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Kutschenfreunde auf dem Hardtberg

Fahrertag des RV Lippe-Bruch Gahlen

GAHLEN Rasanz und Gemütlichkeit, Tempo und Geschicklichkeit – das alles bot der 4. Fahrertag des RV Lippe-Bruch Gahlen. Auf dem Gelände am Hardtberg zeigten die 22 Fahrer mit ihren Ein- und Zweispännern am Sonntag alle Facetten ihres attraktiven Sports.

12.04.2010
Kutschenfreunde auf dem Hardtberg

Den Wassergraben meisterte dieses Gesapnn ohne Probleme.

Welches Tempo so ein Zweispänner entwickeln kann, bewies Bernd Leupoold. Der Sachse hatte Pech gehabt – seine Kutsche war kaputt gegangen und kurzerhand hatte er mit einem Freund aus Duisburg dessen Kutsche als Ersatz geholt. Zurück in Östrich waren die Shetland-Ponys Sarah und Tine im Handumdrehen vorgespannt, und als Leupoold auf den Turnierplatz brauste, musste mancher Fußgänger schon ein wenig beiseite hasten.

Dass die Veranstalter um Liesel Schneider den Turnierplan eigens für Pechvogel Leupoold umgestellt hatten, verstand sich von selbst. Und es lohnte sich: Bei der Punktejagd landete er mit seinen Ponys mit deutlichem Vorsprung auf Platz eins; Platz sieben in der Dressur und Platz zwei im Hindernisfahren brachten ihm in der kombinierten Wertung den vierten Rang ein. Bester heimischer Fahrer war in dieser Prüfung Werner Stratmann von den Kutschenfahrfreunden Kirchhellen. Er wurde nach Platz vier in der Dressur und Platz drei im Hindernisfahren Zweiter der kombinierten Wertung. Sein Vereinskamerad Jürgen Fahle belegte Platz fünf, Wilfried Grefer vom RV Lippe-Bruch wurde Sechster. In der Einspänner-Dressur belegte Grefer hinter Vereinskameradin Barbara Grootjen die Ränge acht und neun, Herbert Cremer wurde als dritter Gahlener Elfter. Im Hindernisparcours fuhr Grefer auf Rang drei, Grootjen wurde Vierte und Cremer Neunter. In der Kombination ergab das für Grootjen Platz fünf, für Grefer Platz sechs und für Cremer Platz zehn. Bei der Punktejagd der Einspänner fuhr mit Anja Sander eine weitere Gahlenerin auf Rang drei, dicht gefolgt von Barbara Grootjen auf Rang vier.

Der sportliche Erfolg war für die Teilnehmer aber nur ein Aspekt der Veranstaltung. Mindestens genauso wichtig war das bloße Wiedersehen alter Bekannter und das Fachsimpeln in familiärer Atmosphäre. Da machte es auch nichts, dass auf dem Hardtberg ein empfindlich kalter Wind wehte. Die Kutsch- und Fahrfreunde erwiesen sich als verschworene Gemeinschaft, die bei aller Gemütlichkeit hart gesotten genug ist, um derlei Widrigkeiten locker zu trotzen.