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Krefelder soll Bombenanschlag auf Polizeiwache geplant haben

Ein 39-jähriger Krefelder soll einen Bombenanschlag auf eine Polizeiwache in Krefeld vorbereitet haben. Seit Montag muss sich der Mann in einem sogenannten Sicherungsverfahren vor dem dortigen Landgericht verantworten, wie ein Gerichtssprecher am Montag sagte. Er soll zur Tatzeit schuldunfähig gewesen sein: Ein Gutachter hatte ihm attestiert, psychisch krank zu sein und unter Verfolgungswahn zu leiden.

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Krefeld

, 11.06.2018
Krefelder soll Bombenanschlag auf Polizeiwache geplant haben

Paragrafen-Symbole sind an Türgriffen am Eingang zum Landgericht in Bonn angebracht. Foto: Oliver Berg/Archiv

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann vor, über das Internet 1200 Feuerwerkskörper bestellt und aus diesen das Schwarzpulver herausgeholt zu haben. Das Pulver habe er in den Metallkörper eines Feuerlöschers gefüllt und so einen hochgefährlichen Sprengkörper gebaut. Die Bombe habe er an einer Polizeiwache platzieren wollen. Doch dazu kam es nicht. Für den Prozess ist am 2. Juli ein weiterer Verhandlungstag vorgesehen.