Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Wohin zur Schule schicken?

Legden Legden oder Asbeck? Wo soll der Sprössling einmal das ABC lernen? Das will die Gemeindeverwaltung ab heute von allen Eltern wissen, deren Kinder ab 2009 eingeschult werden. Das Ergebnis entscheidet über die Zukunft der Asbecker Grundschule.

07.01.2008

Denn die kann auch als Teilstandort der Brigiden-Grundschule Legden nur dann weiter bestehen, wenn mindestens 18 Kinder pro Jahrgang angemeldet werden - eine Zahl, die die Asbecker aus eigener Kraft nicht mehr erreichen. Einzige Lösung: Auch Legdener müssten ihre Kinder zur kleineren Asbecker Schule schicken.

Bis Ende des Monats sollen die 380 Eltern die Fragebögen "vom jetzigen Standpunkt aus ehrlich" ausfüllen, bittet Bürgermeister Friedhelm Kleweken in dem Anschreiben. Denn dass es sich bei dem Fragebogen nicht um eine verbindliche Festlegung handeln könne, hatte die Verwaltung von vorne herein klar gemacht. In manchen Fällen ist das künftige i-Männchen, über dessen ersten Schritte in Richtung Schulkarriere es jetzt zu entscheiden gilt, ja schließlich erst ein wenige Wochen alter Säugling. Um den Müttern und Vätern die Furcht zu nehmen, dass die Gemeinde sie doch einmal auf ihre heutige Angabe festnageln sollte, ist der gesamte Fragebogen anonym gehalten.

Die Elternbefragung geht auf einen Antrag der UWG-Fraktion vom Oktober zurück. Die Aufhebung der Schulbezirksgrenzen hat die freie Schulwahl möglich gemacht. Allerdings können auch Asbecker ihre Kinder in Legden anmelden - um etwa die zusätzlichen Betreuungsangebote wie offene Ganztagsschule oder Schule von acht bis eins zu nutzen. sy-