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Alle Artikel zum Thema: Konflikte

Konflikte

Istanbul. Trotz gegenteiliger Appelle der USA hält die Türkei an ihren Plänen für eine Offensive gegen die Kurden-Miliz YPG in der nordsyrischen Region Afrin fest.mehr...

Istanbul. Knapp acht Wochen nach seiner Entlassung aus der Untersuchungshaft in der Türkei ist der Ehemann der deutschen Journalistin Mesale Tolu erneut festgenommen worden. Das bestätigte Mesale Tolus Vater Ali Riza Tolu der Deutschen Presse-Agentur in Istanbul. Die sozialistische Partei ESP, in deren Vorstand Corlu sitzt, teilte nach Angaben der linken Nachrichtenagentur Etha mit, in mehreren Städten sei es zu Polizeirazzien gegen ihre Unterstützer gekommen. Corlu war erst am 29. November bis zu einem Urteil in seinem Prozess auf freien Fuß gesetzt worden.mehr...

Istanbul. In der Türkei wird der Ausnahmezustand erneut um drei Monate verlängert. Die Mehrheit der Abgeordneten im Parlament, in dem die islamisch-konservative Regierungspartei AKP die meisten Sitze hat, stimmte am Abend für die inzwischen sechste Verlängerung seit dem Putschversuch vom Juli 2016, wie die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu berichtet. Die Regierung begründet den Ausnahmezustand mit der Terrorbekämpfung. Der Sprecher der pro-kurdischen Oppositionspartei HDP, Ayhan Bilgen, kritisierte, die Regierung lege keinerlei Beweise für eine weitere Bedrohungslage vor.mehr...

Istanbul. Nach der Ankündigung einer neuen Militäroperation gegen die Kurden im Nordwesten Syriens hat die Türkei weitere Truppen an die Grenze verlegt. Syriens Führung drohte im Gegenzug mit dem Abschuss türkischer Jets, sollten diese syrisches Gebiet bombardieren. Vize-Außenminister Faisal al-Mikdad erklärte laut der staatlichen Nachrichtenagentur Sana, die türkische Luftwaffe solle einen Angriff nicht als „Spaziergang“ betrachten. Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hatte einen Militäreinsatz auf die Region Afrin angekündigt, die von der Kurdenmiliz YPG kontrolliert wird.mehr...

Kiew. Das ukrainische Parlament hat mit deutlicher Mehrheit ein umstrittenes Gesetz zu den abtrünnigen Gebieten im Osten des Landes verabschiedet. Das Gesetz stuft die Rebellengebiete als von Russland besetzt ein. Ukrainer, die gegen die Kiewer Regierungstruppen kämpfen oder für die Behörden der betreffenden Gebiete arbeiten, unterliegen demnach einer strafrechtlichen Verfolgung. Im Vorfeld wurde kritisiert, dass mit der Novelle Grundrechte außer Kraft gesetzt und faktisch in Teilen Kriegsrecht gelten würde.mehr...

Istanbul. Die türkische Regierung will den Ausnahmezustand eineinhalb Jahre nach dem Putschversuch zum sechsten Mal um drei weitere Monate verlängern. Das habe das Kabinett nach einer Empfehlung des Nationalen Sicherheitsrats beschlossen, meldet die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu. Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hatte den Notstand nach dem Putschversuch vom 15. Juli 2016 ausgerufen und kann seitdem weitestgehend per Dekret regieren. Die Dekrete sind bis zu einer Aufhebung des Ausnahmezustands nicht vor dem Verfassungsgericht anfechtbar.mehr...

Karlsruhe. Die Bundesanwaltschaft hat vor dem Münchner Oberlandesgericht Anklage gegen einen jungen Afghanen erhoben, der in seiner Heimat als Taliban-Mitglied einen Mord begangen haben soll. Gemeinsam mit anderen Mitgliedern seiner Einheit soll er einen afghanischen Polizisten getötet haben. Er soll dem an einen Baum gefesselten Mann mehrfach mit einer Holzlatte auf den Kopf geschlagen und auf ihn geschossen haben. Als er später Selbstmordanschläge habe begehen sollen, sei er geflohen und mithilfe von Schleusern über die Türkei, Griechenland und Österreich 2013 nach Deutschland gekommen.mehr...

Frankfurt. Die Deutsche Börse sieht sich einer milliardenschweren Forderung des Iran gegenüber. Hintergrund ist ein seit vielen Jahren laufender Rechtsstreit in den USA über iranisches Vermögen, das wegen des Verdachts der Terrorfinanzierung eingefroren und teils an Anschlagsopfer ausgezahlt wurde. Die Deutsche Börse ist über ihre Luxemburger Tochter Clearstream in den Fall verwickelt. Der Iran verlange die Herausgabe von Vermögenswerten über rund 4,9 Milliarden US-Dollar zuzüglich Zinsen, erklärte die Deutsche Börse. Die Klage sei in Luxemburg anhängig.mehr...

Istanbul. Eineinhalb Jahre nach dem Putschversuch in der Türkei steht der Ausnahmezustand in dem Land vor einer neuen, sechsten Verlängerung. Die Annahme des Vorschlags des Nationalen Sicherheitsrats durch das Parlament gilt angesichts der absoluten Mehrheit der AKP von Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan als Formsache. Die Opposition und Menschenrechtler fordern seit langem eine Aufhebung des Ausnahmezustands, unter dem Grundrechte eingeschränkt sind. Auch in der Wirtschaft regt sich Unmut über die Dauer der Maßnahme, die Investoren verunsichert.mehr...

Islamabad. Nach stark intensiviertem Druck der USA auf Pakistan wegen dessen angeblicher Unterstützung der afghanischen Taliban führt Pakistan nun Gespräche mit der Islamistengruppe. Eine hochrangige Delegation des inoffiziellen Taliban-Büros in Katar sei schon am Montag in der Hauptstadt Islamabad angekommen, verlautete aus Sicherheitskreisen. Das Treffen finde in den Bergen im Ort Murree statt. Es gehe wohl um Möglichkeiten, den Friedensprozess zwischen den Taliban und der afghanischen Regierung wieder aufzunehmen, sagte der Informant.mehr...

Berlin. Außenminister Sigmar Gabriel hat sich von den Äußerungen des in der Türkei inhaftierten „Welt“-Korrespondent Deniz Yücels zu möglichen Tauschgeschäften für seine Freilassung distanziert. Yücel hatte in einem Interview mit der Deutschen Presse-Agentur gesagt, dass er schmutzige Deals zwischen Berlin und Ankara für seine Freilassung ablehne. Schmutzige Deals gebe es nicht, entgegnete Gabriel in Berlin. „Es ist übrigens auch gegenüber der Türkei nicht sinnvoll, auch nur in solchen Kategorien zu denken.“mehr...

