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"Lage ist brandgefährlich" - ETuS/DJK-Trainer Kallenbach fordert sein Team

Fußball-Bezirksliga 14

SCHWERTE Nach der 3:5-Heimniederlage gegen die eher biederen Sportfreunde Geweke ist ETuS/DJK Schwerte mitten in den Abstiegsschlamassel der Fußball-Bezirksliga 14 gerutscht. Trainer Uwe Kallenbach macht auch erst gar nicht den Versuch, die Tabellensituation zu verharmlosen: „Die Lage ist brandgefährlich.“

von Von Michael Dötsch

, 12.04.2010
"Lage ist brandgefährlich" - ETuS/DJK-Trainer Kallenbach fordert sein Team

Hängende Köpfe in Schwerte-Ost: Fabian Kampmann, Guy N´Zinga und Vito Chiarella (v.l.) unmittelbar nach dem Geweker Tor zum 2:0.

Die Zeiten, als man beim ETuS/DJK Schwerte nach dem Motto „Die paar Pünktchen, die wir noch zum Klassenerhalt brauchen, werden wir schon irgendwie holen“ verfahren konnte, sind spätestens seit Sonntagnachmittag um kurz vor fünf vorbei.

Anstatt den Abstand zu einem Abstiegsplatz auf komfortable acht Zähler ausbauen, sind es nur noch zwei Pünktchen bis zum drittletzten Rang des Klassements. Trainer Uwe Kallenbach hat sich den Verlauf der Saison seit seinem Einstieg in Schwerte-Ost im September vergangenen Jahres sicherlich ganz anders vorgestellt. Gefragt nach den Ursachen der Talfahrt - vier der letzten fünf Spiele gingen mit einem Torverhältnis von 7:16 verloren - nennt der Trainer eine Mixtur aus mehreren Dingen. „Einige spielen weit unter Form“, hat Kallenbach erkannt, ohne Namen nennen zu wollen.

Sein Problem: Alternativen sind rar gesät - womit man nahtlos zur Verletztenmisere übergehen kann. Die langzeitverletzten David Flamme und Tim Schöps werden schmerzlich vermisst, und mit Winter-Neuzugang Christian Klein hat es am Sonntag einen weiteren Spieler am Knöchel erwischt. Dass Nico Gerl wohl noch mindestens drei Spiele gesperrt ist, macht die Sache auch nicht besser. Hinzu kam gegen Geweke eine „Fehlpass-Quote, die gar nicht geht“, wiederholte Kallenbach mit einem Tag Abstand seine schon direkt nach dem Spiel geäußerte Einschätzung. Und wie gedenkt der Coach aus dieser Talsohle wieder herauszukommen? „Das geht nur übers Training. Hier muss die Mannschaft arbeiten, arbeiten und nochmal arbeiten“, fordert Kallenbach.