Kinderfreundliche Stadt: Köln will Jugend mehr einbeziehen

Als erste deutsche Millionenstadt hat Köln am Dienstag das Siegel „Kinderfreundliche Kommune“ erhalten. Nach Angaben von Initiatoren und Stadt wird mit der Auszeichnung ein Aktionsplan gewürdigt, den Köln mit Kindern und Jugendlichen erarbeitet hat. Er muss nun in den kommenden drei Jahren umgesetzt werden. Ein zentrales Ziel ist mehr Teilhabe von Kindern und Jugendlichen in der Stadt.

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Köln

, 20.02.2018, 16:59 Uhr / Lesedauer: 1 min

Konkret plant Köln zum Beispiel ein Jugendbüro, wo sich Kinder und Jugendliche informieren, beraten lassen und bei Projekten mitmachen können. Zudem sollen alle angehenden Führungskräfte der Stadt in Kinderrechten und Kinderfreundlichkeit geschult werden, sagte eine Sprecherin der Stadt - „vom Straßen- bis zum Gebäudebauer“.

Initiatoren des Siegels sind UNICEF und das Deutsche Kinderhilfswerk. Das Projekt „Kinderfreundliche Kommunen“ wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen, und Jugend gefördert.