Ausland

17.01.2018

Neue Runde im Katalonien-Streit

Barcelona. Für die Unabhängigkeitsgegner geht der katalanische Albtraum 2018 weiter. Aber auch die Separatisten stehen vor Herausforderungen. Bei der ersten Parlamentssitzung blieben die Stühle der inhaftierten oder geflohenen Politiker leer. Die Frage: Darf man aus dem Exil regieren?mehr...

Tel Aviv. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu erwartet nach eigener Aussage, dass die US-Botschaft spätestens Anfang nächsten Jahres in Jerusalem eröffnen wird. „Ich bin zuversichtlich, dass sie deutlich schneller umziehen wird, als die Leute denken, innerhalb eines Jahres von heute an“, sagte Netanjahu nach einem Bericht der „Times of Israel“. US-Präsident Donald Trump hatte Anfang Dezember in einem historischen Alleingang Jerusalem als Israels Hauptstadt anerkannt. Damals kündigte er auch die Verlegung der amerikanischen Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem an.mehr...

Berlin. Deniz Yücel ist zum Symbol der deutsch-türkischen Krise geworden. Im dpa-Interview erzählt der Journalist, auf welche Art er auf keinen Fall freikommen möchte - und was er nach der Entlassung aus dem Gefängnis als erstes machen will.mehr...

Berlin. Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn wirbt für eine Anerkennung Palästinas als Staat. „Wir Europäer müssen zeigen, dass auch die Palästinenser ein Recht auf ihren eigenen Staat haben“, sagte Asselborn der „Süddeutschen Zeitung“.mehr...

Washington. Die US-Regierung von Präsident Donald Trump friert 65 Millionen US-Dollar der Zahlungen für das Palästinenserhilfswerk der Vereinten Nationen vorübergehend ein. Das sagte die Sprecherin des Außenministeriums, Heather Nauert, in Washington. Die Mittel sollten nicht dauerhaft gestrichen werden, erklärte sie. Es müsse aber eine Überprüfung geben, wie die Mittel eingesetzt würden. Nauert sagte, es gehe bei dem Schritt nicht darum, jemanden zu bestrafen. Andere Länder müssten einen größeren Beitrag für das Hilfswerk leisten.mehr...

Berlin. Der seit mehr als elf Monaten in der Türkei inhaftierte „Welt“-Korrespondent Deniz Yücel hat die Veröffentlichung eines Buches angekündigt. „Es erscheint am 14. Februar in der Edition Nautilus“, sagte Yücel in einem schriftlich über seine Anwälte geführten Interview der Deutschen Presse-Agentur. Das Buch trage den Titel „Wir sind ja nicht zum Spaß hier“. Dabei handele es sich um „eine Sammlung aus überarbeiteten alten und ganz alten, aber, wie wir meinen, immer noch lesenswerten Texten aus der "Welt", der "taz" und der "Jungle World".“mehr...

Berlin. Die Bundesregierung fordert die Entlassung von Deniz Yücel aus der Haft in der Türkei und hat Rüstungsexporte an den Nato-Partner eingeschränkt. Der Journalist sagt nun, er wolle auf keinen Fall mit Hilfe „schmutziger Deals“ freikommen.mehr...

Berlin. Der seit elf Monaten in der Türkei inhaftierte „Welt“-Korrespondent Deniz Yücel lehnt einen etwaigen Tauschhandel zwischen Berlin und Ankara für seine Freilassung ab. Für schmutzige Deals stehe er nicht zur Verfügung, sagte Yücel in einem schriftlich über seine Anwälte geführten Interview der Deutschen Presse-Agentur. Außenminister Sigmar Gabriel hatte kürzlich gesagt, die Türkei sei zwar Nato-Partner. Trotzdem habe die Bundesregierung eine sehr große Anzahl von Rüstungsexporten nicht genehmigt. Dabei werde es auch bleiben, solange der Fall Yücel nicht gelöst sei.mehr...

Berlin. Die regelmäßigen Konsultationen zwischen den Regierungen Deutschlands und der Türkei werden einem Medienbericht zufolge wieder aufgenommen. Wie die „Welt“ unter Berufung auf Sicherheitskreise meldet, ist für heute ein Treffen zwischen Vertretern des Bundesinnenministeriums und ranghohen türkischen Beamten in Berlin geplant. Ein Thema ist demnach der Kampf gegen die Terrormiliz IS. Die Türkei steht seit Monaten in der Kritik, weil die Regierung nach der Niederschlagung des Putschversuchs im Juli 2016 den Ausnahmezustand verhängt und „Säuberungen“ ausgerufen hatte.mehr...

Washington. Die US-Regierung von Präsident Donald Trump friert 65 Millionen US-Dollar der Zahlungen für das Palästinenserhilfswerk der Vereinten Nationen vorübergehend ein. Das sagte eine Sprecherin des Außenministeriums in Washington. Die Mittel sollten nicht dauerhaft gestrichen werden. Es müsse aber eine Überprüfung geben, wie sie eingesetzt würden. UN-Generalsekretär António Guterres zeigte sich vor der Ankündigung „sehr besorgt“ über die Auswirkungen möglicher Kürzungen im US-Budget. Palästinenservertreter kritisierten die Entscheidung scharf.mehr...

Washington/Tel Aviv. Erst hatte Trump via Twitter gedroht, jetzt macht die US-Regierung ernst: Mittel für das Palästinenserhilfswerk UNRWA werden eingefroren. Die Palästinenser sind entsetzt.mehr...

Vancouver. Mit einem Mix aus Sanktionen und Diplomatie wollen die USA und weitere Länder Nordkorea zur Aufgabe seiner Massenvernichtungswaffen bewegen. Außenminister aus 20 Ländern versammelten sich heute im kanadischen Vancouver, um über weitere Strafmaßnahmen, diplomatische Mittel und nukleare Abrüstung im Nordkorea-Konflikt zu sprechen. Russland und China - zwei der wichtigsten Handelspartner Pjöngjangs - waren zu dem zweitägigen Treffen nicht geladen. Ob das Treffen konkrete Ergebnisse bringt, ist offen.mehr...

Vancouver. Mit Zuckerbrot und Peitsche wollen die USA und ihre Verbündeten im Nordkorea-Konflikt die Kehrtwende schaffen. Oberstes Ziel bleibt die nukleare Abrüstung, heißt es beim Ministertreffen in Kanada. Aber zwei der wichtigsten Staaten stehen dort nicht auf der Gästeliste.mehr...

