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Alle Artikel zum Thema: Klima

Klima

Berlin. Seit zwölf Jahren führt Angela Merkel die Bundesregierung, als „Klimakanzlerin“ feiern Umweltschützer sie längst nicht mehr. Nun warnt sie vor teuren Folgen des Nichtstuns im Klimaschutz - und hat für Deutschland ein „großes Sorgenkind“ ausgemacht.mehr...

Berlin. Der Asylstreit überschattet politisch derzeit alles. Dabei hat die Bundesregierung noch andere Probleme - ihr droht etwa eine Blamage beim Klimaschutz. Umweltministerin Schulze legt vor Gästen aus gut 30 Ländern ein Geständnis ab.mehr...

Berlin. Die Kommission für die Vorbereitung des Kohleausstiegs in Deutschland könnte nach Einschätzung des Internationalen Gewerkschaftsbunds (IGB) auch im Ausland Schule machen. „Das kann ein Modell für andere Länder sein“, sagte am Montag in Berlin Samantha Smith, die in der Vertretung von mehr als 200 Millionen Arbeitnehmern weltweit im Bereich „Gerechter Wandel“ (Just Transition) zuständig ist. Es sei wichtig, einerseits die Reduktion des CO2-Ausstoßes im Auge zu haben und andererseits gute neue Arbeitsplätze zu schaffen. Smith rief dazu auf, das Thema soziale Gerechtigkeit zum Schwerpunkt des nächsten Weltklimagipfels im Dezember in Polen zu machen.mehr...

Berlin. Deutschland wird seine Klimaziele bis 2020 nach Einschätzung von Bundesumweltministerin Svenja Schulze möglicherweise noch deutlicher verfehlen als bislang gedacht. „Die Annahmen, die mehr...

Gnotzheim. Wegen des Klimawandels und des Insektensterbens könnten Streuobstwiesen wieder wichtiger werden. Meist wachsen hier zudem alte Obstsorten abseits des vereinheitlichten Supermarkt-Geschmacks. Für historische Äpfel und Birnen finden sich immer mehr Liebhaber.mehr...

Berlin. Deutschland könnte einer Studie zufolge neben seinem Klimaschutz-Ziel 2020 auch das verbindliche EU-Ziel für den Anteil erneuerbarer Energien verpassen.mehr...

Wissenschaft

14.06.2018

Deutschland verpasst Klimaschutzziel

Berlin. Im Ausland gilt Deutschland oft noch als Klimaschutz-Vorbild, dabei tut sich beim CO2-Ausstoß seit Jahren nicht viel. Ein Bericht zeigt: Der Rückstand liegt an der Obergrenze der bisherigen Befürchtungen. Die Koalition hat dazu bislang wenig Konkretes anzubieten.mehr...

Schlaglichter

14.06.2018

Antarktis-Eis schwindet immer schneller

Leeds. Die Antarktis verliert einer Hochrechnung zufolge zunehmend schneller an Eis. Waren es von 1992 bis 2012 durchschnittlich etwa 76 Milliarden Tonnen pro Jahr, lag das Mittel zwischen 2012 und 2017 bei 219 Milliarden Tonnen jährlich - fast dreimal so viel. Insgesamt ließ das schmelzende Eis der Antarktis den weltweiten Meeresspiegel zwischen 1992 und 2017 um 7,6 Millimeter steigen. Diese Zahlen stellt ein internationales Forscherteam von der University of Leeds in Großbritannien im Fachmagazin „Nature“ vor.mehr...

Wissenschaft

13.06.2018

Antarktis-Eis schwindet immer schneller

Leeds. Klimaforscher blicken gebannt auf die Antarktis. Die Entwicklung dort entscheidet mit, wie stark sich der Klimawandel auf die gesamte Erde auswirken wird. Nun gibt es neue Zahlen zum Eisschwund in der Region.mehr...

Berlin. Nach langem Ringen will das Bundeskabinett heute ein Recht auf Rückkehr aus Teilzeit- in Vollzeitarbeit beschließen. Es soll Millionen Arbeitnehmern mehr Sicherheit für eine Auszeit bringen. Die SPD wollte die sogenannte Brückenteilzeit schon in der letzten Legislaturperiode beschließen, die Union stand aber lange auf der Bremse. Für alle jetzt schon in Teilzeit arbeitenden Männer und Frauen soll das Recht vollumfänglich gelten, für künftige Fälle für Unternehmen ab 45 Beschäftigten. In kleineren Betrieben soll es individuelle Lösungen geben.mehr...

Berlin. Bundeskanzlerin Angela Merkel ist am Freitagmorgen zum zweitägigen G7-Gipfel nach Kanada abgeflogen. Bei dem am Abend in La Malbaie nahe Québec beginnenden Treffen der großen Industrieländer dürfte der tiefgreifende Streit mit US-Präsident Donald Trump in der Handels- sowie in der Außen- und Sicherheitspolitik im Mittelpunkt stehen. Merkel will angesichts der protektionistischen Politik Trumps ein entschlossenes und einheitliches Vorgehen der Europäer erreichen. Trump kündigte an, er werde in Handelsfragen für sein Land kämpfen.mehr...

Berlin. Zur Erreichung der Klimaziele dürfen flüssige Energieträger wie Benzin, Diesel, Kerosin und Heizöl einer Untersuchung zufolge künftig nicht mehr aus Erdöl hergestellt werden.mehr...

