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Ausbau der Neustadt steht bevor

Legden Mit den vorbereitenden Arbeiten ist gestern der Startschuss für ein weiteres Projekt zur Neugestaltung des Ortskerns und des Verkehrsleitsystems gefallen: Der Ausbau der Neustadt und der Asbecker Straße steht nun unmittelbar bevor.

13.08.2007

Ein wesentlicher Aspekt der Baumaßnahmen sei auch die Erhöhung der Verkehrssicherheit, wie Bürgermeister Friedhelm Kleweken gestern vor Ort hervorhob. Denn: Der komplette Straßenzug ist Bestandteil des Schulwegeplans, seine Umgestaltung soll zugleich die mögliche Gefährdung der Schulkinder verringern.

Begonnen wird mit den Arbeiten im Bereich der Brücke über den Mühlenbach, wo eine neue Einengung angelegt werden soll. Entlang der Straße "Neustadt" wird der beidseitige Rad- und Gehweg verbreitert, dabei die Fahrbahn auch optisch geschmälert wie im Bereich der Osterwicker Straße bereits geschehen.

Wartehäuschen

Im Zuge des Umbaus wird die Bushaltestelle "Mühlenbrey" barrierefrei neu gestaltet und erhält ein Wartehäuschen zum Unterstellen.

Herzstück der Planung ist der so genannte "Mini-Kreisel", der im Knotenpunkt Neustadt/Asbecker Straße/ Schlesierstraße mit einem Durchmesser von 18 Metern entstehen wird. Dadurch versprechen sich die Experten eine erhebliche Verbesserung der unübersichtlichen Verkehrssituation dort.

Die kleine Mittelinsel des Kreisels wird überfahrbar gestaltet, damit der Schwerlast- und Buslinienverkehr das Rondell passieren kann. Damit wäre der Übergang zur Asbecker Straße (K 29) hergestellt, die in ihrem Verlauf bis zum Ortsausgang einseitig einen auf 2,50 Meter verbreiterten Geh- und Radweg erhält, der durch Hochborde abgesetzt wird.

Querungshilfe

Die Asbecker Straße wird gefräst und bekommt einen neue Deckschicht sowie ortsausgangs eine Querungshilfe für Fußgänger und Radfahrer, die gleichzeitig die Geschwindigkeit des in den Ort fahrenden Verkehrs drosseln wird. Im Vorfeld wird die Gemeinde auf dem gesamten Straßenabschnitt die Kanalisation sanieren und marode Hausanschlüsse erneuern. mel

Für das gesamte Bauvorhaben fallen Kosten in Höhe von rund 310 000 Euro an, an Zuschüssen nach dem Gemeinde-Verkehrs-Finanzierungsgesetz fließen 200 000 Euro Bundesmittel.

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