Caracas. In einer dramatischen Operation hat das Militär im krisengebeutelten Venezuela eine Gruppe Aufständischer ausgeschaltet, die zur Rebellion gegen Präsident Nicolás Maduro aufgerufen hatte. Wie die Regierung mitteilte, wurden mehrere Menschen getötet und verletzt. Es gibt bislang keine offizielle Bestätigung, ob auch der Anführer, der als Staatsfeind Nummer 1 gesuchte Óscar Pérez, getötet worden ist. Die Siedlung El Junquito bei Caracas war umstellt worden, hunderte Polizisten und Soldaten waren im Einsatz.mehr...

Istanbul. Der deutsche Generalkonsul Georg Birgelen hat den seit elf Monaten in der Türkei inhaftierten „Welt“-Korrespondenten Deniz Yücel im Gefängnis besucht. Birgelen habe im Hochsicherheitsgefängnis in Silivri ausführlich mit Yücel sprechen können, hieß es aus dem Auswärtigen Amt. Dem Journalisten gehe es dem Umständen entsprechend gut. Yücel sitzt seit Februar vergangenen Jahres wegen Terrorvorwürfen in Untersuchungshaft, ohne dass die Staatsanwaltschaft bislang eine Anklageschrift vorgelegt hätte. Die Bundesregierung fordert seine Freilassung.mehr...

Bagdad. Bei einem verheerenden Doppelanschlag im Zentrum von Bagdad haben zwei Selbstmordattentäter zahlreiche Menschen mit in den Tod gerissen. Neben den beiden Angreifern kamen mindestens 27 Menschen ums Leben, wie die irakische Gesundheitsbehörde meldete. Mindestens 80 Menschen seien verletzt worden, viele von ihnen schwer. Augenzeugen berichteten, die Bomben seien in der Nähe einer Gruppe von Bauarbeitern gezündet worden. Zunächst übernahm niemand die Verantwortung für den Doppelanschlag. Die Terrormiliz IS hatte sich in der Vergangenheit vielfach zu Attentaten im Irak bekannt.mehr...

Moskau/Istanbul. Berichten zufolge will Washington im Norden Syriens zusammen mit der Kurden-Miliz YPG eine Grenztruppe aufbauen. Der türkische Präsident Erdogan spricht von einer „Terrorarmee“ und sagt ihr den Kampf an.mehr...

Bagdad. Militärisch ist die Terrormiliz Islamischer Staat im Irak besiegt. Doch die Extremisten sind nicht zerschlagen, sondern untergetaucht. Das Land ist noch immer weit entfernt von Stabilität.mehr...

Bagdad. In Bagdad haben zwei Attentäter mindestens 27 Menschen getötet. Die Männer hatten nach Angaben des irakischen Innenministeriums Sprengstoffwesten gezündet. Mindestens 80 Menschen seien verletzt worden, heißt es von den Gesundheitsbehörden. Viele sind sehr schwer verletzt, die Zahl der Toten könnte also noch steigen. Wie Augenzeugen berichten, sprengten sich die Angreifer in der Nähe einer Gruppe von Bauarbeitern in die Luft. Noch hat sich niemand zu der Tat bekannt.mehr...

Bagdad. In Bagdad sind bei zwei Explosionen mindestens 27 Menschen ums Leben gekommen. Weitere 80 seien verletzt worden, teilte das irakische Gesundheitsministerium mit. Die Detonationen ereigneten sich Augenzeugen zufolge in unmittelbarer Nähe einer Gruppe von Bauarbeitern. Weitere Einzelheiten waren zunächst nicht bekannt.mehr...

Bagdad. Mindestens 16 Menschen sind bei zwei Explosion in Bagdad getötet worden. Das teilte das irakische Innenministerium ohne weitere Angaben mit. Wie Augenzeugen berichten, ereigneten sich die Detonationen in unmittelbarer Nähe einer Gruppe von Bauarbeitern. Es sollen auch mehrere Menschen verletzt worden sein.mehr...

Caracas. Das Venezuela-Drama steuert mit Plünderungen und leeren Regalen einer Eskalation entgegen. Nicolás Maduro könnte dennoch in wenigen Monaten legal wiedergewählt werden. Sein wichtigster Wahlhelfer: Der Hunger.mehr...

Schlaglichter

15.01.2018

Explosion in Bagdad

Bagdad. In Bagdad hat es bei einer Explosion Augenzeugen zufolge mehrere Opfer gegeben. Die Detonation ereignete sich demnach am frühen Morgen auf dem Platz der Luftfahrt. Nähere Angaben zu dem Vorfall in der irakischen Hauptstadt lagen zunächst nicht vor.mehr...

Caracas. Im Kampf gegen die Hungerkrise und die zunehmenden Plünderungen setzt das sozialistische Venezuela auf eine Steigerung der Erdölförderung. „Wir sind wieder nah der Förderung von 1,9 Millionen Barrel pro Tag“, sagte Ölminister Manuel Quevedo in Caracas. „2018 wird das Jahr der Erholung.“ Ziel sei es, die Förderung wieder auf über zwei Millionen Barrel zu steigern. Mit mehr Förderung und der Hoffnung auf steigende Ölpreise soll die tiefste Versorgungskrise in der Geschichte des südamerikanischen Landes gemeistert und die drohende Pleite abgewendet werden.mehr...

Ramallah. Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hat die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels durch US-Präsident Donald Trump als „Ohrfeige des Jahrhunderts“ kritisiert. „Herr Trump hat die Jerusalem-Frage mit einem Tweet vom Tisch gewischt“, klagte Abbas bei einer Rede zum Auftakt eines zweitägigen Treffens des PLO-Zentralrats in Ramallah im israelisch besetzten Westjordanland. Die Friedensverträge mit Israel erklärte Abbas laut „Haaretz“ für „tot“. Weltweit war Trumps Schritt heftig kritisiert worden, in den Palästinensergebieten kam es zu Unruhen.mehr...

Teheran. Bei den jüngsten regimekritischen Protesten im Iran sind insgesamt 25 Menschen getötet worden. Das gab Justizsprecher Gholamhussein Mohseni Edzehi bekannt. Ein Polizeisprecher hatte letzte Woche noch von 20 Toten gesprochen - 18 Demonstranten und zwei Zuschauer, die während der Proteste in einem Unfall ums Leben gekommen seien. „Wir hatten zwar einige Unruhen erwartet, aber nicht in diesem Ausmaß“, sagte der Justizsprecher nach Angaben der Nachrichtenagentur IRNA.   mehr...

Istanbul. Die türkischen Streitkräfte stehen nach Angaben von Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan unmittelbar vor einer Operation gegen die Kurden-Milizen in Nordsyrien. Erdogan kündigte vor Anhängern seiner AKP an, „in den kommenden Tagen“ werde die „Operation Schutzschild Euphrat“ auf die von den Kurden-Milizen der YPG kontrollierte Region Afrin ausgedehnt. Besonders die USA rief Erdogan dazu auf, „die legitimen Anstrengungen der Türkei zu unterstützen“. Die USA unterstützen die YPG und haben die Kurden-Milizen im Kampf gegen die Terrormiliz IS mit Waffen ausgerüstet.mehr...