Berlin. Die Kommission zur Planung des Kohleausstiegs soll sich nach dem Willen der Bundesregierung gleichwertig um Klimaschutz und die Schaffung neuer Arbeitsplätze in den Kohleregionen kümmern. „Wir bringen die Arbeit zu den Menschen“, sagte Wirtschafts- und Energieminister Peter Altmaier (CDU) in Berlin, nachdem das Bundeskabinett das 31-köpfige Gremium eingesetzt hatte. Dabei stehe viel politische Glaubwürdigkeit auf dem Spiel. Deutschland müsse seine Klimaschutzziele einhalten. Aber die Menschen, deren Jobs an der Braunkohle hingen, bräuchten auch echte Perspektiven.mehr...

Berlin. Die Kommission zur Planung des Kohleausstiegs soll sich nach dem Willen der Bundesregierung gleichwertig um Klimaschutz und die Schaffung neuer Arbeitsplätze in den Kohleregionen kümmern. Man bringe die Arbeit zu den Menschen, sagte Wirtschaftsminister Altmaier, nachdem das Bundeskabinett das 31-köpfige Gremium eingesetzt hatte. Deutschland müsse seine Klimaschutzziele einhalten. Aber die Menschen, deren Jobs an der Braunkohle hingen, bräuchten auch echte Perspektiven. Die Kommission soll bis Ende Oktober Vorschläge zum Strukturwandel in den Kohleregionen vorlegen.mehr...

Berlin. Um den Kohleausstieg kommt Deutschland auf lange Sicht nicht rum. In ohnehin gebeutelten Kohleregionen sollen aber nicht noch mehr Menschen ihre Jobs verlieren. Ein heikler Auftrag für die Kohlekommission - für die Bundesregierung steht viel auf dem Spiel.mehr...

Berlin. Die Bergbau-Gewerkschaft IG BCE fordert vor dem Start der Kommission zum Ausstieg aus der Kohle massive Investitionen in neue Industriejobs in den betroffenen Regionen. Man müsse die Voraussetzungen schaffen, dass in den Revieren investiert werde - und zwar nicht in irgendwelche Nagelstudios oder Import-Export-Geschäfte, sondern in gute Industriearbeit, sagte der Vorsitzende der Gewerkschaft, Michael Vassiliadis, der Deutschen Presse-Agentur. Das Bundeskabinett soll heute die Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ einsetzen.mehr...

Berlin. Die Bergbau-Gewerkschaft IG BCE fordert vor dem Start der Kommission zum Ausstieg aus der Kohle massive Investitionen in neue Industriejobs in den betroffenen Regionen. „Die Braunkohle-Kumpel wissen, dass die die Kohle irgendwann ausläuft. Aber wir müssen die Voraussetzungen schaffen, dass in den Revieren investiert wird - und zwar nicht in irgendwelche Nagelstudios oder Import-Export-Geschäfte, sondern in gute Industriearbeit“, sagte der Vorsitzende der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE), Michael Vassiliadis, der Deutschen Presse-Agentur.mehr...

Berlin. Ende der Woche kommen die Staats- und Regierungschefs der G7-Staaten zu ihrem jährlichen Gipfel zusammen. Mit Trump gibt es wieder Streit. Mutiert der Club durch seine Alleingänge zu einem „G6 plus 1“?mehr...

Berlin. Die Streitigkeiten mit US-Präsident Donald Trump könnten beim G7-Gipfel Ende dieser Woche in Kanada dazu führen, dass es kein gemeinsames Kommuniqué gibt. Wie die Deutsche Presse Agentur aus informierten Kreisen in Berlin erfuhr, steht die geplante Abschlusserklärung der sieben führenden Industrieländer „auf der Kippe“. Stattdessen könnte Gastgeber Kanada nach dem Gipfel nur eine „Zusammenfassung des G7-Vorsitzenden“ vorlegen. Streitpunkte sind besonders der Handel sowie die Klimapolitik.mehr...

Berlin. Die neue Kommission zum Kohle-Ausstieg muss sich aus Sicht des Ostbeauftragten der Bundesregierung, Christian Hirte, vor allem um die Folgen für die betroffenen Regionen kümmern. Der CDU-Politiker und Wirtschafts-Staatssekretär sagte der Deutschen Presse-Agentur in Berlin: „Es geht zunächst darum, ein ganz wichtiges Signal an die betroffenen Regionen zu senden, an die Lausitz oder das mitteldeutsche Kohlerevier: Wir vergessen Euch nicht und wir geben Euch eine Perspektive, indem wir dort zum Beispiel Forschungseinrichtungen ansiedeln und neue Unternehmen.“mehr...

Berlin. Die Kommission zur Zukunft der klimaschädlichen Kohlekraftwerke soll trotz der jüngsten Verzögerung nach Angaben von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier rasch an den Start gehen. „Die Kommission wird garantiert vor der Sommerpause ihre Arbeit aufnehmen“, sagte der CDU-Politiker der „Rheinischen Post“. Man sei sich in der Koalition auch einig über das Mandat und die Besetzung.mehr...

Düsseldorf. Der Ausstieg aus der Kohleverstromung kann aus Sicht des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet (CDU) nicht schon bis 2030 erreicht werden. Es sei ausgeschlossen, den Energiebedarf der stromintensiven Betriebe - etwa der Chemie-, Stahl- und Aluminiumindustrie - bis dahin durch Wind und Sonne zu decken, sagte Laschet der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf.mehr...

