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Bilanz des „Konzerns Legden“

Neues Kommunales Finanzmanagement

LEGDEN Fast vier Jahre lang haben sie gezählt, gemessen, berechnet und zugeordnet: Das Ergebnis liegt dem Rat jetzt vor: Die Eröffnungsbilanz der Gemeinde Legden mit einer Auflistung aller Vermögenswerte – vom Wirtschaftsweg bis zum Computer im Bürgerservice.

von Von Sylvia Lüttich-Gür

, 16.04.2010
Bilanz des „Konzerns Legden“

Bereits vor 15 Monaten hat das Neue Kommunale Finanzmanagement Einzug gehalten. Die kommunale Bilanz – die Bilanzsumme beläuft sich auf rund 50 Millionen Euro – folgt ihr damit nicht ganz auf dem Fuß. „Wir sind aber immer noch früher dran als so manche anderen, die noch nicht einmal den Entwurf vorliegen haben“, sagt Martin Gehrke vom Beratungsunternehmen Wibera, das die Gemeinde Legden begleitet hat auf dem Weg von der Kameralistik, der Haushaltswirtschaft alter Machart, zur Doppik, der doppelten kaufmännischen Buchführung.

Das neue Haushaltsrecht orientiert sich an der Zuordnung von Ressourcenaufkommen und –verbrauch. Sie weist das Vermögen und dessen Finanzierung durch Eigen- oder Fremdkapital nach. Erstmals weiß die Gemeinde nicht nur, was ihr alles gehört, sondern auch wie hoch das Vermögen zu beziffern ist. Dafür war die Erfassung und Bewertung der gesamten Infrastruktur erforderlich. Diesen aufwendigen Wechsel von der einen Rechenweise auf die andere hat die Gemeinde Legden freiwillig vollzogen.