Teheran. Der Iran hat US-Präsident Donald Trump davor gewarnt, das internationale Atomabkommen mit seinem Land zu torpedieren. „Der Deal ist eine herausragende diplomatische Errungenschaft, die keiner so einfach untergraben kann“, sagte Präsident Hassan Ruhani in Teheran. Der Versuch Trumps, dies zu tun, werde die USA international nur isolieren. Außerdem würde jede Regierung an Kredit verlieren, wenn sie die von Vorgängerregierungen geschlossenen Abkommen - insbesondere wenn diese international anerkannt sind - ignorieren oder ändern sollte, sagte Ruhani.mehr...

Berlin. Die Bundesregierung will die Beziehungen zu Jordanien ausbauen und dem Land dauerhaft den Rücken stärken im Kampf gegen islamistischen Terrorismus. „Wir wissen, dass diese Region über lange Zeit nicht zur Ruhe kommen wird, umso wichtiger ist es, dass man verlässliche Beziehungen zueinander aufbaut“, sagte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen bei einem Besuch in der jordanischen Hauptstadt Amman. Sie übergab den Sicherheitskräften symbolisch 56 Kleinbusse, 70 Laster und zwei Ausbildungsflugzeuge, um deren Mobilität an der Grenze zu Syrien zu verbessern.mehr...

Tel Aviv. Israels Armee hat nach eigenen Angaben einen Angriffstunnel der radikalislamischen Hamas zerstört, der vom Gazaastreifen unter dem Warenübergang Kerem Schalom nach Ägypten führte. „Der Terror-Tunnel war 1,5 Kilometer lang und verlief 180 Meter tief in israelisches Gebiet“, sagte Armeesprecher Jonathan Conricus. Es ist der dritte Tunnel dieser Art, den Israel nach eigenem Bekunden binnen zwei Monaten zerstört hat. Es gebe keine Informationen zu möglichen Opfern, sagte der Sprecher.mehr...

Bogotá. UN-Generalsekretär António Guterres hat dem Friedensprozess in Kolumbien die volle Unterstützung der Vereinten Nationen zugesagt. Das Friedensabkommen mit der linken Farc-Guerilla sei weltweit ein Beispiel für die Lösung bewaffneter Konflikte, sagte Guterres in Bogotá nach einem Treffen mit dem kolumbianischen Staatschef Juan Manuel Santos. Guterres forderte die kolumbianische Regierung auf, sich stärker um die Entwicklung in den bisher von der Guerilla besetzten Gebieten zu bemühen. Viele ehemalige Kampfgebiete, die die Farc aufgegeben hat, machen nun bewaffnete Banden unsicher.mehr...

Berlin. Im Kampf gegen Islamisten greift die Bundesregierung Jordanien erneut mit technischer Ausstattung unter die Arme. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen will in der jordanischen Hauptstadt Dutzende Kleinbusse, Laster und zwei Ausbildungsflugzeuge symbolisch an die jordanischen Sicherheitskräfte übergeben. Damit will Deutschland einen indirekten Beitrag zum Kampf gegen den islamistischen Terror leisten. Für Waffen, Ausrüstung und Infrastruktur stellte die Bundesregierung 2017 130 Millionen Euro bereit. Jordanien ist eines der stabilsten Länder im Nahen Osten.mehr...

Berlin. Im Kampf gegen Islamisten greift die Bundesregierung Jordanien erneut mit technischer Ausstattung unter die Arme. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen will heute in der jordanischen Hauptstadt Kleinbusse, Laster und zwei Ausbildungsflugzeuge symbolisch an die jordanischen Sicherheitskräfte übergeben. Die „Ertüchtigungsinitiative“ ist ein indirekter Beitrag Deutschlands zum Kampf gegen den islamistischen Terror. Damit sollen „vertrauenswürdige“ Staaten in Krisenregionen in die Lage versetzt werden, selbst für Sicherheit und Stabilität zu sorgen.mehr...

Peking. Nach der Ankündigung der USA, den Atomdeal mit dem Iran nur unter hohen Hürden fortzusetzen, hat China alle Seiten dazu aufgerufen, an geschlossenen Vereinbarungen festzuhalten. Der „hart erkämpfte“ iranische Atomvertrag müsse respektiert werden, zitierte die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua den Außenamtssprecher. US-Präsident Donald Trump will die ausgesetzten Atomsanktionen gegen den Iran für weitere 120 Tage auf Eis legen und bis dahin am Atomdeal festzuhalten. Die europäischen Verbündeten sollen aber mit den USA binnen vier Monaten eine Anschlussregelung für das Abkommen finden.mehr...

Kabul. Nach dem schweren Anschlag auf die deutsche Botschaft in Kabul im Mai will das Auswärtige Amt die diplomatische Vertretung dem „Spiegel“ zufolge zunächst als Containerbau wiedereröffnen. Ein Kernteam von Diplomaten solle trotz der angespannten Sicherheitslage in Afghanistan von Sommer an in einer solchen Behelfsunterkunft arbeiten, schrieb das Nachrichtenmagazin. Das deutsche Botschaftsgebäude war am 31. Mai bei einem Anschlag mit einer Lastwagenbombe schwer beschädigt worden. Bis zu 150 Menschen starben.mehr...

Washington. Die USA lassen den Atomdeal mit dem Iran vorerst am Leben. Doch mittelfristig legt US-Präsident Donald Trump die Hürden auch für die Verbündeten sehr hoch.mehr...

Berlin. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen ist mit Bundestagsabgeordneten zu einem Besuch bei den deutschen Soldaten in Jordanien eingetroffen. Die CDU-Politikerin wollte bereits im November die Bundeswehr auf dem jordanischen Stützpunkt Al-Asrak besuchen. Aufgrund der Gespräche zur Regierungsbildung damals war die Reise abgesagt worden. Von Jordanien aus unterstützt die Bundeswehr die Luftangriffe der internationalen Allianz gegen die IS-Terrormiliz mit vier „Tornado“-Aufklärungsjets und einem Tankflugzeug.mehr...

Brüssel. Trotz der Forderung von US-Präsident Donald Trump nach Korrekturen hält die Europäische Union am Atomabkommen mit dem Iran fest, das erklärte eine Sprecherin der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini in Brüssel. Man werde nun zunächst mit Deutschland, Frankreich und Großbritannien sowie mit den übrigen EU-Staaten beraten. Trump hatte erklärt, er setze bestimmte Sanktionen wegen des iranischen Atomprogramms weiter aus, „aber nur, damit unsere europäischen Verbündeten zustimmen, dass wir die schrecklichen Fehler im Iran-Atomabkommen beheben.“mehr...

