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Figuren müssen durchs Feuer gehen

23.12.2007

Asbeck "Als Kind wollte ich immer Modeschöpferin werden", erinnert sich Gabriela. Daraus wurde nichts - zunächst. Inzwischen entwirft die gebürtige Württembergerin nicht nur Kleider und Schuhe, sondern deren Träger und Trägerinnen gleich dazu.

Von der Idee bis zur letzten Paillette am Hemd: "Ich mache alles selbst", betont Gabriela. Nur die Augen aus mundgeblasenem Kristall und das Echthaar kauft sie. Nicht nur dadurch unterscheidet sie sich von anderen: "Meine Puppen sind relativ klein, sehr feingliedrig, und auch ihr Körper ist aus Porzellan." Selbst Stellen, die die Kleidung verdecke, seien "naturgetreu geformt".

Bis die Puppe fertig ist, geht sie mitunter zehn Mal durchs Feuer: Am Anfang steht das Modell aus Plastilin, dann folgt die Gipsform, die mit Porzellan ausgegossen wird. Nach dem ersten Brand werden Öffnungen für Mund, Nase und Augen ausgestochen. "Und nach jeder Schicht Farbe brenne ich sie noch einmal." sy-

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