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Letzte Chance versiebt

Fußball: Bezirksliga / SuS Merklinde - TuS Eichlinghofen 1:4

20.05.2007

Trotz 1:4 (0:3)-Niederlage bei der Spvg Schwerin (2./siehe nebenstehenden Bericht) verbuchen die Waltroper drei Punkte mehr auf ihrem Konto als der SuS Merklinde. Auch die deutlich bessere Tordifferenz (Waltrop: -8; SuS: -31) hat der VfB aus der Nachbarstadt auf seiner Seite. Die Chancen des SuS Merklinde, in der Bezirksliga zu bleiben, sind wohl nur noch rein rechnerischer Natur: Waltrops letzte Gegner in der Bezirksliga-Spielzeit 2006/07 sind als Absteiger bereits feststehenden SC Osmanlispor (16.) und LFC Laer (15.). Merklinde muss beim BV Langendreer (11.) und gegen die Spvg Schwerin (2.) ran. Nur wenn Waltrop in den letzten beiden Spielen nicht mehr als einen Punkt holt, könnte sich die Mannschaft vom Fuchsweg theoretisch noch retten. Dazu muss Merklinde allerdings beide Partien gewinnen. Geht Waltrop an den Spieltagen 29 und 30 komplett leer aus, reicht dem SuS ein Sieg und ein Unentschieden. Gegen Eichlinghofen verspielten die Castrop-Rauxeler ihr Glück selbst: «Vorne haben wir die Tore nicht gemacht, hinten haben wir sie selbst geschossen», sagte Interims-Coach Jürgen Maurer nach der Partie. Damit war zum einen das Eigentor von Ivica Ivancic (25.) zum 0:2 gemeint. Zum anderen der einer Vorlagen ähnliche Fehlpass vor dem 0:1 in der elften Spielminute. 0:2 stand es zur Halbzeitpause. Die zweite Hälfte am Fuchsweg begann mit einem Paukenschlag, der den SuS um ein Haar zurück ins Spiel gebracht hätte. Doch Dennis Zänkers Kopfball traf nur die Querlatte. Nach diesem kurzem Hoffnungsfunken ereilte das Maurer-Team ein erneuter Rückschlag. Einem Dortmunder Stürmer gelang es, Torwart Jan Nöthe auszutanzen und den Ball zum 3:0 für seine Farben einzuschieben. Zu spät kam der Treffer aus 18 Metern Tor-Entfernung durch Merklindes Rafet Ademi (1:3). Zu diesem Zeitpunkt waren bereits 81 Minuten gespielt. Nachdem schon in der 55. Minute ein Eichlinghofener wegen Nachtretens mit «Rot» vom Platz gestellt wurde, gingen fünf Minuten vor Spielende zwei weitere Akteuren die Nerven durch. Ein Gästekicker stieg gegen Marcel Heinen überhart ein und sah dafür «Gelb-Rot». Marcel Heinen quittierte das Foulspiel seinerseits mit einem Kopfstoß: Rot für den Merklinder. Den Schlusspunkt setzte Eichlinghofen. Per Foulelfmeter erzielten die Gäste den 1:4-Endstand. fko

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