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Neuer Pflegestützpunkt eröffnet

Bedürftige und Angehörige

KIRCHHELLEN Im Hause der AOK in Bottrop-Kirchhellen, an der Hauptstraße 18, eröffnete am Dienstag die Pflegestützpunkt-Dependance.

von Von Holger Steffe

, 20.04.2010
Neuer Pflegestützpunkt eröffnet

Eröffneten offiziell die Pflegestützpunkt-Dependance in Der AOK-Kirchhellen. Gerhard Nölkes von der AOK Westfalen-Lippe, Bezirksbürgermeisterin Margot Hülskemper, AOK-Pflegeberater Stephan Baranowski und Dezernent Willi Loeven.

Rat und Hilfe aus einer Hand versprechen die Kranken- und Pflegekassen sowie die Stadt Bottrop an dieser Stelle Ratsuchenden Kirchhellener Pflegebedürftigen und Angehörigen. Erst im März hatte der Pflegestützpunkt im Hause der Knappschaft in Bottrop-Mitte eröffnet.

Die Stadt, AOK Westfalen-Lippe, Knappschaft, BKK-Landesverband NRW, Signal Iduna IKK, Verband der Ersatzkassen e.V. und die Landwirtschaftliche Pflege- und Krankenkasse NRW haben eine Vereinbarung zur Errichtung dieser Stützpunkte unterzeichnet. „Krankenkassen und Stadt Bottrop unterstützen sich personell gegenseitig“, versprach Dezernent Willi Loeven die Beteiligung der Ämter Soziales, Gesundheit und Wirtschaftsförderung. Dafür sind feste Sprechzeiten in Bottrop eingeplant, aber auch auf Wunsch in der Depandance oder bei den Betroffenen Zuhause. Mit der Errichtung dieser gemeinsamen Pflegestützpunkte leisten die Kranken- und Pflegekassen und die Kommune einen wesentlichen Beitrag zu Verbesserung der wohnortnahen Beratung. In den Pflegestützpunkten wird über alle pflegerischen, medizinischen und sozialen Leistungen unter einem Dach beraten - und gleichzeitig deren Vernetzung sichergestellt. So erhalten Pflegebedürftige und deren Angehörige alle wichtigen Antragsformulare, Informationen und auch konkrete Hilfestellungen. Wenn beispielsweise ein geeignetes Pflegeheim gesucht wird, hat das Beratungspersonal ebenso den Überblick wie zu einem barrierefreien Umbau des Hauses.

Die Pflegestützpunkte bilden das gemeinsame Dach, unter dem sich das Personal der Pflege- und Krankenkassen oder Sozialhilfeträger untereinander abstimmen und den Rat und Hilfe suchenden Betroffenen sowie deren Angehörigen ihre Sozialleistung erläutern und vermitteln können. Alle Angebote rund um die Pflege sollen erfasst sein, also z. B. auch die örtliche Altenhilfe und die Hilfe zur Pflege nach dem Recht der Sozialhilfe. Zudem sollen auch ehrenamtlich Tätige in die. Arbeit einbezogen werden.