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Waidmännern den Blick fürs Wild geschärft

KIRCHHELLEN Wer ein Vieh erlegt und verwerten will, der wird automatisch zum Lebensmittelhändler.

von Von Yvonne Dziabel

, 07.03.2008

Diese haben jedoch einiges zu beachten, vor allem, was die hygienischen Bedingungen angeht. Zu diesem Thema gab Dr. Günther Korte, der Vorsitzende der Kreisjägerschaft, am Donnerstagabend ein Seminar. Die anwesenden Jäger lernten zunächst die normale Anatomie, Physiologie und Verhaltensweise von frei lebendem Wild kennen. Das ist besonders wichtig, denn daran kann ein Jäger bereits vor dem Erlegen erkennen, ob das Tier gesund ist. Abnormale Verhaltensweisen und pathologische Veränderungen beim Tier können so sofort festgestellt werden. Die Seminarbesucher lernten, dass diese Veränderungen in Folge von Krankheiten, Umweltverschmutzungen oder sonstigen Faktoren die menschliche Gesundheit nach dem Verzehr von Wildbret schädigen können. Ist das Tier augenscheinlich gesund, so kommen Hygiene- und Verfahrensvorschriften auf den Jäger zu, wie der erlegte Wildkörper befördert und ausgeweidet werden darf und wie das Fleisch des Tieres letztlich zum Verkehr frei gegeben werden kann. Darüber hinaus informierte Dr. Günther Korte, wie Trichinenproben entnommen und gekennzeichnet werden müssen. Ehrungen Im Anschluss an das Seminar, folgte die Jahreshauptversammlung des Hegeringes. Hier konnten gleich fünf Mitglieder geehrt werden: Alfons Liesenklas hält dem Hegering schon seit 40 Jahren die Treue. Immerhin 25 Jahre dabei sind Hubert Kunigk jun., Lambert Hölscher sowie Andreas und Markus Beckmann.

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