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Kaufkraft wächst weiter

Legden Spürbar angestiegen - nämlich um genau 2,7 Prozent - ist das jedem Legdener Bürger für Konsum- oder Sparzwecke durchschnittlich zur Verfügung stehende Einkommen.

09.08.2007

Das hat eine jetzt vorlegte Erhebung des Landesamts für Datenverarbeitung und Statistik (LDS) ergeben. Konkret: Im Jahr 2005 - das sind die aktuellsten vorliegenden Daten - hatte die Bevölkerung ein verfügbares Einkommen von 16 537 Euro pro Kopf. Im Vergleich zum Vorjahr mit 16 153 Euro immerhin ein Plus von 384 Euro, die jedem Bürger mehr in seinem Geldbeutel verblieben.

Damit konnte die Gemeinde ihre Platzierung auf der Rangliste aller 396 Kommunen des Landes Nordrhein-Westfalen um neun Ränge verbessern - immerhin von Platz 340 auf nunmehr 331.

Unter Kreisdurchschnitt

Zwar liegt das Dahliendorf auch nach dieser Steigerung weiter unter dem Durchschnittswert im Kreis Borken (18 184 Euro), kann sich aber im Vergleich mit den Nachbargemeinden durchaus sehen lassen: Die Kaufkraft in Legden ist demnach deutlich höher als bei "Schlusslicht" Heek mit 14 836 Euro oder Schöppingen mit 15 505 Euro verfügbarem Einkommen pro Bürger - und nur knapp unter beispielsweise der Stadt Vreden (16 555 Euro).

Den Ahauser Bürgern gesteht die Statistik dagegen 18 483 Euro pro Kopf zu, den Stadtlohnern sogar 18 820 Euro. Spitze im Kreis ist allerdings die Stadt Rhede mit mehr als 20 000 Euro verfügbarem Pro-Kopf-Einkommen.

Wie sieht es auf der anderen Seite mit dem Primäreinkommen, also den gesamten Einkünften aus Erwerbsttätigkeit und Vermögen, aus? Auch dabei konnte Legden eine Steigerung erzielen, die mit plus 1,7 Prozent insgesamt jedoch geringer ausfiel.

Primäreinkommen

In Zahlen ausgedrückt bedeutet dies einen Zuwachs von 18 062 auf zuletzt 18 313 Euro. Legden liegt damit im Trend, denn mit Ausnahme von Heek konnten die Einwohner in allen Städten und Gemeinden des Kreises Borken ihr Primäreinkommen um bis zu 2,8 Prozent (Spitze: Stadtlohn) steigern. mel

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