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Lippe betroffen

Kommt nach dem Schneefall jetzt das Hochwasser?

Dorsten / NRW Nach dem Schneechaos-Wochenende wird es etwas wärmer in NRW, es fällt Regen. Das verursacht neue Probleme. An Rhein und Lippe könnte es zu Hochwasser kommen.

Kommt nach dem Schneefall jetzt das Hochwasser?

Schneefälle wie am 10. Dezember sind in den nächsten Tagen nicht mehr zu erwarten. Foto: dpa

Wenn der Schnee schmilzt, steigen die Pegel: An Rhein und Lippe rechnen die Wasserwirtschaftsverbände und Schifffahrtsämter in den kommenden Tagen mit leichtem Hochwasser. Auch Einschränkungen für den Schiffsverkehr seien möglich.

In Dorsten stand der Pegel der Lippe am Dienstag bei sieben Metern. Ab acht Metern würden Maßnahmen wegen Hochwassers eingeleitet, sagte Sprecher Michael Steinbach. Dann würden die Deiche kontrolliert.

Situation an Rhein, Ems und Ruhr

Ähnlich sieht es am Rhein aus, wo das Schifffahrtsamt von einem leichtem Hochwasser in Köln ausgeht. Auf 6,50 Meter soll der Pegel demnach steigen. Bereits ab einem Wasserstand von 6,20 Metern müssten Schiffe langsam in der Strommitte fahren, erklärte ein Sprecher.

Auch an der Ems und der Ruhr steigen die Pegel. Von Hochwasser sei die Ruhr aber noch ein ganzes Stück entfernt, sagte Ruhrverbandssprecher Markus Rüdel.

So entwickelt sich das Wetter

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet in den kommenden Tagen weiterhin mit wechselhaftem und nasskaltem Wetter, im Münsterland und Ostwestfalen kann es noch leicht schneien.

In den anderen Regionen NRWs erwartet der Deutsche Wetterdienst bereits für Mittwochmorgen kräftige Niederschläge. Daher würden sich die hohen Pegel wahrscheinlich halten, sagte ein DWD-Meteorologe.

So sah es am Schneechaos-Wochenende aus

Eine dünne Schneedecke liegt am 11.12.2017 im Schlossgarten von Schwerin vor dem Schloss und Sitz des Landtages.
Mit dem winterlichen Foto-Gruß erinnert die Aachener Polizei die Autofahrer daran, die Winterreifen montieren zu lassen.
Straßen und Gehwege der Innenstadt sind am 11.12.2017 in Hamburg in den frühen Morgenstunden von Schnee und Schneematsch bedeckt.
Zwei Frauen tragen in Frankfurt am Main einen frisch erworbenen Weihnachtsbaum nach Hause.
Passanten schützen sich am 10.12.2017 auf der Hohenzollernbrücke in Köln vor dem heftigen Schneefall.
Ein Schneemann stand in Frankfurt am Main im Anlagenring in der winterlich verschneiten Stadt.
Ein Schneeräumfahrzeug ist  in Kassel bei Schneefall im Einsatz.
Schneereste liegen am 11.12.2017 auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin.
Wegen überfrierender Nässe und einer dünnen Schneedecke staut sich der Verkehr auf den Autobahnen in NRW oft bis zu 20 Kilometern.
Bei starken Schneefällen kämpft ein Autofahrer am 10.12.2017 nahe der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt Düsseldorf auf der B7 mit den unwirtlichen Wetter- und Verkehrsverhältnissen.

Ein erneutes Schneechaos-Wochenende sei jedoch nicht zu erwarten, sagte DWD-Meteorologin Anna Wieczorek. „Wobei in einigen Städten drei Flocken auch schon zu viel sind.“

dpa

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