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Klaus Prediger für Fairplay-Preis nominiert

Fußball

BRAMBAUER „Fair ist mehr“ ist das Motto eines Wettbewerbs des DFB, in dem die beste Fairplay-Handlung ausgezeichnet wird. Wer könnte dafür besser geeignet sein als Klaus Prediger, Trainer der F-Jugend des BV Brambauer 13/45? Hier geht es zur Abstimmung.

von Von Steven Roch

, 07.04.2010
Klaus Prediger für Fairplay-Preis nominiert

Klaus Prediger.

Denn Prediger zeigte im Endspiel seines Teams gegen den TuS Westfalia Wethmar bei den Lüner Hallenstadtmeisterschaften Fairness auf hohem Niveau. Lange Zeit stand es in diesem Finale 0:0. Bis zu einer Szene, über die noch lange Zeit gesprochen werden wird. Nach einem Torschuss von Wethmar war nicht klar, ob der Ball über der Linie war, oder nicht. Schiedsrichter Kevin Bülhoff entschied auf Weiterspielen. Doch Prediger gab das Tor zu und leitete somit die Niederlage seiner Mannschaft ein. „Man kann sich nicht in einen Jahr über die Trainer, die sich nicht fair verhalten aufregen und zwölf Monate später selber so sein“, unterstrich Prediger, der ein Jahr zuvor in der Turnierleitung saß.

Diese Fairness findet nicht nur beim DFB Anerkennung, sondern auch beim Online-Wettbewerb „DVAG Fairplay-Sieger des Monats“. Seit Januar wird dabei in einem Online-Voting die fairste Aktion des Monats gekürt. Prediger hat es geschafft und darf an dem Voting teilnehmen. Noch bis zum 30. April kann für den Lüner abgestimmt werden. Sein Voting-Gegner ist Uwe Stork vom SV RW Alfen aus dem Kreis Paderborn. Der Vorsitzende Stork bat schriftlich darum, einen nicht angetretenen Gegner nicht mit einer Strafe zu belegen. Dem gegnerischen Trainer hatte die Info über die Spieltagänderung nicht erreicht. „Fehler sind menschlich“, sagt Stork. „Außerdem gibt es beim Jugendfußball nichts Wichtigeres als spielen, spielen, spielen … .“

Unabhängig vom Voting erfolgt nach Abschluss der Saison 2009/10 durch eine Jury des DFB eine Auswertung aller eingereichten Fairplay-Aktionen. Bis zum 15. Juli werden die zwei besten Fairplay-Handlungen des FLVW dem DFB gemeldet. Im Herbst werden dann die Bundessieger durch den Fußball-Bund ausgezeichnet – vielleicht mit Prediger.