Düsseldorf. Das Kohle-Land NRW fürchtet den Ausstieg aus der Kohleverstromung. Ministerpräsident Armin Laschet pocht deshalb darauf, das stromintensive Betriebe nicht zu früh ausschließlich auf Strom aus Wind und Sonne angewiesen sind.mehr...

Düsseldorf. Der Ausstieg aus der Kohleverstromung kann aus Sicht des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet nicht schon bis 2030 erreicht werden. Es sei ausgeschlossen, den Energiebedarf der stromintensiven Betriebe - etwa der Chemie-, Stahl- und Aluminiumindustrie - bis dahin durch Wind und Sonne zu decken, sagte Laschet der dpa in Düsseldorf. Die EU hat bis 2030 ambitionierte Ziele für einen geringeren Ausstoß von Treibhausgasen vorgegeben. Energiesicherheit und Klimaschutzziele müssten parallel gewährleistet werden, sagte Laschet.mehr...

Berlin. Die Kommission ist die wohl wichtigste der neuen Bundesregierung, es geht um weniger Kohlendioxid und Zehntausende Arbeitsplätze in den Kohlerevieren. Eigentlich sollte es nun grünes Licht geben - doch das ging schief. Ein Spiegelbild der Arbeit von Merkels Koalition?mehr...

München. 2017 war ein Katastrophenjahr für die Karibik und die Ostküste der USA: Hurrikans verursachten so schwere Schäden wie nie zuvor. In diesem Jahr könnte es etwas friedlicher zugehen.mehr...

München. Nach den Rekordschäden durch Hurrikans 2017 erwarten Klimaforscher in diesem Jahr weniger tropische Wirbelstürme im Nordatlantik. Den Prognosen mehrerer Forschungsinstitute zufolge ist eine eher durchschnittliche Hurrikan-Saison zu erwarten, wie die Klimaexperten beim Rückversicherer Munich Re erläuterten. Im langjährigen Mittel bilden sich vor den Küsten der Karibik und der USA im Sommer und Frühherbst 6,3 Wirbelstürme pro Saison. Die Hurrikan-Saison beginnt alljährlich Anfang Juni. 2017 hatten sich zehn, teils verheerende Hurrikans gebildet.mehr...

Berlin. Das Bundeskabinett berät heute über Einsätze der Bundeswehr im Ausland sowie über die Einsetzung einer neuen Kommission zum Kohleausstieg. Dabei geht es um die Verlängerung der Bundeswehreinsätze im Kosovo, vor der libanesischen Küste und zur Schleuserbekämpfung vor der libyschen Küste. Die Kommission zum Kohleausstieg soll bis Ende des Jahres ein endgültiges Datum für den Kohleausstieg festlegen.mehr...

Berlin. Die Bundesregierung wird an diesem Mittwoch doch noch nicht über die Einsetzung der Kohlekommission entscheiden. Der geplante Beschluss wurde am Morgen überraschend wieder von der Tagesordnung genommen - nachdem er erst am Dienstag auf die Agenda gekommen war. Zu den Gründen konnte eine Regierungssprecherin zunächst nichts sagen.mehr...

Berlin. Nach langem Gezerre kann die neue Kohlekommission der Bundesregierung bald starten. Das Bundeskabinett will an diesem Mittwoch die Einsetzung des Gremiums beschließen, wie die Regierung am Dienstagabend mitteilte. Es geht um Tausende Arbeitsplätze, Milliarden für den Strukturwandel in Braunkohleregionen und Klimaschutz-Ziele. Die genaue Besetzung des Gremiums ist weiter unklar.mehr...

Geld und Recht

24.05.2018

Brüssel will grüne Investments stärken

Brüssel. Geld machen mit Aktien von Firmen, die Waffen oder Tabakprodukte herstellen? Für manche Investoren ist das bereits tabu. Die EU-Kommission will nun „grüne“ Investments weiter stärken und damit den Klimawandel bekämpfen.mehr...

München/Bremerhaven. Die Donau friert seit rund 70 Jahren kaum noch zu. Grund dafür seien die steigenden Winter- und Wassertemperaturen in Mittel- und Osteuropa, erklärte Monica Ionita, Klimaforscherin am Alfred-Wegener-Institut (AWI) in Bremerhaven.mehr...

Berlin. Um den Auftrag der Kohlekommission zur Planung des Braunkohleausstiegs gibt es weiterhin Ärger. Der Wirtschaftsflügel der Union fordert einen Vorrang für ökonomische Fragen. „Der Umwelt- und Klimaschutz darf die Kommission nicht dominieren“, sagte der wirtschaftspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Joachim Pfeiffer. Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit müssten mehr in den Mittelpunkt gerückt werden. Den Grünen sind die Klimaschutz-Vorgaben dagegen nicht ehrgeizig genug. Das Gremium soll bis Ende dieses Jahres ein Enddatum für den Kohleausstieg festlegen.mehr...

Berlin. Der Wirtschaftsflügel der Union fordert für die Kohleausstiegs-Kommission einen Vorrang für ökonomische Fragen. Der Umwelt- und Klimaschutz dürfe die Kommission nicht dominieren, sagte der wirtschaftspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Joachim Pfeiffer (CDU), der Deutschen Presse-Agentur. Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft müssten mehr in den Mittelpunkt gerückt werden. Pfeiffer wandte sich gegen aus seiner Sicht zu ambitionierte Vorgaben beim Klimaschutz bereits im Mandat. Die Kommission soll bis Ende dieses Jahres festlegen, bis wann Deutschland aus der Kohleenergie aussteigt.mehr...

