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Tochter zur Urkundenfälschung angestiftet

05.03.2008

Legden Weil er seine Tochter zu einer Straftat angestiftet hat, muss ein 46-jähriger Mann aus Legden eine Geldstrafe von 600 Euro (60 Tagessätze zu zehn Euro) zahlen. Der Mann, der zum ersten Mal vor dem Richter stand, hatte seine 21-jährige Tochter dazu überredet, mehrere Dokumente mit dem Namen der Mutter zu unterzeichnen, um dadurch geldliche Vorteile zu erlangen.

Sieben Unterschriften

Sieben Mal hatte die 21-Jährige verschiedene Formulare mit dem Namen der Mutter unterzeichnet und ihre Unterschrift kopiert. Unter anderem auf mehreren Überweisungsträgern sowie auf der Abtretungserklärung einer Steuerrückerstattung, so dass der Betrag an die Tochter überwiesen wurde.

Um die vorzeitige Auszahlung eines Bausparvertrages zu erreichen, dessen Raten vom Vater bezahlt worden waren, wurde die Unterschrift auf dem Kündigungsvertrag ebenso gefälscht.

"Leben in Armut"

Der Angeklagte bezeichnete sich in der Verhandlung als Hauptschuldigen, der seine Tochter - gegen die ein Verfahren bereits eingestellt wurde - zu den Urkundenfälschungen angestiftet und überredet hatte.

Er versuchte sich damit zu rechtfertigen, dass seine von ihm getrennt lebende Ehefrau sämtliches Vermögen für sich beanspruchte und er und seine Tochter in Armut leben müssten.

Der Richter gab dem Angeklagten den Rat mit auf den Weg, die Angelegenheit auf bessere, und zwar legale Weise zu lösen. ek

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