behaupten. Foto: Stefan Puchner

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Den Ball im Visier: Nürnbergs Georg Margreitter (l) und der Dresdner Haris Duljevic beim Zweikampf. Foto: Sebastian Kahnert

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