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Ländliche Regionen werden besser gestellt

NORDKIRCHEN Gute Nachrichten hatte der Landtagsabgeordnete Werner Jostmeier bei seinem gestrigen Besuch in Nordkirchen im Gepäck.

von Von Malte Woesmann

, 17.12.2007
Ländliche Regionen werden besser gestellt

Der Landtagsabgeordnete Werner Jostmeier (l.) informierte sich bei Bürgermeister Friedhard Drebing über die Situation in der Gemeinde Nordkirchen.

„Jahrelang wurde die ländliche Region benachteiligt“, so Jostmeier. Das solle nun durch ein neues Konzept der schwarz-gelben Landesregierung teilweise geändert werden. Im neuen Gemeindefinanzierungsgesetz sollen zum Beispiel die ländlichen Regionen besser gestellt werden.

Kosten für Schülerbeförderung senken

„Nicht nur die höheren Kosten für die Schülerbeförderung, die die Kommunen tragen, sind in dieser Region ein Nachteil“, führte Jostmeier aus. Dies wolle man nun zu Gunsten des ländlichen Raums ändern.

Aber nicht nur in die Zukunft wurde bei dem Gespräch im Rathaus geblickt. Bürgermeister Friedhard Drebing bedankte sich bei Jostmeier für die Unterstützung bei mehreren Projekten. Die gerade erst begonnene Westumgehung oder auch die Verhandlungen über den Erhalt des Hallenbades führte Drebing hier an.

Bessere Vermarktung des Schlosses im Gespräch

Daher sprach der Bürgermeister noch einen weiteren Punkt an, in dem er sich Unterstützung des heimischen Landtagsabgeordneten wünschen würde: die bessere Vermarktung des Schlosses Nordkirchen. Hier wäre noch weitaus mehr Potential vorhanden. Drebing schlug z.B. die Einrichtung eines Touristenbüros vor. In den nächsten Tagen hat Drebing dazu bereits ein Gespräch mit dem Bauministerium in Düsseldorf. „Wir werden für eine bessere Vermarktung des Schlosses kämpfen. Damit muss man offensiv vorgehen“, betonte der Bürgermeister.

Zugang zum Bahnhof Capelle

Gespräche zu einer anderen Baustelle stellte Jostmeier jetzt schon in Aussicht. Der Bahnhof in Capelle mit seinem Zugang zu den Gleisen. Hier bestehen insbesondere in den Wintermonaten erhebliche Probleme. „Spätestens wenn der zweispurige Ausbau der Strecke Dortmund-Münster kommt, muss auch hier etwas getan werden“, sagte Jostmeier. Wann dieser Ausbau, der mit der Einführung eines neuen Nahverkehrszuges einhergehen soll, jedoch umgesetzt wird, steht noch in den Sternen. „Wenn dies in den nächsten Jahren nicht passiert, dann müssen wir uns über einen anderen Zugang Gedanken machen“, kündigte Jostmeier gegenüber Drebing an.

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