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Durchbruch für die Mensa

Verbundschule

LEGDEN Die massive Backsteinmauer trennt die Aula der Verbundschule vom Flur - noch. Denn vier Männer geben sich alle Mühe ein Loch in die Wand zu schlagen. Wenn sie am Freitag Feierabend machen, wird auch dieser letzte Durchbruch geschafft sein. Danach steht nicht mehr Abbruch, sondern Aufbau der neuen Mensa auf dem Stundenplan.

von Von Sylvia Lüttich-Gür

, 10.04.2010

Trotz der Ferien war der Legdener Standort der Verbundschule Legden-Rosendahl in den vergangenen zwei Wochen nicht verwaist. Im Gegenteil: So laut wie in den vergangenen Tagen geht es selten zu während der Schulzeit. Gegen Motor verstärkte Abbruchhämmer sind sogar die lebhaftetsten Kinder und Jugendlichen Leisetreter. "Wir haben bewusst die lauten Arbeiten in die ferien verlegt", so Bürgermeister friedhelm Kleweken. Auch wenn es sich nicht ganz vermeiden ließe, wolle die Gemeinde als Schulträgerin dafür sorgen, dass die Bauarbeiten den Schulalltag möglichst nicht beeinflusse. Die beiden Klassenräume, die bislang als provisorische Mensa dienten, sind inzwischen verschwunden, genauso wie der Lehrmittelraum daneben und der Flur. Fast kein Hinweis von Außen auf die BauarbeitenIn der rechten Giebelwand zur Weishauptstraße klafft plötzlich ein Loch - so schmal und hoch, dass ein Mann mit Schubkarre gerade hindurch kann. Sonst weist von außen so gut wie nichts auf die umfangreichen Arbeiten hinter der roten Klinkermauer hin. "Wir bauen im Bestand um und schaffen daher kein zusätzliches neues Gebäude", so Bürgermeister Friedhelm Kleweken.

Der Asbecker Architekt Helmut Schiermann hat der Gemeinde den Plan dafür geliefert: eine Mensa für 50 Kinder und Jugendliche, die multifunktional genutzt werden kann. Faltwände ermöglichen es, einen Teil des Raums abzutrennen - etwa für die Übermittagbetreuung. Und der Durchbruch zur Aula bietet die Chance, bei besonders großen Andrang den mensabetrieb noch auszudehnen.

Fertígstellung nach den SommerferienAb nächste Woche machen sich nicht nur die Haupt- und Realschüler bereit für den Endspurt zum Schuljahresende. Mit ihnen arbeiten auch - Wand an Wand - die Bauarbeiter. Ihr Ziel ist nicht die Versetzung, sondern die pünktliche Fertigstellung: Zum nächsten Schuljahr nach den Sommerferien soll alles fertig sein.