Teheran. Der Iran hat die Forderung von US-Präsident Donald Trump nach Änderungen am Atomabkommen abermals entschieden zurückgewiesen. „Das Atomabkommen ist ein international anerkannter und abgeschlossener Pakt und ist nicht neu verhandelbar“, betonte das iranische Außenministerium. Das Weiße Haus hatte zuvor zwar die Sanktionen gegen den Iran für weitere 120 Tage ausgesetzt, forderte aber zugleich bis zum nächsten Termin in vier Monaten eine härtere Gangart gegenüber Teheran. Es müsse sichergestellt werden, dass der Iran niemals eine Atombombe bauen könne.mehr...

Washington. Donald Trump hält vorerst an dem verhassten Atomdeal mit dem Iran fest, will aber den Druck auf die Regierung in Teheran verschärfen. Washington forderte die Partner in Europa auf, binnen 120 Tagen neue, schärfere Regelungen im Umgang mit dem Iran zu formulieren. Sollte das nicht gelingen, werde er die Atom-Sanktionen gegen den Iran wieder einführen. Dies käme einem einseitigen Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen gleich. Neben Iran und den USA sind daran die anderen UN-Vetomächte sowie Deutschland beteiligt. Der Iran reagierte gelassen: Die Kritik Trumps sei „langweilig“.mehr...

Teheran. Der Iran hat die scharfe US-Kritik im Zusammenhang mit dem Atomabkommen als „langweilig“ bezeichnet. „Die Politik von US-Präsident Donald Trump stellt lediglich den verzweifelten Versuch dar, ein solides internationales Abkommen zu untergraben“, schrieb Außenminister Mohammed Dschawad Sarif auf Twitter. Anstatt „eine langweilige Rhetorik“ immer wieder zu wiederholen, sollten sich die USA, wie der Iran, an das Abkommen halten. Das Weiße Haus hatte zuvor zwar die Sanktionen gegen den Iran für weitere 120 Tage ausgesetzt, forderte aber zugleich eine härtere Gangart gegenüber Teheran.mehr...

Gaza. Im Westjordanland und am Rande des Gazastreifens ist es erneut zu mehreren Konfrontationen zwischen Palästinensern und israelischen Soldaten gekommen. Mindestens 35 Palästinenser wurden verletzt, wie das Gesundheitsministerium in Gaza und der Rettungsdienst Roter Halbmond mitteilten. Rund 850 Palästinenser hätten im Westjordanland an 17 verschiedenen Orten Steine und Brandflaschen auf Soldaten geworfen und brennende Reifen in deren Richtung gerollt, teilte die israelische Armee mit. Soldaten hätten daraufhin Tränengas eingesetzt und Gummimantelgeschosse abgefeuert.mehr...

Washington. Das Weiße Haus hat die Sanktionen gegen den Iran für weitere 120 Tage ausgesetzt. Damit bleibt das Atomabkommen, das die Vetomächte des UN-Sicherheitsrates und Deutschland im Jahr 2015 abgeschlossen haben, in Kraft. Seither sind die Sanktionen der USA ausgesetzt und der US-Präsident muss alle 120 Tage entscheiden, ob dies auch weiterhin gelten soll. Eine Wiederaufnahme der Sanktionen wäre einer einseitigen Aufkündigung des Atomabkommens gleichgekommen. Washington kommt mit der Entscheidung Forderungen der europäischen Partner nach.mehr...

Washington. Aufatmen in der Welt: Die USA setzen ihre Atom-Sanktionen gegen den Iran weiter aus und halten damit den Atomdeal mit dem Land am Leben. Das Weiße Haus erfüllt damit eine Forderung seiner Partner in Europa.mehr...

Washington. Die USA haben Sanktionen wegen des iranischen Atomprogramms weiter ausgesetzt und halten damit das Atomabkommen mit der Islamischen Republik am Leben. Das gab das Weiße Haus bekannt.mehr...

Washington. Die USA haben Sanktionen wegen des iranischen Atomprogramms weiter ausgesetzt und halten damit das Atomabkommen mit der Islamischen Republik am Leben. Das gab das Weiße Haus am Freitag bekannt.mehr...

Peking. China hat eine Reihe ausländischer Unternehmen ermahnt, weil sie auf ihrer Website Taiwan als eigenständiges Land aufgeführt haben. Die Führung in Peking betrachtet die demokratische Inselrepublik nur als abtrünnige Provinz und behandelt Taiwanesen häufig einfach wie eigene Staatsbürger.mehr...

Washington. Eine Entscheidung über die Frage, ob die Atom-Sanktionen der USA gegen den Iran weiterhin ausgesetzt bleiben sollen, will das Weiße Haus bald treffen. Das gab der Staatssekretär im US-Außenministerium, Steve Goldstein, bekannt. Die Sanktionen sind ausgesetzt, seit sich die Vetomächte des UN-Sicherheitsrates sowie Deutschland mit dem Iran 2015 auf einen Atomdeal geeinigt haben. Seitdem muss der US-Präsident alle 120 Tage entscheiden, ob das weiterhin gelten soll. Eine Wiederaufnahme der Sanktionen würde einem einseitigen Aufkündigen des Atomabkommens gleichkommen.mehr...

Washington. US-Präsident Donald Trump hat völlig überraschend sein Verhältnis zu Nordkoreas Führer Kim Jong Un als gut bezeichnet. „Ich habe wahrscheinlich ein gutes Verhältnis zu Kim Jong Un“, sagte Trump in einem Interview mit dem „Wall Street Journal“. „Ich habe Beziehungen zu Leuten. Ich denke, Sie wären überrascht.“ Trumps Äußerungen kamen nach Monaten eines scharfen Kriegs der Worte zwischen Washington und Nordkorea sehr unerwartet. Trump hatte dem Land mit totaler Zerstörung gedroht, immer wieder überzogen sich Kim und er gegenseitig mit Beleidigungen und Drohungen.mehr...

Moskau. Nach Meinung des russischen Präsidenten Wladimir Putin hat Nordkorea die Auseinandersetzung um seine Atomraketen gewonnen. „Staatschef Kim Jong Un hat seine strategische Aufgabe gelöst: Er hat einen Atomsprengkopf, jetzt hat er auch eine Rakete mit 13 000 Kilometern Reichweite, die an jedem Ort einen möglichen Gegner ausschalten kann“, sagte Putin in Moskau. Der Nordkoreaner könne nun auf Entspannung setzen. „Er ist ein kompetenter und reifer Politiker“, lobte der Kremlchef den 34-jährigen Machthaber des isolierten kommunistischen Landes.mehr...

