Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Waldtiere zu Füßen des Asbecker Altars

10.10.2007

Asbeck Ochs und Esel in der Kirche zu sehen - zumindest in der Weihnachtszeit - , ist nichts Ungewöhnliches. Fuchs und Wiesel sind dagegen eher seltene Gäste. In der Asbecker Kirche St. Margareta lagern sie allerdings zurzeit auf den mit Reisig und Tannengrün gepolsterten Stufen zum Altar, zusammen mit Dachs, Rehkitz und anderen Waldbewohnern.

Pfarrer Karl Tappe hat den ungewöhnlichen Kirchenschmuck, den Mitglieder des Hegerings zusammengestellt haben, bewusst auch über die Hubertusmesse des vergangenen Sonntags hinaus stehen gelassen.

Der Grund: "Die Bewahrung der Schöpfung muss immer ein Thema sein" - in Zeiten, in denen die Polkappen schrumpfen und das Ozonloch wächst sowieso. Die biblischen Urgeschichten erzählen davon, dass die Schöpfung von Gott als "Lebenshaus" für alle Lebewesen gedacht ist - Mensch und Tier somit "im gleichen Boot" sitzen. Dem müsse man verantwortungsvoll Rechnung tragen. sy-

Lesen Sie jetzt