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Laumann sagt Karmann-Beschäftigten Hilfe zu

RHEINE/DÜSSELDORF Arbeitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hat den von Entlassung bedrohten Beschäftigten des Fahrzeugbau-Zulieferers Karmann seine Unterstützung zugesagt. „Wir werden dabei eng mit der niedersächsischen Landesregierung zusammenarbeiten“, sagte Laumann am Dienstag.

Laumann sagt Karmann-Beschäftigten Hilfe zu

Der Karmann Ghia Typ 14: Markenzeichen der Firma.

Konkrete Hilfspläne nannte der Minister noch nicht. Auf Nachfrage sagte ein Sprecher Laumanns, man werde „alle Möglichkeiten wie Transfergesellschaften und Vermittlungsmaßnahmen in neue Jobs genau prüfen“. Wegen fehlender Aufträge will der Osnabrücker Fahrzeugbau-Zulieferer und Cabrio-Spezialist Karmann bis zum kommenden Jahr 1770 Stellen streichen.  

900 der 1040 Jobs sollen wegfallen

Wie das Unternehmen am Montag mitgeteilt hatte, sollen im Werk im nordrhein-westfälischen Rheine 900 der 1040 Arbeitsplätze bis zum dritten Quartal 2008 wegfallen. Am Standort solle aber festgehalten und es sollen weiter Dachsysteme gefertigt werden. Sollte es bis 1. Juli 2008 keinen Folgeauftrag geben, ist laut Karmann eine Schließung des Fahrzeugbaubereichs nicht ausgeschlossen.

  Karmann beschäftigt derzeit etwa 7000 Mitarbeiter und erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz von rund 1,9 Milliarden Euro. Bereits 2005 hatte die Firma nach eigenen Angaben auf die veränderte Marktsituation mit einer Anpassung der Personal- und Kostenstruktur reagiert.

  

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