Antalya. Die türkische Regierung fordert die Bundesregierung auf, die in der politischen Krise der beiden Staaten verschärften Reisehinweise für die Türkei wieder zu entschärfen. „Wir erwarten positive Botschaften gegenüber der Türkei“, sagte Tourismusminister Numan Kurtulmus vor deutschen Journalisten in Antalya. Diese Botschaften sollten beinhalten, „dass es für deutsche Bürger nicht gefährlich ist, die Türkei zu besuchen“. Deutsche Touristen stellten bis 2015 die größte Urlaubergruppe in der Türkei. In den beiden letzten zwei Jahren war die Zahl deutlich eingebrochen.mehr...

Berlin. Im Fall des seit fast elf Monaten in der Türkei ohne Anklage in Haft sitzenden „Welt“-Korrespondenten Deniz Yücel hat sich der Chefredakteur der Zeitung vorsichtig optimistisch über eine Freilassung geäußert. „Nach Monaten, in denen wir das Gefühl hatten, dass von türkischer Seite die maximale Härte im Umgang mit unserem Kollegen so im Fokus stand, haben wir seit ein paar Wochen das Gefühl, dass sich die türkische Regierung bewegt“, sagte Ulf Poschardt dem Radioprogramm „SWR Aktuell“. Es gebe Signale der Entspannung: „Deniz sitzt nicht mehr in Einzelhaft“, so Poschardt.mehr...

Antalya. Die Buchungszahlen aus Deutschland für die Türkei steigen wieder deutlich an. Das freut die türkische Regierung. Ihr ist allerdings der Reisehinweis des Auswärtigen Amtes ein Dorn im Auge, der Bundesbürger weiterhin vor willkürlichen Festnahmen warnt.mehr...

Tel Aviv. Israel hat nach Angaben einer israelischen Menschenrechtsorganisation 1122 neue Wohnungen im besetzten Westjordanland genehmigt. Das zuständige Komitee habe den Bauplänen in 20 Siedlungen und Außenposten zugestimmt, teilte Peace Now mit. Der Bau weiterer 651 Wohnungen sei ausgeschrieben worden. Das Verteidigungsministerium äußerte sich zunächst nicht dazu.mehr...

Antalya. Die syrische Militäroffensive in Idlib gefährdet nach Ansicht der Regierung in Ankara die gemeinsamen Friedensbemühungen der Türkei, des Irans und Russlands für Syrien. Außenminister Mevlüt Cavusoglu sagte in Antalya, sein Ministerium habe daher kürzlich die Botschafter des Irans und Russlands einbestellt. „Wir haben sie daran erinnert, dass sie die Garantiemächte des Regimes sind.“ Die Türkei tritt in den Syrien-Verhandlungen im kasachischen Astana als Garantiemacht der Opposition auf.mehr...

Schlaglichter

11.01.2018

Cavusoglu: Erdogan will Merkel einladen

Antalya. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan will Angaben seines Außenministers zufolge nach der Bildung einer neuen Bundesregierung persönlich mit Kanzlerin Angela Merkel zusammenkommen. Erdogan werde Merkel dann in die Türkei einladen oder womöglich selber nach Deutschland reisen, kündigte Außenminister Mevlüt Cavusoglu in Antalya an. Die türkische Regierung bemüht sich um eine Normalisierung der belasteten Beziehungen zu Deutschland. Erdogan habe zuletzt mehrfach mit Merkel und mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier telefoniert, sagte Cavusoglu.mehr...

Brüssel. Scheitert das internationale Atomabkommen mit dem Iran an einem Alleingang des US-Präsidenten? Die Europäer wollen dies um jeden Preis verhindern und versuchen noch einmal, ein Zeichen zu setzen. An diesem Freitag steht in Washington eine wichtige Entscheidung an.mehr...

Rangun. Im Dezember wird im Norden Myanmars ein Grab mit zehn Leichen entdeckt - alles Angehörige der Minderheit der muslimischen Rohingya. Nun bekennt sich das Militär erstmals nach den Militäreinsätzen im Staat Rakhine dazu, an Tötungen beteiligt gewesen zu sein.mehr...

Damaskus. Syriens Provinz Idlib wurde bisher fast vollständig von Rebellen kontrolliert. Doch Regierungstruppen rücken vor, die Gewalt eskaliert. Zehntausende fliehen Richtung türkische Grenze.mehr...

Damaskus. Nach der Eskalation der Gewalt im Nordwesten des Bürgerkriegslandes Syrien wird die Fluchtwelle immer größer. Nach Angaben der Vereinten Nationen wurden von Dezember bis Anfang dieser Woche fast 100 000 Menschen aus dem Norden der Provinz Hama und dem Süden der Provinz Idlib vertrieben. Ende vergangener Woche hatten die UN noch von rund 70 000 Vertriebenen aus dieser Region gesprochen. Das Gebiet wurde bislang von Rebellen beherrscht. Den UN zufolge flohen die Menschen in Richtung türkischer Grenze.mehr...

Tunis. In der zweiten Nacht in Folge ist es in Tunesien zu Protesten und Ausschreitungen gekommen. Mehr als 200 Menschen wurden festgenommen. Knapp 50 Sicherheitskräfte seien bei Zusammenstößen zwischen Polizei und Demonstranten verletzt worden, teilte das Innenministerium mit. In mehreren Städten im ganzen Land waren Menschen auf die Straße gegangen, um gegen Steuererhöhungen und Preissteigerungen zu protestieren. Die tunesische Regierung sprach von Plünderungen.mehr...

Teheran. Die Reaktionen auf die regimekritischen Unruhen zeigen, wie tief die politischen Gräben im Iran sind. Die Reformer fordern eine lückenlose Aufklärung, die Hardliner wollen alle sozialen Medien abschaffen.mehr...

Madrid. In der spanischen Konfliktregion Katalonien haben sich die beiden großen Unabhängigkeitsparteien nach Medienberichten auf die Bildung einer Regierungskoalition geeinigt. Diese soll von dem im Oktober abgesetzten Regionalpräsidenten Carles Puigdemont geführt werden. Das hätten Puigdemont und die Chefin der linksnationalistischen Partei ERC, Marta Rovira, in der belgischen Hauptstadt Brüssel beschlossen, berichtete unter anderem die Zeitung „El País“ unter Berufung auf Verhandlungskreise.mehr...

Seoul. Der Präsident Südkoreas nennt die jüngste Annäherung der beiden koreanischen Staaten einen guten Start. Doch warnt er, man dürfe sich nicht zu früh freuen. Zu einem Treffen mit Kim Jong Un ist er unter bestimmten Bedingungen bereit.mehr...

