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Globalphilosophen machen das Brauhaus unsicher

KIRCHHELLEN Einen Angriff auf die Lachmuskeln startet das Brauhaus am kommenden Freitag, 14. März. Rainer Pause und Norbert Alich werden zu Gast sein und ihre "Streitkultur in reinster Form" wieder unter Beweis stellen.

von Von Yvonne Dziabel

, 06.03.2008
Globalphilosophen machen das Brauhaus unsicher

<p>Rainer Pause (l.) und Norbert Alich streiten gern, halten aber zusammen. privat</p>

Das Programm "Zusammen halten" der rheinischen Ausgabe der Marx-Brothers und Dick&Doof beschäftigt sich mal wieder bekloppt und böse wie eh und je mit der Politik und alltäglichen Sorgen. "Sieben Jahre haben die 68er uns im Griff gehabt. Und jetzt? Deutschland ist eine Wüste! Wie damals nach dem Krieg! Jetzt kommt eine neue Nachkriegszeit. Nach diesem Siebenjährigen Krieg heißt es nun die Trümmer aufräumen, die uns die 68er hinterlassen haben! Jetzt heißt es: Wieder aufbauen, von vorne anfangen, die Suppe auslöffeln, die uns eine ganze Generation eingebrockt hat: Die Schröders, Fischers und Trittins." Wie die beiden das anstellen wollen, ist jedoch noch fraglich, denn mittlerweile ist doch "die halbe Welt in Brand geraten ist, den nicht einmal Tsunamis zu löschen in der Lage sind! Folter, Bomben, Glaubenskriege. Die Globalisierung des Terrorismus. Alles fliegt auseinander. Was ist es, was die Welt noch im Innersten zusammenhält? Solidarität? Die Parteien, eine neue Frisur?"

Kopf hinhalten

Als Fritz & Hermann, den beiden Generalisierer und Globalphilosophen werden Pause und Alich auf diese Fragen eingehen und scharf diskutieren, was zu tun ist. Wenn´s darauf ankommt, halten sie nicht nur, wie schon in den vergangenen Jahren, den Kopf hin. Wenn´s denn kein anderer macht, dann sie und zwar zusammen. Der eine mehr, der andere weniger. Sie sprechen das Unangenehme aus, streiten wie die Kesselflicker - aber sie halten zusammen. Sie halten alles aus. Sogar sich selbst. Und das soll was heißen. Karten zu der Veranstaltung sind noch immer im Brauhaus erhältlich.

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