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Kolpingsfamilie bevorzugt Blondinen

KIRCHHELLEN Zum ersten Mal in neuer Verpackung präsentierte sich der Kolpingskarneval im Brauhaus. Weg vom Sitzungsklamauk, hin zu einer richtigen Party sollte es gehen. Unter dem Motto "Blondinen bevorzugt" stürmten diese am Samstag den Saal.

von Von Yvonne Dziabel

, 27.01.2008

Dabei sah es am Anfang gar nicht danach aus. Nach dem Einlass um 19.11 Uhr verliefen sich die anwesenden Gäste noch. Erst drei Stunden später war der Saal wie gewandelt. Blondinen und kostümierte Gruppen zappelten zur Musik, als hätten sie nie etwas Anderes gemacht. "Es war einfach zu früh", meinte Brauhaus-Chef Hannes Sponagel-Becker.

Wobei die Jugendlichen so ihre Probleme mit dem späten Beginn hatten und zudem keinen Alkohol unter 18 Jahren bekamen. "Das mit dem Alkohol finde ich gar nicht so schlimm", erklärte die 17-jährige Anna. "Aber wir müssen um Mitternacht hier raus." Sie war mit ein paar Freunden dort, von denen einige schon 18 Jahre alt sind. "Ich weiß noch nicht, wie wir das dann machen, ob die anderen bleiben", so Anna. "Aber jetzt feiern wir erstmal, solange wir dürfen."

Das taten auch die in der Zwischenzeit zahlreichen anderen Gäste ausgelassen. Dabei war es egal, ob im großen Saal zur Disco-Musik oder in der Sektbar, wo sich die Fans von WDR 4 trafen. "Ich finde es klasse, dass es hier eine richtige Party gibt", meinte Judith Pommerin. "Ich finde den Sitzungskarneval immer so aufgesetzt. Hier kann man selbst bestimmen, ob man lachen will und muss nicht so steif rum sitzen."

Kostümprämierung

Ein bisschen Programm gab es aber dennoch, denn das beste Gruppenkostüm wurde prämiert. Die Jury aus Ralf Josten, Dierk Bußmann, Hannes Sponagel-Becker und Detlef Wittkowski entschied sich letztlich für die Damen und Herren der "Schölzbach-Klinik". Die "Ärzte" und "Schwestern" hatten sich sehr viel Mühe mit ihren Kostümen gegeben und erhielten dafür einen "Fresskorb" und eine Flasche Braumeister.

 

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