Brüssel. Nach jahrelangem Streit über die zu schmutzige Luft in vielen deutschen Städten gibt die EU-Kommission heute bekannt, ob sie Deutschland vor dem Europäischen Gerichtshof verklagt. Hintergrund sind die zu hohen Stickoxid-Werte in zuletzt 66 deutschen Kommunen, die maßgeblich auf die vielen Diesel-Fahrzeuge zurückgehen. Auch mehreren weiteren EU-Ländern drohen Klagen. Damit dürfte die Diskussion über zu schmutzige Diesel und mögliche Fahrverbote neuen Auftrieb bekommen. Umweltverbände rechnen fest damit, dass die Kommission Deutschland tatsächlich verklagt.mehr...

Washington. Die Regierung von US-Präsident Donald Trump hat Berichten zufolge das Herunterfahren eines wissenschaftlich anerkannten Klimaschutz-Programmes der US-Raumfahrtbehörde Nasa eingeleitet. In dem Programm messen Nasa-Satelliten die Konzentration von Treibhausgasen wie Kohlendioxid und Methan, wie das Magazin „Science“ berichtete. Wissenschaftler hatten schon länger vor diesem Schritt gewarnt. Damit sei auch die Überwachung der Klimaziele aus dem Pariser Klimaschutzabkommen in Gefahr, mahnte eine Forscherin.mehr...

Berlin. Die frühere Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Ursula Heinen-Esser (CDU), soll als dritte Vorsitzende die Interessen Nordrhein-Westfalens in der Kohle-Kommission vertreten. Das wurde der Deutschen Presse-Agentur aus Regierungskreisen bestätigt. Zuvor hatte die „Rheinische Post“ (Donnerstag) über die Personalie berichtet. Die Kölner CDU-Politikerin war zwischen 2009 und 2013 Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium und Vorsitzende der Endlager-Kommission. Seit 2016 ist sie Geschäftsführerin der Bundesgesellschaft für Endlagerung.mehr...

Bonn. Vor fast zweieinhalb Jahren wurde das Pariser Klimaabkommen beschlossen, nun soll es auch umgesetzt werden. Dafür ist ein verbindliches und einheitliches Regelwerk nötig, so dass niemand schummeln kann. Doch genau damit tun sich die Staaten noch schwer.mehr...

Bonn. In Bonn endet heute ein Vorbereitungstreffen für die nächste große Weltklimakonferenz im Dezember im polnischen Kattowitz. Mehr als 4000 Delegierte aus fast allen Ländern der Welt haben in Bonn versucht, den Text für das geplante Regelwerk zur Umsetzung des Pariser Klimaabkommens möglichst konkret zu fassen. UN-Klimachefin Patricia Espinosa rief alle Regierungen dazu auf, ihre Klimaziele dramatisch zu verstärken. Die nächste Weltklimakonferenz soll einheitliche Standards dafür festlegen, wie die einzelnen Länder ihren CO2-Ausstoß messen und angeben.mehr...

Schlaglichter

10.05.2018

Letzter Tag der Bonner UN-Klimakonferenz

Bonn. In Bonn endet heute ein Vorbereitungstreffen für die nächste große Weltklimakonferenz im Dezember in Polen. Mehr als 4000 Delegierte aus fast allen Ländern der Welt haben in Bonn versucht, den Text für das geplante Regelwerk zur Umsetzung des Pariser Klimaabkommens möglichst konkret zu fassen. Umweltschützer kritisieren, dass die Arbeit an dem Regelwerk nur langsam vorankomme. Die nächste Weltklimakonferenz soll einheitliche Standards dafür festlegen, wie die einzelnen Länder ihren CO2-Ausstoß messen und angeben.mehr...

Sydney. Der Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase durch den weltweiten Tourismus ist einer neuen Studie zufolge größer als bisher angenommen. Ein Forscherteam beziffert ihn auf rund acht Prozent der globalen Treibhausgasemissionen. Die Wissenschaftler von der University of Sydney bezogen dabei mehr als nur die Auswirkungen von Transportmitteln und Hotels in ihre Analyse ein: etwa die von Speisen, Getränken und Einzelhandelsangeboten. In einem weltweiten Ranking der Treibhausgasverursacher kamen die Touristen aus Deutschland hinter denen aus den USA und China auf Platz 3.mehr...

Sydney. Kaum ein Wirtschaftszweig steigt so schnell wie der Tourismus. Und mit ihm geht der Treibhausgasausstoß in die Höhe. Er dürfte ohnehin größer sein als angenommen.mehr...

Berlin. 100 Jugendliche wollen heute Berlin-Mitte in die Spree springen und zum Bundestag schwimmen. Die Aktivisten der Greenpeace-Jugendorganisation wollen damit für mehr Klimaschutz und einen schnelleren Kohle-Ausstieg demonstrieren, wie Sprecher Jonathan Kurz erklärte. Nach seinen Worten soll ein fünf Quadratmeter großes Transparent mit der Aufschrift „Lasst unsere Zukunft nicht absaufen“ durch das Wasser gezogen werden. Greenpeace wirft der Bundesregierung vor, beim Klimaschutz „seit Jahren auf der Stelle“ zu treten.mehr...

