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Große Töne spucken für Anfänger

Legden "Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne", meinte einst Hermann Hesse. Er mag da eher an ein leises Säuseln gedacht haben - also dem akustischen Gegenteil von dem, was am Samstag in der Marienschule erklang. Dort nahm manche vielversprechende Musikerlaufbahn ihren Anfang - lautstark, vielstimmig und nicht gerade harmonisch.

08.10.2007

"Musik zum Hören, Anfassen und Ausprobieren" - unter diesem Motto stand der Sonntag Morgen für viele Legdener Kinder. Der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Legden hatte Eltern und Kinder eingeladen, um ihnen die verschiedenen Instrumente vorzustellen.

Von Posaune über Querflöte bis hin zum Schlagzeug - die Kinder durften die Instrumente, die ihnen der Leiter der Musikschule, Alfred Zamhöfer vorstellte, nicht nur aus sicherer Entfernung bewundern, sondern waren eingeladen, ihnen selbst Töne zu entlocken. Dass das mitunter viel einfacher aussieht als es tatsächlich ist, war eine Erfahrung, die fast alle Mädchen und Jungen dabei machten.

Die Kinder sind keine absoluten Neulinge in der Musik. Zum Ende diesen Jahres schließen sie ihre musikalische Grundausbildung an der Musikschule Ahaus ab. Daran schließt sich eine Instrumentalausbildung in Legden an.

Diese Ausbildung beginne im Januar 2008 an Instrumenten wie Posaune, Horn, Tenorhorn, Tuba, Trompete, Querflöte, Klarinette und Schlagzeug, so Günther Fleige, der die Aus- und Weiterbildung des Legdener Musikzuges koordiniert: "Kinder können sich für ein Instrument entscheiden."

Tiefes Blech gefragt

Die Wahl liegt bei den Kindern, dennoch hat auch der Musikzug Vorlieben: "Wir legen im Moment viel Wert auf tiefes Blech", dazu zu gehören Posaune, Tenorhorn und Horn.

Ganz egal, ob groß oder klein, tief oder hoch: Dass sich mit den eigentlich zum Musikmachen konstruierten Instrumenten nicht nur Wohlklang, sondern auch Krach produzieren lässt, erfuhren die Kinder schnell. Um so größer war ihr Respekt für die Instrumentenpaten, die es verstanden, Melodien und schöne Rhythmen zu erzeugen - etwa mit dem Schlagzeug, dessen Vielfalt an Trommeln und Rasseln den kleinen Musikern in spe besonders gefiel. Die Posaune ließ die Kinderaugen am größten werden - erst recht, als die Mädchen und Jungen selbst den Zug ziehen durften und so die Tonhöhe variierten. kro