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Konzept gegen Zwangsheirat

DÜSSELDORF Nordrhein-Westfalens Landesregierung will den Kampf gegen erzwungene Eheschließungen unter Ausländern verstärken. Dazu beschloss das Kabinett am Dienstag ein Konzept

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Konzept gegen Zwangsheirat

Gegen Zwangsheiraten wie bei diesem zwölfjährigen Mädchen möchte die NRW-Landesregierung stärker vorgehen.

„Zwangsheirat ist eine massive Menschenrechtsverletzung. Sie ist mit unserem Wertesystem nicht zu vereinbaren“, heißt es in dem Vorwort zu einem Zehn-Punkte-Handlungskonzept zur Bekämpfung von Zwangsheirat, das gestern in Düsseldorf vom Kabinett verabschiedet und von Integrationsminister Armin Laschet (CDU) vorgestellt wurde.

Kernpunkte sind verstärkte Aufklärung, Sensibilisierung und Kommunikation auf allen Ebenen wie Polizei, Justiz, Schule, Gesundheitswesen, Beratungsstellen und Migrantenselbstorganisationen.

    Neu ist ein Online-Angebot www.zwangsheirat-nrw.de zum Schutz vor Zwangsheirat, das seit Juni bereits 46 Personen in Anspruch genommen haben. Wie viele Menschen, überwiegend junge Frauen aus islamisch geprägten Kulturkreisen, von diesem Phänomen betroffen sind, entzieht sich allerdings der Kenntnis. Die Schätzungen gehen von einigen hundert bis zu Zehntausenden von Fällen in Deutschland pro Jahr.  

 

 

  

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