Luxemburg. Trotz aller Klimaschutzanstrengungen ist der Ausstoß von Kohlendioxid aus der Verbrennung von Kohle, Öl und Gas in der Europäischen Union 2017 gestiegen. Die Statistikbehörde Eurostat schätzte eine Zunahme um 1,8 Prozent.mehr...

Kerpen. Betroffene von deutschen Braunkohletagebauen fordern mindestens zwei Sitze in der geplanten Kommission zum Kohleausstieg. In sozialen Fragen hätten sie bisher kein Gehör gefunden, stellten Betroffene aus den Revieren im Rheinland, in der Lausitz und Mitteldeutschland in einem am Freitag bekannt gemachten offenen Brief an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) fest. „Suchen Sie das Gespräch mit uns und geben Sie uns die Möglichkeit, in der Kohlekommission die Zukunft und Perspektiven unserer Regionen mitzugestalten“, heißt es darin.mehr...

Bonn. Jahr für Jahr verbrauchen die Menschen mehr natürliche Ressourcen als der Planet zur Verfügung hat. Auch Deutschland überlastet die Erde und lebt von Mittwoch an wieder auf „Kredit“.mehr...

Bonn. Der Teufel steckt im Detail: Delegierte aus allen Teilen der Welt sind in Bonn damit beschäftigt, die Ziele des Pariser Klimaabkommens in konkrete Bestimmungen umzusetzen. Klimaschützer sagen: Gerade auch für Deutschland bleibt noch viel zu tun.mehr...

Bonn. Eine weitere UN-Klimakonferenz in Bonn soll von heute an das Regelwerk zur Umsetzung des Pariser Abkommens weiter ausarbeiten. Beschlossen werden soll es dann bei der nächsten Weltklimakonferenz im Dezember im polnischen Kattowitz. Es geht um einheitliche Regeln dafür, wie die einzelnen Länder ihren CO2-Ausstoß messen und angeben. Niemand soll schummeln können. Deutschland hatte sich vorgenommen, bis 2020 40 Prozent weniger Treibhausgase auszustoßen als 1990. Inzwischen gilt dieses Ziel aber als nicht mehr erreichbar.mehr...

Berlin. Deutschland hinkt den eigenen Klimaschutz-Plänen hinterher. Um guten Willen zu zeigen, hat die GroKo einen Extra-Ausbau von Wind- und Sonnenkraft angekündigt. Warum steht davon dann nichts in einem Gesetzentwurf aus dem Wirtschaftsministerium?mehr...

Wissenschaft

25.04.2018

Die Esskastanie im Wald von Morgen

Düsseldorf. Forstexperten und Waldbauern tüfteln am Wald von Morgen. Angesichts des Klimawandels werden auch Baumarten wie die Esskastanie wieder interessant. Die Überlegungen greifen aber viel weiter.mehr...

Geld und Recht

17.04.2018

Grüner einkaufen

Berlin. Von der Rolltreppe bis zur Tiefkühltruhe: Der tägliche Einkauf verschlingt jede Menge Energie. Der Handel will nun mehr für den Klimaschutz unternehmen. Doch auch die Kunden können noch viel tun.mehr...

Leipzig. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer fordert beim Ausstieg aus der Braunkohle eine Schonfrist von 20 Jahren. „Wir haben die Chance und das Geld, um den Strukturwandel verantwortlich zu gestalten“, sagte Kretschmer der „Leipziger Volkszeitung“. Ein harter Strukturbruch wie 1990 nach dem Ende der DDR „darf sich bei der Kohle keinesfalls wiederholen“, betonte der Regierungschef mit Blick auf die demnächst beginnende Arbeit der Kohle-Kommission der Bundesregierung. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace kritisierte, Kretschmer schüre Panik ohne hinreichenden Grund.mehr...

Düsseldorf. Kommunen, Wirtschaft, Wissenschaft und Verbraucherschützer halten wenig von einem Fahrverbot für Dieselautos. Sie appellieren an die Politik, alles zu tun, um die Stickoxid-Grenzwerte auf anderem Wege einzuhalten und Pendler, Unternehmen und Autobesitzer nicht zu schädigen. Das geht aus zahlreichen Stellungnahmen an den Düsseldorfer Landtag hervor.mehr...

Potsdam. Lange Zeit war es eine Vermutung, jetzt gibt es neue Belege: In den vergangenen rund 100 Jahren hat sich das Golfstromsystem - wichtig für den Wärmetransport der Erde – deutlich verändert. Die Strömung im Atlantik sei um 15 Prozent langsamer geworden, berichtet ein internationales Wissenschaftlerteam im Fachmagazin „Nature“. Die Forscher hatten Computersimulationen mit Messdaten der Meeresoberflächentemperatur kombiniert. Die Konsequenzen für das Klima weltweit sind noch offen.mehr...

Potsdam. Dem Golfstromsystem im Atlantik macht der Klimawandel zu schaffen. Es wird langsamer, so dass der nördliche Atlantik südlich von Grönland kälter wird und vor der US-Küste wärmer.mehr...

Berlin. Bei der Kabinetts-Klausur in Meseberg dürfte die Dieselkrise eine wichtige Rolle spielen. Muss die Politik die Hersteller zu technischen Nachrüstungen verpflichten? Ein SPD-Regierungschef bezieht Position.mehr...

