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Schüler erkunden das Dorf Münsterland

Verbundschule

LEGDEN "Cool" ist die Besichtigungstour durch das Dorf Münsterland, die Personalchefin Petra Rüthemann für die Klasse 8c der Verbundschule vorbereitet hat – vor allem, als sie an alle Eiswürfel aus der großen Eismaschine verteilt, die allein die Bars der Disko im Musikpark Skala versorgt.

von Von Manfred Elfering

, 30.04.2010
Schüler erkunden das Dorf Münsterland

Personalchefin Petra Rüthemann begrüßt die Schüler und lädt sie zunächst in das Welcome Hotel ein.

Aber es gibt noch massig mehr zu entdecken auf dem Riesenareal – angefangen mit dem Welcome Hotel und seinen 131 Zimmern und 406 Betten, das für Clubs und Cliquen auch Appartements für bis zu acht Personen sowie eine geräumige Suite bietet. Das Hotel mit seinen Tagungsräumen für bis zu 2000 Personen und einem á-la-Carte-Restaurant hat 365 Tage im Jahr geöffnet, die Rezeption arbeitet in drei Schichten und ist rund um die Uhr besetzt. Die spontane Reaktion der Kids: „Cool!“

Dann geht es in die „Partyzone“ des Dorfs Münsterland, die am Vormittag natürlich noch völlig verwaist ist – bis auf die vielen Mitarbeiter, die säubern und den nächsten Ansturm der Feierwilligen bereits vorbereiten: den Musikpark „Skala“ mit seinen Themenbereichen, dem Oldie-Club, Café Dark und Futterkrippe, die riesige Festscheune, der Kornkasten, die „Verrückte Kneipe“, das „Plückers“ mit Mini-Bowlingbahnen, und, und, und – die Schüler kommen aus dem Staunen gar nicht mehr heraus.   Beeindruckend auch die große Veranstaltungshalle „Audimaxx“ für Events aller Art und Platz für mindestens 1500 Personen – bei „Stehpartys“ auch mehr. Gezahlt wird überall bargeldlos über ein Chipkartensystem.

„Der Jugendschutz wird bei uns strikt eingehalten, alles ist erst ab 18 Jahren“, hebt Rüthemann hervor. Der Sicherheitsdienst kontrolliere die Ausweise am Eingang. Erst ab 18? – Das Thema interessiert die Jugendlichen besonders: „Was ist denn mit den 16-Jährigen?“ Die kommen nur in Ausnahmefällen auf das Gelände, müssen ihren Personalausweis abgeben, bis Mitternacht wieder abholen und das Dorf verlassen. „Hier wird nicht verhandelt, auch wir müssen uns an die Vorschriften halten“, so Rüthemann. Und wer Jugendlichen alkoholische Getränke verschaffe, müsse auf jeden Fall mit einem Hausverbot rechnen. Ein Blick in die Großküche, die den gesamten Komplex versorgt, rundet den Gang durch das Dorf Münsterland ab. Dort später einmal zu arbeiten, das können sich einige der Achtklässler schon vorstellen. Da trifft es sich gut, dass fast ständig Mitarbeiter in den verschiedensten Genres gesucht werden.

Wer sich einen Überblick über die Ausbildungsplatzsituation in Legden und Umgebung verschaffen möchte, für den hält die Wila in ihrem Internet-Auftritt eine Ausbildungsplatzbörse bereit. Wila-Vorsitzender Wilhelm Terhörst hofft, dass dieses Instrument auch von den Unternehmen künftig noch stärker genutzt wird.