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Gesellschaft Technische Überwachung

Ladegeräte für Autobatterien getestet

STUTTGART Wegen einer defekten Autobatterie bleiben im Winter viele Autos liegen. Dagegen helfen spezielle Ladegeräte. Diese wurden nun von der Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) gestestet.

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Autobatterien sollten vor dem Winter rechtzeitig geladen werden. «Durch regelmäßiges Nachladen, könnte das Liegenbleiben in vielen Fällen verhindert werden», sagte Hans-Jürgen Götz von der GTÜ in Stuttgart.

Aufgrund ihres durchschnittlichen Alters von vier bis sechs Jahren hätten viele Autobatterien oft nur noch eine Kapazität von um die 30 Prozent. «Wenn es dann noch Frost gibt über Nacht, können sich die Batterien fast vollständig entladen.» Defekte Batterien gelten als eine der Hauptursachen für winterliche Pannen.

Aus diesem Anlass hat die GTÜ acht Ladegeräte zum Stückpreis von unter 100 Euro einem Test unterzogen. Als Sieger kürte sie das MXS 5.0 von CTEK. Dieses Gerät zeichnete sich unter anderem durch den kürzesten Ladevorgang aus. Platz zwei belegte der Pro Charger XL von Saito, der sich wie der Sieger den Angaben zufolge für einen bedenkenlosen Langzeitbetrieb eignet. Beide Ladegeräte könnten auch tiefst entladene Batterien mit einer Restspannung von unter 3 Volt wieder zum Leben erwecken. Ebenfalls gut bewertet wurde das Bosch C3, das sich mit der besten Bedienungsfreundlichkeit hervortat.

Alle überprüften Geräte können laut Götz an der Batterie direkt im Fahrzeug angeschlossen werden. «Sie lassen sich ähnlich einfach anschließen wie ein Starterkabel.» Wer jedoch keine Steckdose in der Nähe des Autos hat, muss die Zelle ausbauen. «Dazu müssen sie in modernen Fahrzeugen einige Schrauben lösen, weil die Batterien heutzutage oft verkapselt sind», so Götz. Wer dabei unsicher sei, könne sich in der Fachwerkstatt den Ausbau zeigen lassen.

GTÜ-Tabelle mit Testergebnissen

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