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Nur noch joggen statt fahren

Legden Die Straße am Bahnbusch soll im Einmündungsbereich zur B 474 abgebunden werden - zumindest nach dem Wunsch der UWG im Rat. Die Unabhängigen gaben der Gemeindeverwaltung über den Jahreswechsel Hausaufgaben auf: Sie soll die Kosten für die Abbindung ermitteln und die notwendigen Mittel im Haushalt bereit stellen.

27.12.2007

Nur den ersten Auftrag will die Verwaltung tatsächlich ausführen. Eine entsprechende Ausgabenposition im Etat will Bürgermeister Friedhelm Kleweken (CDU) aber nicht einfügen "Wir haben große Investitionen vor uns", betonte er in Hinblick auf 2008. Freie Verhandlungsmasse für die Abbindung der Straße sehe er daher nicht. "Wer das anders beurteilt, muss auch sagen, wo wir das Geld einsparen sollen."

Um wie viel Geld es dabei geht, blieb in der letzten Ratssitzung des Jahres noch offen. "Wenn jemand aber glaubt, es sei damit getan, im Einmündungsbereich einen Poller aufzustellen, dann irrt er sich gewaltig", ließ Kleweken durchblicken, dass es sich offensichtlich um eine größere Investition handeln könnte.

Neue Laternen

Warum soll die Straße Am Bahnbusch, die im Zuge der Verbesserung des Bahnhofsumfeldes gerade mit neuen Laternen versehen worden ist, überhaupt abgebunden werden? Heinz Gausling, der Fraktionsvorsitzende der UWG, verwies darauf, dass die Straße zwischen dem Gewerbegebiet Heying Esch und dem Wald vorm Bahnhof in letzter Zeit "sehr stark von PKW, LKW, Omnibussen sowie Schwerlastverkehr frequentiert wird".

Einerseits werde sie als Abkürzung zum Bahnhof genutzt, andererseits als Zufahrt zu Betrieben des Gewerbegebietes. Die Folge: "Die Straße befindet sich mittlerweile in einem äußerst schlechten Zustand." Damit nicht genug: Der Einmündungsbereich zur viel befahrenen Bundesstraße 474 sei zudem ein Unfallbrennpunkt.

Vor Jahren geplant

Die nicht nur bei Autofahrern, sondern wegen ihrer idyllischen Lage vor allem auch bei Spaziergängern und Joggern beliebte Straße komplett für den Autoverkehr zu sperren, ist keine neue Idee der Unabhängigen. Der Bebauungsplan für das Gewerbegebiet Heying Esch sah das bereits vor, wie Heinz Gausling erinnerte, "deshalb hat man ja damals als Alternative für den Autoverkehr die Industriestraße gebaut."

Bauamtsleiter Dirk Wientges meinte allerdings, dass Bebauungspläne aus den 80er und teilweise aus den 70er Jahren nicht entscheidend sein dürften für heutiges Vorgehen. sy-

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