Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Schwarze Heide ist nicht gesperrt

Segelkunstflug-Lehrgang

KIRCHHELLEN Der Verkehrslandeplatz Schwarze Heide war am Freitag nicht von der Sperrung der Flughäfen in NRW betroffen. Das erklärte André Hümpel, Geschäftsführer der Flugplatzgesellschaft.

von Von Holger Steffe

, 16.04.2010
Schwarze Heide ist nicht gesperrt

<p>Michael Spitzer (25) vom Fliegerclub Gladbeck-Kirchhellen und Sebastian Dirlam (30) aus Mönchengladbach nutzten gestern die Gelegenheit, sich auf die Kunstflugweltmeisterschaft im finnischen Jämijärvi im Juli vorzubereiten. <p></p> Steffe</p>

 Da von der Schwarzen Heide Maschinen starten, die auf Grund ihrer Flughöhe auch auf Sicht geflogen werden können, ist hier keine Einschränkung des Flugbetriebes notwendig gewesen. "Die Verantwortung für Sicht- anstelle von Instrumenten-Flug liegt allerdings allein beim Piloten. Verstärkte Nachfrage wegen ausgefallener Linienflüge gab es aber nicht", sagte Hempel.

Seit Sonntag und bis Samstagsbend um 18 Uhr findet ein Segelkunstflug-Lehrgang in der Schwarzen Heide statt, zum nunmehr achten Mal seit 2002 veranstaltet vom Salto-Skydance e.V. Cheffluglehrer Hans Hoischen begleitet seine Schützlinge bei den Lehrgängen, Harry Lemke schult die erfahrenen Segelflieger, darunter vier Anfänger und drei Fortgeschrittene bei den Kunstfliegern, in der Theorie. Gesetzliche Bestimmungen, menschliches Leistungsvermögen sowie die Auswirkungen der G-Kräfte auf Atmung und Muskulatur sind dabei genauso wichtig wie die verschiedenen Flugfiguren.

Zwei Lehrgangsteilnehmer bereiteten sich über die Woche auf die Weltmeisterschaften vom 17. bis 24. Juli im finnischen Jämijärvi vor. Michael Spitzer (25) vom FC Gladbeck & Kirchhellen und der 30-jährige Sebastian Dirlam aus Mönchengladbach holen sich hier den letzten Schliff bei Fluglehrer Hans Hoischen.