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Schlüssel zur Ganztagsschule überreicht

09.03.2008

Schlüssel zur Ganztagsschule überreicht

<p>Freude über gelungenes Werk (v.l.): Birgit Geng (Förderverein), Irmgard Geukes (Schulleitung), Friedhelm Kleweken (Bürgermeister) und Helmut Schiermann (Architekt). Meisel-Kemper</p>

Legden Die Zeit des Kämpfens und des Werbens um die Einrichtung der Offenen Ganztagsschule (OGS) ist für das Team um Irmgard Geukes, Leiterin der Brigidenschule in Legden, längst vorbei. Das Ergebnis wurde am Wochenende der Öffentlichkeit vorgestellt. In einer Feierstunde wurden die Räumlichkeiten eingeweiht und gesegnet. Die kirchliche Gestaltung übernahmen der katholische Pfarrer Christian Dieker aus Legden und sein evangelischer Amtskollege Willy Bartkowski aus Ahaus.

Worte des Dankes und der Freude über das gelungene Werk flossen aus dem Mund der Festredner reichlich. Bürgermeister Friedhelm Kleweken skizzierte den dornenreichen Weg von den Anfängen bis zur Einweihung. Die erste Werbeaktion für die OGS 2003 scheiterte an nur vier Anmeldungen.

Im dritten Anlauf

Erst die Anstrengungen des dritten Anlauf waren erfolgreich. "Dann hat es gezündet", kommentierte Kleweken die 27 Anmeldungen. Im Schuljahr 2006/07 startete die OGS in einem leer stehenden Einfamilienhaus an der Schule. Im August 2007 begannen die Bauarbeiten zur Erweiterung der Schule. Mit dem Entwurf von Helmut Schiermann konnte der Kostenrahmen eingehalten werden. "Wir als Gemeinde wollen uns familiengerecht positionieren", freute sich Kleweken mit Blick auf die OGS an der Brigidenschule.

Auch Geukes war die Erleichterung über die Realisierung anzumerken. "Jedes Kind kommt so, wie es ist, als Individuum", so Geukes. Die Entwicklung von Interessen und Fähigkeiten gehöre zum Prinzip der Brigidenschule. Mit diesen Räumen bestehe nun die Möglichkeit, mit den Kindern Tischkultur beim gemeinsamen Mittagessen zu pflegen, Hausaufgaben zu betreuen und in Förderräumen durch bestimmte Aktionen Körperwahrnehmung und Feinmotorik zu fördern. "Legdener und Asbecker Kinder sollen über den Unterricht hinaus miteinander spielen und Freundschaften schließen", schloss Geukes den sprachlichen Rundgang durch die neuen Möglichkeiten.

"8 bis 1" bleibt

Birgit Geng, Vorsitzende des Fördervereins, erinnerte an die Schule von 8 bis 1, die an der Brigidenschule schon 1998 eingeführt wurde. Auch seit dem Start der OGS würdas Angebot aufrecht erhalten.

Architekt Helmut Schiermann brachte den hölzernen Schlüssel mit, den er Kleweken und Geukes überreichte. Für ihn galt die Vorgabe, großzügige und helle Räume zu schaffen, welche die strengen Sicherheitsbestimmungen einhalten.

Die Kinder bedankten sich auf ihre Weise. Mit fröhlich inszenierten Kinderliedern erheiterten sie das Publikum der Einweihungsfeier. emk

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