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Spielplätze gut in Schuss

Legden In gutem Zustand befinden sich die insgesamt 17 Kinderspielplätze in Legden und Asbeck - dafür sorgen nicht nur die Bürger durch ihr Engagement, sondern auch die Gemeinde selbst mit einem umfassenden Kontrollprogramm.

06.12.2007

Spielplätze gut in Schuss

<p>Auch wenn bei diesem Wetter zurzeit kaum Kinder auf den Spielplätzen zu finden sind: Die Gemeinde behält sie dennoch ständig im Auge und kontrolliert monatlich. Bütterhoff</p>

Das ergab eine Bestandsaufnahme, die Bürgermeister Friedhelm Kleweken per Power-Point-Präsentation - versehen mit Fotos von allen Plätzen - jetzt dem Ausschuss für Planen, Bauen, Landwirtschaft und Umwelt vorstellte. Er tat dies auf ausdrücklichen Wunsch des Gremiums, das sich von der jeweiligen Situation vor Ort ein Bild machen wollte.

Äußerst positive Erfahrungen habe die Gemeinde mit dem Modell der Patenschaften gemacht, bei dem Anwohner sich um die Pflege und Sauberkeit der Plätze und Anlagen - außer auf den Schulgeländen - kümmern. "Das funktioniert problemlos, die Spielplätze sind alle in einem Super-Zustand", hielt Kleweken fest.

Verkehrssicherung

Wofür die Bürger keine Sorge tragen können, nämlich die "Verkehrssicherungspflicht", da springt die Gemeinde ein. Und zwar mit einem ausgeklügelten Konzept: Einmal pro Woche nehmen Mitarbeiter eine so genannte "Sichtprüfung" vor. Dabei kontrollieren sie sämtliche Spielplätze auf ihren augenscheinlichen Zustand und prüfen, ob Beschädigungen etwa durch Vandalismus vorliegen. Auf einer speziellen Check-Liste werden die Ergebnisse dann festgehalten und eventuelle Mängel unverzüglich behoben, so der Bürgermeister.

Damit nicht genug: Alle drei Monate folgt eine eingehende Funktionskontrolle, in der sämtliche Spielgeräte und Materialien auf ihre Funktionstüchtigkeit und Stabilität hin überprüft werden - auch dabei ist jeweils eine Check-Liste abzuarbeiten.

Jahresinspektion

Letztlich kommt es zur "Jahresinspektion", die eine tiefer gehende Prüfung beinhaltet, bei der zum Beispiel auch die Fundamente der Geräte teilweise freigelegt und auf ihre Standfestigkeit untersucht werden. Eventuelle Beanstandungen werden - wie gehabt - auf einer Mängelliste festgehalten, um dann behoben zu werden. Falls nötig, werden betroffene Spielgeräte vorübergehend stillgelegt, bis die erforderlichen Reparaturen erfolgt sind.

Dieses aufwändige Konzept überzeugte den Fachausschuss davon, dass die Gemeinde ihrer Verkehrssicherungspflicht mehr als gerecht werde. Teilweise erstaunt zeigten sich die Politiker sogar über den hohen Sicherheitsstandard und den damit verbundenen Aufwand, den sie überaus begrüßten. Denn: Legden will auch in Zukunft familienfreundlich bleiben. mel

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