New York. Der UN-Sicherheitsrat hat einstimmig weitere Sanktionen gegen Nordkorea wegen dessen wiederholter Atom- und Raketentests beschlossen. Lieferungen von Mineralölerzeugnissen wie Benzin, Diesel und Schweröl an das Land werden weiter begrenzt. Die Resolution enthält auch ein Exportverbot auf Lebensmittel und landwirtschaftliche Produkte, Maschinen, elektrische Geräte, Erde, Gesteine und Holz sowie auf Schiffe. Anderen Ländern wird untersagt, Industriemaschinen, Eisen und andere Metalle an Pjöngjang zu verkaufen. Es werden Reiseverbote gegen 16 Einzelpersonen verhängt.mehr...

Seoul. Südkoreas Präsident Moon Jae In ist zu einem Treffen mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un „unter den richtigen Bedingungen“ bereit. Falls „konkrete Ergebnisse“ erzielten werden könnten, würde er einem Treffen zustimmen, sagte Moon in Seoul. Die Verhinderung eines weiteren Krieges und die Schaffung einer atomwaffenfreien Halbinsel sei das Endziel. Gestern hatten sich beide Länder auf weitreichende Maßnahmen zur Verbesserung ihrer Beziehungen geeinigt. Nordkorea will eine Delegation zu den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang im Februar entsenden. mehr...

New York. Der UN-Sicherheitsrat hat einstimmig weitere Sanktionen gegen Nordkorea wegen dessen wiederholter Atom- und Raketentests beschlossen. Lieferungen von Mineralölerzeugnissen wie Benzin, Diesel und Schweröl an das Land werden weiter begrenzt. Die Resolution enthält auch ein Exportverbot auf Lebensmittel und landwirtschaftliche Produkte, Maschinen, elektrische Geräte, Erde, Gesteine und Holz sowie auf Schiffe. Anderen Ländern wird untersagt, Industriemaschinen, Eisen und andere Metalle an Pjöngjang zu verkaufen. Es werden Reiseverbote gegen 16 Einzelpersonen verhängt.mehr...

Damaskus. Israels Armee hat nach syrischen Militärangaben in der Nacht mehrfach Ziele in Syrien angegriffen. Kampfflugzeuge hätten unter anderem Raketen auf ein Gebiet nahe der Hauptstadt Damaskus abgefeuert, teilte die syrische Armeeführung mit. Augenzeugen berichteten, die Jets seien über dem Libanon zu hören gewesen. Syriens Armeeführung erklärte, von den von Israel besetzten Golanhöhen seien Bodenraketen abgeschossen worden. Israel hatte in den vergangenen Monaten mehrfach Ziele im benachbarten Bürgerkriegsland bombardiert.mehr...

Damaskus. Am ersten Tag des Besuchs von UN-Nothilfekoordinator Mark Lowcock in Syrien sind bei der Bombardierung eines Rebellengebiets viele Zivilisten ums Leben gekommen. Luftangriffe und Beschuss vom Boden hätten östlich der Hauptstadt Damaskus 15 Menschen getötet, meldete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Mehr als 80 Menschen seien verletzt worden. Bereits in der Nacht zuvor hatte Israels Armee nach syrischen Militärangaben erneut Ziele in Syrien angegriffen. Die humanitäre Lage ist in vielen Gebieten des Bürgerkriegslandes weiter dramatisch.mehr...

Trotz des verschärften Konflikts um das nordkoreanische Atomprogramm haben sich Süd- und Nordkorea auf weitreichende Maßnahmen zur Verbesserung ihrer Beziehungen geeinigt. Nordkorea stimmte demnach zu, eine hohe Delegation und Sportler zu den Olympischen Winterspielen im südkoreanischen Pyeongchang im Februar entsenden. Auch will das isolierte Land Militärgespräche über eine Entspannung wiederaufnehmen. Der Durchbruch erfolgte im Grenzort Panmunjom bei den ersten offiziellen Gesprächen zwischen beiden Länden seit zwei Jahren.mehr...

Teheran. Bei den regimekritischen Protesten im Iran hat es angeblich mehr Festnahmen gegeben als bislang angenommen. Nun fordern Parlamentarier Zugang zu ihnen. Kritik kommt auch von Prominenten.mehr...

Damaskus. Israels Armee hat nach syrischen Militärangaben in der Nacht mehrfach Ziele in Syrien angegriffen. Kampfflugzeuge hätten unter anderem Raketen auf ein Gebiet nahe der Hauptstadt Damaskus abgefeuert, teilte die syrische Armeeführung mit. Augenzeugen berichteten, die Jets seien über dem Libanon zu hören gewesen. Syriens Armeeführung erklärte, von den von Israel besetzten Golanhöhen seien Bodenraketen abgeschossen worden. Einige seien abgewehrt worden, andere hätten Sachschaden verursacht.mehr...

Peking. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron​ hat seinen Staatsbesuch in China fortgesetzt. Gemeinsam mit seiner Frau Brigitte besuchte er Pekings Verbotene Stadt, bevor er am Nachmittag zu Gesprächen mit Chinas Premierminister Li Keqiang und Präsident Xi Jinping in der Großen Halle des Volkes erwartet wurde. Im Mittelpunkt stehen internationale Krisen wie mit Nordkorea, die Demonstrationen im Iran, der Ausbau der Wirtschaftskooperation zwischen Frankreich und China sowie der weltweite Klimaschutz. Auch wurde erwartet, dass mehrere Wirtschaftsabkommen unterzeichnet werden.mehr...

Panmunjom. Nordkoreas Führung will eine hochrangige Delegation zu den Olympischen Winterspielen im südkoreanischen Pyeongchang im Februar schicken. Das hätten nordkoreanische Unterhändler bei den ersten Gesprächen mit Südkorea seit zwei Jahren angekündigt, teilte ein Sprecher des Vereinigungsministeriums in Seoul mit. Demnach schlug Nordkorea auch vor, eine Fan-Gruppe für die Wettkämpfe, eine Künstlergruppe sowie ein Taekwondo-Showteam zu entsenden. Die südkoreanische Delegation schlug im Gegenzug Gespräche über humanitäre Fragen vor.mehr...

Seoul/Panmunjom. Nordkorea will eine hochrangige Delegation zu den Olympischen Winterspielen im südkoreanischen Pyeongchang im Februar schicken. Das kündigten nordkoreanische Unterhändler bei den Gesprächen mit Südkorea im Grenzort Panmunjom an, wie die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap berichtete. mehr...

Seoul/Panmunjom. Nordkorea will eine hochrangige Delegation zu den Olympischen Winterspielen im südkoreanischen Pyeongchang im Februar schicken. Das kündigten nordkoreanische Unterhändler bei den Gesprächen mit Südkorea im Grenzort Panmunjom an, wie die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap am Dienstag berichtete. mehr...

