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Krimi à la Hitchcock: BV setzt sich Stadtmeister-Krone auf

Stadtmeisterschaft

Einen spannenderen Krimi hätte sich selbst Altmeister Alfred Hitchcock kaum ausdenken können. Vor den letzten beiden Spielen der Selmer Stadtmeisterschaft hatten alle vier Mannschaften noch Titelchancen. Letztlich setzte sich der BV die Krone auf - nach einem klaren 5:1 am Schluss.

SELM

von Von Malte Woesmann

, 06.01.2008
Krimi à la Hitchcock: BV setzt sich Stadtmeister-Krone auf

Ein Sieg und eine Niederlage hatte bis dahin jedes Team auf dem Konto, nur getrennt durch das knappe Torverhältnis. Und so wurde vorab auf den Tribünen gerechnet, welches Ergebnis der eigenen Mannschaft zum Titel reichen würde. Der PSV Bork legte mit dem 4:2-Erfolg gegen GS Cappenberg vor, das letzte Spiel des Turniers, das Ortsderby BV gegen GW, musste die Entscheidung bringen. Bei einem Remis wäre der PSV Sieger, BV oder GW mussten gewinnen, um sich die Krone zu sichern. Letztendlich setzte sich BV mit 5:1 klar durch und verteidigte den Titel. Die BVer ließen GW nicht den Hauch einer Chance. Bereits nach sieben Minuten führten die Bidar-Schützlinge mit 3:0. Sebastian Richter brachte den BV bereits in der ersten Minute unter dem Jubel der BV-Anhänger mit 1:0 in Führung. David Jendrich ließ einen Doppelpack zur Vorentscheidung folgen. „Schießt sie aus der Halle“, skandierten die BV-Fans. Neuzugang Raphael Breetzke, der vor einigen Jahren selbst das GW-Trikot trug, ließ die Fans in der letzten Minute der ersten Hälfte noch zweimal jubeln. Beim 4:0 gelang ihm sogar das Kunststück, den Ball nach eigener Vorlage mit dem Kopf zu versenken. Martin Nückels Anschlusstreffer für GW in der zweiten Hälfte war dann nur noch Ergebniskosmetik und BV jubelte nach der Schlusssirene. Damit verwiesen die BVer den PSV Bork auf den zweiten Platz, vor GW Selm und GS Cappenberg.Das aufregendste Spiel der Stadtmeisterschaft Bis auf ein paar Zeitstrafen verliefen die Titelkämpfe, die perfekt von GW Selm ausgerichtet wurden, harmonisch. Lediglich im Spiel PSV Bork gegen GW Selm kam zeitweise Hektik auf. Dies lag jedoch am sehr unsicheren Schiedsrichter Heinz Hürfeld. Hürfeld hatte beim Stand von 0:2 aus Borker Sicht dem PSV ein bereits gegebenes Tor wieder aberkannt. Dominik Vieth hatte zuvor getroffen, die Grün-Weißen reklamierten jedoch, dass der Ball von außen durch ein Loch in das Tor geflogen sei. Zu Unrecht. Hürfeld begutachtete daraufhin das Netz und ließ zum Unmut der Borker fast eine Minute die Zeit weiter laufen, ehe er das Tor zurücknahm. „Ich lasse jetzt noch 20 Sekunden weiter spielen“, so Hürfeld nach Zeitablauf. Nach weiteren zwei Minuten Spielzeit, in denen der Schiedsrichter völlig den Überblick verlor, war dann das aufregendste Spiel der Stadtmeisterschaften beendet. Nur gut, dass nicht dieses eine nicht gegebene Tor über die Vergabe des Titels entschieden hat. Sonst wäre der aus Borker Sicht verständliche Ärger über den Schiedsrichter-Lehrwart noch größer gewesen.  

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