Berlin. Grüne und Linke haben den Streit der großen Koalition über die Federführung der Kohleausstiegs-Kommission kritisiert. Wirtschafts- und Umweltministerium müssten gemeinsam die Vorbereitung des Ausstiegs aus dem Kohlestrom leiten, „denn der Klimaschutz ist der Grund, weshalb wir den Kohleausstieg überhaupt machen müssen“, sagte Grünen-Fraktionsvize Oliver Krischer der dpa. Eine gleichberechtigte Zuständigkeit sei ein „absolutes Muss“, wenn es in der Kommission nicht nur um die Belange der „fossilen Konzerne“ gehen solle, sondern auch um Klimaschutz, sagte der Linke-Politiker Lorenz Gösta Beutin.mehr...

Berlin. Die SPD im Bundestag besteht auf einer gemeinsamen Verantwortung des Wirtschafs- und des Umweltministeriums für die Kommission zur Vorbereitung des Kohleausstiegs.mehr...

New York. Naturkatastrophen haben in den USA alleine in den ersten drei Monaten des Jahres 2018 schon mehr als drei Milliarden Dollar (etwa 2,4 Milliarden Euro) Schäden verursacht.mehr...

Berlin. Bundesumweltministerin Svenja Schulze will auf ihrer ersten Dienstreise nach Paris ein Bündnis für den Insektenschutz mit Frankreich schmieden. Sie wolle nicht nur den Einsatz der Insekten- und Unkrautgifte Neonikotinoide und Glyphosat beenden, sondern generell eine neue Pflanzenschutz-Politik erreichen, sagte die SPD-Politikerin. Schulze reist am kommenden Dienstag nach Paris und trifft ihren französischen Kollegen Nicolas Hutlot. Sie will zudem über den Klimaschutz reden und auch die umstrittenen grenznahen Atomkraftwerke zum Thema machen.mehr...

Schlaglichter

28.03.2018

Studie: Deutsches CO2-Budget verbraucht

Berlin. Deutschland hat einer Studie zufolge jetzt schon so viel klimaschädliches Kohlendioxid ausgestoßen, wie für ganz 2018 erlaubt wäre, um die Erderwärmung auf zwei Grad zu begrenzen. „Deutschland dürfte in diesem Jahr insgesamt 217 Millionen Tonnen Kohlendioxid ausstoßen, ohne das Weltklima zu gefährden. Doch diese Menge wurde bereits bis zum 28. März verbraucht“, sagt Timm Kehler von der Brancheninitiative Zukunft Erdgas. Das Bundesumweltministerium kritisierte die Angaben, da sie sich auf das Pariser Klimaabkommen beziehe - dieses sehe aber keine Budgets vor.mehr...

Berlin. Um die Erderwärmung auf zwei Grad zu Begrenzen, muss der Ausstoß von Treibhausgasen weltweit sinken. Umweltschützer haben daraus Länder-Budgets berechnet - demnach lebt Deutschland schon jetzt aud CO2-Pump. Das zuständige Ministerium nennt die Zahlen „wackelig“.mehr...

Berlin. Deutschland hat einer Studie zufolge bis Ende März schon so viel klimaschädliches Kohlendioxid ausgestoßen, wie nach dem Pariser Klimaabkommen für ganz 2018 erlaubt wäre. „Deutschland dürfte in diesem Jahr insgesamt 217 Millionen Tonnen Kohlendioxid ausstoßen, ohne das Weltklima zu gefährden. Doch diese Menge wurde bereits bis zum 28. März verbraucht“, sagt Timm Kehler, Vorstand der Brancheninitiative Zukunft Erdgas, den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Das ist dem Bericht zufolge das Ergebnis einer Studie der Nymoen Strategieberatung, die auf Daten der Umweltstiftung WWF basiert.mehr...

Düsseldorf. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) will in der Kommission zur Vorbereitung des Kohleausstiegs einen möglichst breiten Konsens erzielen. Die Kommission solle noch „deutlich vor der Sommerpause“ ihre Arbeit aufnehmen, sagte Altmaier am Dienstag nach Gesprächen mit dem nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet (CDU) in Düsseldorf. Es sei keine Zeit zu verlieren. Alle Beteiligten wollten Klarheit.mehr...

Berlin. Der CO2-Ausstoß in Deutschland sinkt - aber längst nicht genug, um die Klimaziele zu erreichen. Mehr Autos und Lastwagen, aber auch die gute Konjunktur trüben laut Umweltbehörde die Treibhausgas-Bilanz. Bei der geplanten Kohle-Kommission positionieren sich Umweltverbände.mehr...

Berlin. Licht aus zur Umweltschutzaktion „Earth Hour“. Auch in diesem Jahr lagen wieder etliche Sehenswürdigkeiten weltweit für eine Stunde im Dunkeln - ebenso wie etliche Privatwohnungen.mehr...

Berlin. Für eine Stunde sind am Abend die Lichter an Sehenswürdigkeiten und in Wohnungen weltweit ausgegangen. Die zwölfte Auflage der Aktion „Earth Hour“ der Umweltstiftung WWF sollte für mehr Klima- und Artenschutz werben. Um 20.30 Uhr wurde an bekannten Bauwerken eine Stunde lang die Beleuchtung ausgeschaltet. In Deutschland lagen unter anderem das Brandenburger Tor in Berlin und der Kölner Dom im Dunkeln. Begonnen hatte die Aktion in Australiens Metropole Sydney, wo die Oper eine Stunde lang unbeleuchtet blieb. „Für einen lebendigen Planeten“ war dieses Jahr das Motto der „Earth Hour“.mehr...

