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Klöckner senkt Erwartungen

DUISBURG Der Duisburger Stahl- und Metallhandelskonzern Klöckner hat seine Gewinnerwartung für das laufende Jahr überraschend gesenkt.

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Klöckner senkt Erwartungen

Die Klöckner Hauptverwaltung in Duisburg. Das Unternehmen hat am Montagabend seine Gewinnerwartung für 2007 gesenkt.

Bedingt durch die unbefriedigende Entwicklung der Stahlpreise, insbesondere bei Edelstahl, werde das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) 2007 um zehn Prozent hinter dem Vorjahreswert von 395 Millionen Euro zurückbleiben, teilte das Unternehmen am Montagabend in Duisburg mit. Damit liege das Jahresergebnis unterhalb der bisherigen Prognose.

Noch Mitte August hatte das Unternehmen trotz eines deutlichen Gewinneinbruchs im zweiten Quartal ein Ebitda-Ergebnis auf Vorjahresniveau prognostiziert. Während die Absatzmengen in Europa als auch in Nordamerika weiterhin zufriedenstellend seien, habe Klöckner im Verlauf des dritten Quartals einen zunehmenden Druck auf die Rohertragsmargen verzeichnet, hieß es weiter. Insbesondere die Preise bei Edelstahl hätten sich durch den dramatischen Verfall des Nickelpreises in den vergangenen Monaten negativ entwickelt.

Zuversicht

Der Vorstandsvorsitzende Thomas Ludwig gab sich dennoch zuversichtlich: „Auch wenn die Entwicklung der Stahl- und insbesondere der Edelstahlpreise im dritten Quartal dazu führt, dass wir unser ursprüngliches Zielergebnis für das laufende Jahr nicht erreichen, werden wir das zweitbeste Ergebnis in der Unternehmensgeschichte von Klöckner & Co erzielen.“

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