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Blaskapelle Grafenwald begeisterte mehr als 100 Besucher

Frühlingsstimmen-Konzert

GRAFENWALD Mehr als 100 Besucher fanden am Wochenende ihren Weg in die Turnhalle der Grafenwälder Grundschule. Dort gab die Blaskapelle Grafenwald ihr „Frühlingsstimmen“-Konzert.

von Von Berthold Fehmer

, 19.04.2010
Blaskapelle Grafenwald begeisterte mehr als 100 Besucher

Die Blaskapelle Grafenwald bot beim Konzert "Frühlingsstimmen" eine Mischung aus Märschen, Walzern, Filmmusik und Musicals.

Über das tolle Frühlingswochenende war einer nicht überrascht: Uwe Krause, Leiter der Blaskapelle Grafenwald. „Wenn wir spielen, ist immer schönes Wetter.“ Die warmen Temperaturen sorgten wohl im Gegenzug dafür, dass einige wenige Reihen beim „Frühlingsstimmen“-Konzert leer blieben, immerhin fanden aber mehr als 100 Besucher den Weg in die Turnhalle der Grafenwälder Grundschule. Der Auftritt sei eine der wenigen Gelegenheiten im Laufe eines Jahres, nicht unter freiem Himmel zu spielen, verriet Krause. Und nicht im Rahmen eines Schützenfestes. „Das machen wir auch gern, aber so etwas hier macht mehr Spaß“, gab er zu.Absurde Titel Mit dem Programm bot die Blaskapelle einen Überblick über die Stücke, die in diesem Jahr gespielt werden. Mehr als die Hälfte des Programms sind Arrangements, die Krause selbst erstellt hat.   Völlig absurd wirkten teilweise die Namen: „Biker-Polka“ hätte Johann Strauss (Sohn) sein Stück „Im Sturmschritt“ wohl im Traum nicht genannt. Krause: „Der Verlag aus Österreich, mit dem ich zusammenarbeite, hat die Angewohnheit, die Stücke umzubenennen.“ Krauses Tipp zu den Titeln dieser Stücke: „Vergessen Sie den Namen einfach.“ Das galt ebenso für das „Nächtliche Geburtstagsständchen“ – eigentlich ein Marsch von Carl Teike („Alte Kameraden“) mit dem Titel „In Treue fest“.Keine Blöße

Musikalisch gab sich die Blaskapelle keinerlei Blöße. Gut eingespielt präsentierten die rund 30 Musiker Märsche, Medleys aus Filmmusiken und Musicals und wurden dabei von ihrem Leiter Uwe Krause sicher durchs Programm geführt. Der trug mit seinen höchst unterhaltsamen Ansagen zur Stimmung bei. Beim Tschaikowski-Walzer aus dem Ballett Dornröschen verwies er auf die vielen jungen Damen in der Kapelle, denen er vorgeschlagen habe, doch eine kleine Ballett-Aufführung einzustudieren. Die konterten: Da könne er sich doch besser in ein Tutu zwängen. So wurde es nichts mit dem Tanz. Krause: „Das wollte ich Ihnen nicht antun.“