Kölner Rocker-Prozess: Sechs Angeklagte verurteilt

Im Prozess gegen sechs Mitglieder und Unterstützer einer Hells Angels-Rockergruppe hat das Kölner Landgericht den Hauptangeklagten zu sechs Jahre und zehn Monate Haft verurteilt. Für das Gericht stand nach 43 Verhandlungstagen fest, dass der 33 Jahre alte Mann Rädelsführer einer kriminellen Vereinigung war. Er wurde am Dienstag zudem wegen gefährlicher gemeinschaftlicher Körperverletzung sowie schwerer räuberischer Erpressung verurteilt. Der ursprüngliche Vorwurf eines Mordversuchs konnte nicht bewiesen werden.

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Köln

, 21.11.2017, 12:20 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein Mitglied der Rockergruppe Hells Angels. Foto: Fredrik von Erichsen/Archiv

Ein Mitglied der Rockergruppe Hells Angels. Foto: Fredrik von Erichsen/Archiv

Bei einem Streit um Drogengeschäfte hatten Mitglieder der Gruppe auf ein Brüderpaar geschossen und es lebensgefährlich verletzt. Die fünf weiteren Angeklagten im Alter von 23 bis 26 Jahren wurden wegen Unterstützung einer kriminellen Vereinigung zu Freiheitsstrafen von 18 bis 21 Monaten verurteilt - alle zur Bewährung ausgesetzt.