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Paziorek unterzeichnet Vereinbarung mit Sportbünden

Verbundschule

LEGDEN / ROSENDAHL Die ehrenamtliche Nachwuchsförderung im Bereich Schulsport hat im Regierungsbezirk Münster eine starke Lobby. Am Montag hat Regierungspräsident Dr. Peter Paziorek im Osterwicker Standort der Verbundschule Legden-Rosendahl eine Kooperation mit den Stadt- und Kreissportbünden im Regierungsbezirk unterzeichnet.

13.04.2010
Paziorek unterzeichnet Vereinbarung mit Sportbünden

Sie setzen sich gemeinsam für den Sport ein.

Nachdem im Jahr 2008 das Land NRW und der Landessportbund ein Bündnis für den Sport unterzeichnet haben, ist das jetzt der nächste Schritt auf dem Weg zu einer engeren Verzahnung zwischen Schul- und Vereinssport. Schon seit einiger Zeit werden an der Verbundschule Sporthelfer ausgebildet. Die Jungen und Mädchen übernehmen nach einer entsprechenden Qualifizierung unentgeltlich den Pausensport oder auch Sportarbeitsgemeinschaften. „Die Schulentwicklung in den nächsten Jahren ist ohne den starken Partner Sport kaum vorstellbar“, stellte Paziorek vor den Vertretern von Schule und Politik den Grundgedanken der Vereinbarung heraus und lobte gleichzeitig das besondere ehrenamtliche Engagement der Sporthelfer.

Für den Kreissportbund und die kooperierenden Vereine vor Ort ist die Marschrichtung der zukünftigen Vereinsentwicklung eindeutig. Ohne die enge Verzahnung von Vereinssport und Schulsport lässt sich keine nachhaltige Nachwuchsarbeit mehr denken. So sehen es auch die Sportvereine in Legden. Sie sind Partner des außerschulischen Sports im Ganztagsbetrieb. Für Schulleiter Hans-Jürgen Enting sind die Sportangebote eine unverzichtbare Unterstützung der pädagogischen Arbeit im Schulalltag. Auch der Präsident des Landessportbundes Walter Schneeloch zeigte sich in seiner Ansprache über die regionale Umsetzung der Handlungsschwerpunkte sehr angetan. Der für den Sport zuständige Staatssekretär im Innenministerium des Landes NRW, Manfred Palmen, hob die gelungenen Kooperationsmöglichkeiten von Verein und Schule hervor.

Sportbünde und Bezirksregierung vereinbarten zudem, sich zweimal jährlich an einem „Runden Tisch“ zusammen zu setzen, um die enge Kommunikation beizubehalten. Weil die kommunalen Kassen oft leer seien und die Finanzierung des kommunalen Sportangebotes meist von freiwilligen Leistungen der Städte und Gemeinden abhängig sei, will die Bezirksregierung Münster beratend unterstützen und Lösungsmöglichkeiten aufzeigen, damit nicht am Sport sondern mit dem Sport gespart wird.