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Kölner Regierungspräsidentin schlägt Sonntagsfahrverbot vor

Köln. Die Kölner Regierungspräsidentin Gisela Walsken (SPD) hat zur Verbesserung der Luftqualität Fahrverbote an Wochenenden und mehr Tempo-30-Zonen in Innenstädten vorgeschlagen. Für solche Maßnahmen dürfe es keine Denkverbote geben, sagte die SPD-Politikerin dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Samstag). Ein Fahrverbot dürfe dann aber nicht nur für Diesel-Autos gelten.

Kölner Regierungspräsidentin schlägt Sonntagsfahrverbot vor

Die Kölner Regierungspräsidentin Gisela Walsken (SPD) in Köln. Foto: Marius Becker/Archiv

„Die Einführung von Tempo 30 innerhalb von Köln ist eine wirksame Maßnahme, die man ernsthaft in Betracht ziehen muss. Vielleicht kann man auch Tempo 40 erlauben, da wo das möglich ist“, sagte Walsken. Arbeitgeber sollten ihren Angestellten zudem die Möglichkeit geben, auch mal aus dem Home-Office zu arbeiten. Den Mitarbeitern blieben so viele Stunden im Stau erspart.

NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) bekräftigte hingegen seine Ablehnung von Fahrverboten. Diese seien „vermeidbar“, zumal die Grenzwerte in Nordrhein-Westfalen „nicht so deutlich“ überschritten würden „wie in München oder Stuttgart“, sagte Wüst der „Rheinischen Post“ (Samstag).

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