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Was man zum Höchstspannungskabel wissen muss

Zur Sache

LEGDEN Das Thema Erdkabel versus Oberlandleitung beschäftigt die Menschen in Legden und Umgebung. Es soll eine Verbindung bis hoch zur Nordsee hergestellt werden, um das Binnenland mit Strom aus den Übersee-Windanlagen zu versorgen. Was zum Bau wichtig ist.

von Von Sylvia Lüttich-Gür

, 20.04.2010

Ende des Jahres sollen die Unterlagen für das

bei der Bezirksregierung Münster sein. Welche Umweltverträglichkeitsprüfungen und andere Untersuchungen bis dahin noch vorzunehmen sind, werden Behördenvertreter mit der amprion während eines Scoping-Termins am 28. April erörtern. Bei komplexen Plangenehmigungsverfahren wie diesem ist ein solches, dem eigentlichen Verfahren vorgeschaltetes Treffen üblich. Der erste der drei Teilabschnitte, die unter die Erde gelegt werden, befindet sich in

. Dort hatten amprion-Vertreter Ende März die Baumaßnahme konkretisiert. In Borken soll die Informationsveranstaltung nach den Sommerferien stattfinden. Für Legden ist noch kein Termin vorgesehen. Um Freileitung und Erdkabel zu verbinden, seien nach Angaben der amprion GmbH aufwendige

erforderlich. Sie benötigten viel Platz – etwa 50 mal 80 Meter. Weil der Bau des

technisch aufwändig und teuer sei, müsste laut amprion GmbH jeder zu verkabelnde Streckenabschnitt mindestens drei Kilometer lang sein. Beim Bau des Erdkabels werde ein

von 30 bis 40 Meter für die zwei Kabelschächte (je sechs Leitungen) benötigt. Die Kabel würden etwa

in die Erde verlegt und mit darüber liegenden Betonplatten vor Beschädigungen geschützt.