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Lars von Trier kehrt nach Cannes zurück

Paris. Die Beziehung zwischen dem dänischen Regisseur und dem Filmfestival an der Côte d'Azur war lange Zeit gestört. Jetzt gibt es nach sieben Jahren Pause einen Neuanfang.

Lars von Trier kehrt nach Cannes zurück

In seinem Film „The House That Jack Built“ erzählt Lars von Trier die Geschichte eines hochintelligenten Serienkillers. Foto: Jörg Carstensen

Der dänische Filmemacher Lars von Trier kehrt sieben Jahre nach dem „Hitler-Eklat“ zum Filmfestival in Cannes zurück.

Außerhalb des Wettbewerbs wird er seinen Thriller „The House That Jack Built“ präsentieren, wie das Festival am Donnerstag mitteilte. In dem Drama spielen die Stars Matt Dillon, Bruno Ganz und Uma Thurman mit.

Der Regisseur hatte 2011 für einen Eklat gesorgt, als er bei einer Pressekonferenz zu seinem Film „Melancholia“ erklärte, er sympathisiere „ein bisschen“ mit Hitler. Wegen seiner wirren Sympathiekundgebung für den Diktator wurde der für Provokationen bekannte Filmemacher von der Festivalleitung damals zur „persona non grata“ erklärt.

Das Filmfestival ergänzte zudem die Liste der Hauptwettbewerbsfilme. Neben „The Wild Pear Tree“ des türkischen Regisseurs Nuri Bilge Ceylan, Gewinner der Goldenen Palme von 2014, sind die Filme „Un couteau dans le cœur“ des Franzosen Yann Gonzales mit Vanessa Paradis und „Ayka“ des kasachischen Regisseurs Sergey Dvortsevoy ins Rennen um die Goldene Palme gekommen. Gonzales und Dvortsevoy seien erstmals im Hauptwettbewerb. Damit konkurrieren 21 Filme um die Trophäe.

Das Festival dauert vom 8. bis zum 19. Mai. Jurypräsidentin ist die australische Schauspielerin Cate Blanchett. 

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