Düsseldorf. Mehr als 70 Städte in Nordrhein-Westfalen setzen am Samstag ein Zeichen für den Umwelt- und Klimaschutz und schalten bei bekannten Bauwerken das Licht aus. Die Umweltschutzorganisation WWF hatte weltweit Städte dazu aufgerufen, zwischen 20.30 bis 21.30 Uhr Strom zu sparen.mehr...

Genf. Die Schäden durch extreme Wetterlagen sind im vergangenen Jahr nach einem Bericht der Weltwetterorganisation so hoch wie nie zuvor gewesen. Ursachen waren ungewöhnlich viele Hurrikane im Nordatlantik, schwere Überschwemmungen auf dem indischen Subkontinent und schwere Dürren in Teilen Ostafrikas, wie die WMO in ihrem „Klimazustand 2017-Bericht“ schreibt. Die Organisation bestätigt darin vorläufige Angaben von Januar, dass 2017 eines der drei heißesten Jahre seit Beginn der Aufzeichnungen vor mehr als 100 Jahren war. Die Temperatur lag um 1,1 Grad über Niveau.mehr...

Berlin. Die Folgen des Klimawandels könnten einem Bericht der Weltbank zufolge Millionen Menschen innerhalb ihrer Heimatländer zur Flucht zwingen. Alleine in Afrika südlich der Sahara, Lateinamerika und Südasien könnten zusammen mehr als 140 Millionen Menschen bis 2050 durch Dürren, Missernten, Sturmfluten und steigende Meeresspiegel ihr Zuhause verlieren und umsiedeln - damit drohe eine humanitäre Krise, heißt es in dem Bericht. Die Experten glauben, dass vorbeugende Maßnahmen und weltweiter Klimaschutz die Zahl der Binnen-Klimaflüchtlinge um bis zu 80 Prozent reduzieren könnten.mehr...

Bremen. Die schlechte Nachricht: Egal, was wir tun, die Gletscher werden schmelzen. Die gute Nachricht: Wenn wir heute handeln, können wir die Eismassen teilweise retten. Der Erfolg wird sich aber erst im nächsten Jahrhundert zeigen.mehr...

Davis. Für Meteorologen ist schon seit dem 1. März Frühling. Für Astronomen beginnt er am 20. März. Und die Natur? Die entscheidet von Jahr zu Jahr neu. Tendenziell ergrünt sie seit einigen Jahrzehnten immer früher. Vor allem im hohen Norden.mehr...

Münster. Kommunen dürfen Teile ihres Gemeindegebiets nur mit einer ausreichenden Begründung für den Bau von Windrädern sperren. Das Oberverwaltungsgericht Münster hat deshalb am Dienstag einen Flächennutzungsplan der Stadt Wünnenberg wegen „durchgreifender Mängel“ für ungültig erklärt (Az.: 2 D 95/15.NE).mehr...

Berlin. Der Deutsche Wetterdienst rechnet für die Zukunft mit mehr Stürmen, extremen Regenfällen und Hitzewellen aufgrund der Klimaerwärmung. Zwar sei es schwierig, eine Zunahme solcher Extremwetter-Ereignisse statistisch nachzuweisen, sagte DWD-Experte Thomas Deutschländer. Es scheine aber dennoch sinnvoll, sich schon heute auf eine Zukunft mit mehr Wetter- und Klimaextremen auch in Deutschland einzustellen. Die beobachtete Häufung solcher Ereignisse sei sicherlich ein Indiz für die Annahme vieler Klimaforscher, dass Extremwetter mit steigenden Temperaturen zunehmen.mehr...

Berlin. Braucht Deutschland auf absehbare Zeit noch Kohlestrom, oder liefern Sonne und Wind genug Energie? In der Politik wird darüber heftig gestritten. Der Deutsche Wetterdienst hat nachgerechnet.mehr...

Berlin. Das Modell war schon bei seiner Einführung extrem umstritten: Kraftwerksbetreiber schalten Kohlemeiler für den Klimaschutz ab, bekommen aber noch vier Jahre lang Geld dafür. Nun heizen Zahlen aus dem Wirtschaftsministerium die Kritik neu an.mehr...

Berlin. Die deutschen Kohlekraftwerke in der sogenannten Sicherheitsreserve mussten noch nie aktiviert werden. Dennoch erhalten die Betreiber für die Reserve-Kraftwerke in den Jahren 2017 und 2018 voraussichtlich 234 Millionen Euro.mehr...

Berlin. Die deutschen Kohlekraftwerke in der sogenannten Sicherheitsreserve mussten noch nie aktiviert werden. Dennoch erhalten die Betreiber für die Kraftwerke 2017 und 2018 voraussichtlich 234 Millionen Euro, wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Grünen im Bundestag hervorgeht. Die Kosten müssen letztlich die Stromkunden über Netzentgelte bezahlen. Als Beitrag für den Klimaschutz sind bereits das Kohlekraftwerk Buschhaus bei Helmstedt sowie zwei Blöcke des Kraftwerks Frimmersdorf in Grevenbroich vorläufig stillgelegt.mehr...

