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Laschet lässt bei Thema Tihange nicht locker

Düsseldorf/Eupen. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) fordert ungeachtet der Zurückweisung der belgischen Regierung weiter das vorzeitige Aus für das grenznahe Atomkraftwerk Tihange. „Wir werden weiter für die Abschaltung von Tihange eintreten“, erklärte Laschet am Montag in Eupen. Er traf dort den Ministerpräsidenten der Deutschsprachigen Gemeinschaft in Belgien, Oliver Paasch. „Die ostbelgische Regierung ist für uns dabei ein wichtiger Partner“, sagte Laschet. NRW werde sich in Zukunft eng mit Ostbelgien abstimmen.

Laschet lässt bei Thema Tihange nicht locker

Armin Laschet (CDU). Foto: Federico Gambarini/Archiv

Laschet war mit seiner Forderung nach einer früheren Abschaltung der störanfälligen Atommeiler Tihange und Doel bei der belgischen Regierung kürzlich auf taube Ohren gestoßen. Das Nachbarland will bis 2025 aus der Atomkraft aussteigen, die umstrittenen Reaktoren aber planmäßig bis 2022 und 2023 am Netz lassen. Die NRW-Regierung hatte in Brüssel zumindest erreicht, dass Belgien bei Atompannen künftig nicht mehr nur die Bundesregierung, sondern auch Nordrhein-Westfalen direkt informiert.

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