Seoul/Panmunjom. Die ersten Gespräche zwischen Süd- und Nordkorea seit langem nähren die Hoffnung auf Entspannung. Beide Seiten einigen sich nicht nur auf eine Zusammenarbeit bei den Olympischen Spielen im Februar in Pyeongchang. Auch Militärgespräche soll es wieder geben.mehr...

Brüssel. Die Außenminister aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien werden am Donnerstag gemeinsam mit der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini den iranischen Außenminister Mohamed Dschawad Sarif treffen. Wie Mogherini gestern mitteilte, soll es bei den Gesprächen in Brüssel offiziell um die Umsetzung des Atomabkommens mit dem Iran gehen. Es wird allerdings erwartet, dass auch die Lage in dem Land nach den regimekritischen Protesten zur Sprache kommt. Unter anderem Bundesaußenminister Sigmar Gabriel hatte zuletzt auf ein Treffen mit Sarif gedrungen.mehr...

Seoul. Unterhändler aus Süd- und Nordkorea haben die ersten Gespräche zwischen den beiden Ländern seit zwei Jahren begonnen. Im Mittelpunkt steht eine Teilnahme Nordkoreas an den Olympischen Winterspielen im südkoreanischen Pyeongchang im Februar. Er hoffe, dass die Spiele durch die Gespräche „eine Veranstaltung des Friedens“ würden und ein Sprungbett für bessere Beziehungen sein könnten, sagte Südkoreas Vereinigungsminister Cho Myoung Gyon laut südkoreanischen Sendern vor Beginn des Treffens im Grenzort Panmunjom. Die Lage in der Region hat sich nach den Raketentests durch Nordkorea verschärft. mehr...

Washington. US-Vizepräsident Mike Pence will seine verschobene Nahostreise nun im Januar antreten und dabei auch Israel besuchen. Nach Angaben seines Büros bricht Pence am 19. Januar nach Ägypten auf, wo er am 20. Präsident Abdel Fattah al-Sisi treffen wird. Am Tag danach will er in Jordanien mit König Abdullah zusammenkommen. Diese Station war im ersten Reiseplan nicht enthalten. Am 22. Januar reist Pence nach Israel und am 23. zurück nach Washington. Pence hatte die Reise im Dezember vor dem Hintergrund der entscheidenden Senatsabstimmung über die Steuerreform verschoben.mehr...

Damaskus. Die Eskalation der Gewalt im Nordwesten Syriens macht die humanitäre Lage für Zehntausende Zivilisten immer dramatischer. Allein in den vergangenen beiden Monaten flohen mehr als 60 000 Menschen aus Orten der von Rebellen kontrollierten Provinz Idlib und Nachbargebieten vor Gefechten und Bombardierungen, wie das UN-Nothilfebüro Ocha erklärte. Bei Luftangriffen am Sonntag starben nach Angaben von Aktivsten mindestens 21 Zivilisten. Die Lager für Vertriebene in der Region hätten bereits ihre Kapazität erreicht. Kaltes und nasses Winterwetter macht die Lage noch schwieriger.mehr...

Teheran. Wie weit die Sichtweisen im Iran auseinandergehen, zeigen die Reaktionen auf die regimekritischen Proteste. Präsident Ruhani und die Reformer äußern Verständnis, die Hardliner in der Justiz wollen dagegen die Todesstrafe für die Anführer.mehr...

Istanbul. Zwei Jahre nach dem Selbstmordanschlag auf deutsche Touristen in Istanbul steuert der Prozess gegen 26 Angeklagte auf ein Ende zu. Am Morgen wurde das Verfahren in der türkischen Metropole fortgesetzt, noch im Laufe des Tages wird ein Urteil erwartet. Die Staatsanwaltschaft fordert für drei der Angeklagten lebenslange Haft, für einen weiteren bis zu 15 Jahre Gefängnis. Die vier Hauptbeschuldigten, die aus Syrien und dem Irak stammen, sollen dabei geholfen haben, den Anschlag vorzubereiten. Die türkische Regierung macht die Terrormiliz IS für den Anschlag verantwortlich.mehr...

Washington. Der CIA-Direktor Mike Pompeo hat jede Verwicklung des Geheimdienstes in die Proteste im Iran zurückgewiesen. „Das ist falsch. Das war das iranische Volk“, sagte er am Sonntag (Ortszeit) dem US-Sender Fox News.mehr...

Istanbul. Fast genau zwei Jahre ist es her, dass ein Selbstmordattentäter eine deutsche Reisegruppe in Istanbul angriff. Im Juli 2016 begann der Prozess in der Türkei, doch ein Urteil lässt weiter auf sich warten - kurz vor Schluss wurden nun die Richter ausgetauscht.mehr...

Istanbul. Im Prozess um einem Selbstmordanschlag in Istanbul mit zwölf deutschen Todesopfern wird heute ein Urteil gegen 26 Angeklagte erwartet. Die Staatsanwaltschaft fordert für drei der Beschuldigten lebenslange Haft, für einen weiteren bis zu 15 Jahre Gefängnis. Die Männer sollen dabei geholfen haben, den Anschlag vorzubereiten. Für die restlichen Angeklagten werden Freisprüche erwartet. Die türkische Regierung macht die Terrormiliz IS für den Anschlag verantwortlich. Bei dem Anschlag am 12. Januar 2016 waren zwölf Deutsche getötet und 16 Menschen verletzt worden.mehr...

Idlib. Bei einer Explosion in der syrischen Stadt Idlib sollen mindestens 23 Menschen getötet worden sein. Das berichtete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte, die sich auf Informanten in Syrien stützt. Die Explosion habe sich in der Nähe von Büros einer mit dem Al-Kaida-Ableger Fatah al-Scham verbundenen Gruppe von Dschihadisten ereignet. Idlib ist die einzige Provinz in Syrien, die noch von Rebellen kontrolliert wird. Nach dem Sieg über die Terrormiliz IS konzentrieren sich die syrischen Regierungstruppen und Russland auf die Vernichtung der Rebellen.mehr...

Seoul. Nach der gefährlichen Zuspitzung im Konflikt um das nordkoreanische Atomprogramm im vergangenen Jahr gibt es seit Anfang 2018 überraschende Entspannungssignale. Unter anderem wollen Nord- und Südkorea wieder miteinander reden. Zwar soll es zunächst nur um eine Teilnahme Nordkoreas an den Olympischen Winterspielen im südkoreanischen Pyeongchang im Februar gehen. Doch Seoul hofft, die Grundlage für eine dauerhafte Entspannung schaffen zu können. US-Präsident Donald Trump hat sich währenddessen zu direkten Kontakten mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un bereit erklärt.mehr...