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Klöckner & Co mit Ergebnisrückgang 2007

Duisburg (dpa) Vor allem durch einen kräftigen Preisverfall beim Edelstahl ist das Ergebnis des Duisburger Stahl- und Metallhändlers Klöckner & Co im vergangenen Jahr zurückgegangen.

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Klöckner & Co mit Ergebnisrückgang 2007

Der Stahl- und Metallhändler Klöckner & Co hat 2007 besser abgeschnitten als zuletzt vorhergesagt.

Das operative Ergebnis (EBITDA) habe im vergangenen Jahr mit 365 Millionen Euro um acht Prozent unter dem Wert des Vorjahres gelegen, teilte das Unternehmen am Dienstag in Duisburg bei der Vorlage vorläufiger Zahlen mit. Am Ende habe trotz des Rückgangs jedoch «das zweitbeste operative Ergebnis in der über hundertjährigen Geschichte» gestanden.

2008 werde ebenfalls ein Ergebnis «auf hohem Niveau» angepeilt. Trotz des Ergebnisrückgangs konnte die Aktie kräftig zulegen. Die Aktien von Klöckner & Co waren am Dienstag einer der gefragtesten Titel im MDAX. Die Papiere zogen zeitweilig um 5,52 Prozent auf 27,54 Euro an. Genaue Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr will das Unternehmen am 1. April vorlegen.

Im Oktober hatte Klöckner & Co die eigenen Erwartungen für 2007 heruntergeschraubt und ein operatives Ergebnis (EBITDA) von 355 Millionen Euro in Aussicht gestellt. In den letzten drei Monaten des Jahres hatte der Konzern aber das Vorjahresergebnis überraschend um zehn Prozent übertreffen können und damit im Gesamtjahr wieder aufgeholt.

Der Umsatz erhöhte sich im Gesamtjahr dank der Beiträge der zugekauften Unternehmen sowie Preissteigerungen von 5,5 Milliarden Euro im Vorjahr auf rund 6,3 Milliarden Euro. Zugleich wurde die Verschuldung zurückgefahren. Nachdem zur Jahresmitte wegen der Zukäufe noch Schulden von knapp einer Milliarde Euro in den Büchern standen, waren es zum Jahresende nur noch rund 750 Millionen Euro. Klöckner & Co hatte bis Ende September zwölf Unternehmen erworben.

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