Berlin. Wenn Stürme wie „Friederike“, Hitze oder Eiseskälte den Zugverkehr stören, trifft das Tausende Menschen. Die Bahn will sich für extreme Wetterlagen besser wappnen - denn sie könnten häufiger werden.mehr...

Wissenschaft

27.02.2018

Klimawandel gefährdet Königspinguine

Wien. Dem Königspinguin wird es zu warm: Wegen des Klimawandels werden sich die meisten der Vögel neue Brutplätze suchen müssen. Die Frage ist, ob sie diese auch finden.mehr...

Oslo. Die norwegische Hauptstadt Oslo weiß nicht mehr, wo hin mit dem vielen Schnee - und überlegt jetzt eine Schnee-Schmelz-Anlage zu bauen. Im Inneren eines Berges könne die weiße Pracht mit Hilfe einer Wärmepumpe geschmolzen werden, so der Vorschlag der Umweltverwaltung.mehr...

Köln. Die Deutsche Bahn hat in Köln ihr erstes CO2-neutrales ICE-Werk eröffnet. Der Strom auf dem 23 Hektar großen Gelände stammt aus Sonnenenergie, wie der Konzern bei einer symbolischen Schlüsselübergabe am Freitag erklärte. Für die Klimatisierung werde Erdwärme genutzt - im Sommer etwa soll das 12,5 Grad Celsius warme Grundwasser zur Kühlung eingesetzt werden. Für Bahn-Kunden soll mit dem neuen Werk zudem die Verlässlichkeit der ICE-Züge steigen. In ihm werden demnächst sämtliche Baureihen gewartet. Insgesamt sollen dadurch 400 neue Arbeitsplätze entstehen. Aktuell sucht die Bahn noch weitere Mitarbeiter.mehr...

Ittoqqortoormiit. Auf der Suche nach Fressbarem kommen Eisbären auf Grönland den Menschen immer häufiger gefährlich nahe. In den letzten fünf Monaten des vergangenen Jahres habe es allein im ostgrönländischen Ort Ittoqqortoormiit mindestens 21 Zwischenfälle gegeben.mehr...

Schlaglichter

13.02.2018

Meeresspiegel steigt zunehmend schneller

Boulder. Der Meeresspiegel steigt jedes Jahr etwas schneller - und der Zuwachs könnte bis zum Jahr 2100 mehr als das Doppelte bisheriger Prognosen erreichen. Das haben Wissenschaftler anhand von Satellitenmessungen errechnet. Bis zum Ende des Jahrhunderts könnte demnach der Durchschnittspegel an den Küsten um 65 Zentimeter höher liegen als im Jahr 2005; bisher waren häufig etwa 30 Zentimeter Anstieg angenommen worden. Das berichtet die Forschergruppe um Steve Nerem von der University of Colorado in Boulder.mehr...

Boulder. Die Erderwärmung lässt den Meeresspiegel steigen. Forscher errechnen aufgrund Messungen, dass der Pegel bis 2100 mehr als doppelt so hoch steigen wird wie bisher oft angenommen. Und das sei eine vorsichtige Schätzung.mehr...

Genf. Meterhoher Schnee in den Alpen: Nach jahrelangen Sorgen wegen Schneemangels ist das süße Musik in den Ohren von Skifahrern, Lift- und Hotelbetreibern. Aber der langjährige Klimatrend bleibt gleich: weniger Schnee, höhere Temperaturen. Radikales Umdenken ist nötig.mehr...

Zürich. Forscher dachten, das Problem mit dem Ozonloch sei weitgehend gelöst. Eine Studie zeigt nun: Zum Teil schrumpft die Ozonschicht weiter, und das an gefährlichen Stellen.mehr...

Washington. Führende Wissenschaftler sehen eine wachsende Gefahr für den Untergang der Menschheit. Gründe seien unter anderem die Unvorhersagbarkeit der US-Politik unter Präsident Donald Trump, nordkoreanische Raketentests und fehlende Abrüstungsverhandlungen. Das „Bulletin of Atomic Scientists“ stellte seine „Weltuntergangsuhr“ um 30 Sekunden auf zwei Minuten vor Mitternacht vor. Damit drückte das Wissenschaftsmagazin die gesunkenen Chancen aus, einem Atomkrieg oder der Klimakatastrophe zu entgehen.mehr...

Washington. Wenn es um den Untergang der Menschheit geht, steht die Uhr nicht nur auf fünf vor zwölf, sondern auf zwei vor zwölf. Das haben Wissenschaftler jetzt verkündet und die „Weltuntergangsuhr“ erneut um eine halbe Minute nach vorne verstellt.mehr...

Kapstadt. In Südafrikas Touristenmetropole Kapstadt wird die Wasserversorgung wegen andauernder Dürre nochmals drastisch reduziert. In den nächsten fünf Monaten dürften Bürger nur noch 50 Liter Trinkwasser pro Tag verbrauchen, erklärte die Stadtverwaltung. Zuletzt galt noch ein Tageslimit von 87 Litern pro Person. Für Haushalte, die mehr Wasser verbrauchen, soll der Wasserpreis von Februar an nochmals drastisch erhöht werden. Mit den Maßnahmen will die Stadt die nach derzeitigem Stand am 21. April drohende „Stunde Null“ abwenden - dann müsste das Wasser komplett abgestellt werden.mehr...