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Krisen-VfB bangt auch noch um Torhüter Ringel

LÜNEN Beide heimischen Bezirksligisten befinden sich in der Krise. Der letzte Sieg des Duos liegt mit dem 2:1-Erfolg des in Südkirchen bereits 38 Tage zurück. Eine Aufarbeitung der Lage.

von Von Marco Winkler

, 16.10.2007

Die Horstmarer finden sich in der neuen Klasse immer noch nicht zurecht. "Wir machen mehr Fehler als in der A-Liga. Aber hier werden solche Aussetzer härter bestraft", analysiert Trainer Bernd Schawohl. Ein Problem ist auch die Chancenauswertung: "Aleks Lozanovic hatte in den letzten zwei Partien Möglichkeiten für fünf Spiele", berichtet Schawohl, der betont: "Man kann es sicher nicht nur auf seine Unerfahrenheit schieben."

Der 45-Jährige glaubt aber weiterhin an seine Mannschaft: "Wir waren zeitweise auf Augenhöhe. Wir müssen weiterarbeiten und dürfen uns nicht unterkriegen lassen."

Dieses Weiterarbeiten wird dem Coach auch vom Verein gestattet. "Wir haben absolutes Vertrauen in die Arbeit von Bernd Schawohl. Unser Abschneiden liegt nicht am Trainer", bekräftigt Vorsitzender Hans Birk, stellt aber auch klar: "Jetzt muss er zeigen, das er auch solche Situationen durchstehen kann."

Immerhin bewies das Team vom Alten Postweg eine gute Moral.

Diese gab es beim Konkurrenten VfB Lünen erneut nur über eine bestimmte Zeit. "Die ersten 60 Minuten waren wieder grausam. Es fehlten wieder alle Tugenden, die den Fußball ausmachen", kritisierte Co-Trainer Sven van Eik.

Rückkehr nach 0:3

Diese kamen jedoch völlig überraschend nach dem 0:3-Rückstand wieder. Mit zwei Toren waren die Süder plötzlich wieder im Spiel. "

Die letzte halbe Stunde war halbwegs okay, sicher kein Grund zur Euphorie", meint van Eik.

Ein weiteres Problem könnte es nun im Tor geben: Stammkeeper David Ringel musste mit Achillessehnenproblemen ausgewechselt werden. "Er hat ähnlichen Symptome wie ich", so van Eik, der zuletzt an jener Stelle operiert wurde. Zwar gab Ersatzmann Peter König ein gutes Debüt in der Liga, doch der Reserve-Keeper ist beruflich stark eingespannt und könnte keine regelmäßigen Einsätze garantieren.

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