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Letztes Schuhe-Schnüren

Zum letzten Mal in diesem Jahr schnürt die heimische Kicker-Zunft am Sonntag, 30. Dezember, für die Hallenstadtmeisterschaft die Fußballschuhe. Für den neuen Titelträger lohnt sich der Auftritt am vorletzten Tag des Jahres: Neben dem Siegerpokal aus den Händen von Hans Tilkowski (Vize-Weltmeisters von 1966) winkt ihm ein Preisgeld in Höhe von 500 Euro.

28.12.2007

Schon in der Zwischenrunde "fetzen" sich in der Gruppe F drei Favoriten um die beiden Halbfinal-Tickets: der VfB Habinghorst (Landesligist), die Spvg Schwerin (Bezirksliga) und der Titelverteidiger FC Frohlinde (Kreisliga A). Die Außenseiter-Rolle in der Gruppe scheint dabei der B-Kreisligist SG Castrop zu spielen. SG-Coach Werner Hein sieht seine Schützlinge dennoch nicht chancenlos: "Meine Mannschaft ist spielstark; immerhin sind wir letztes Jahr schon Dritter geworden."

VfB will "Show stehlen"

Dem Veranstalter des Events, Spvg Schwerin, die Show stehlen will VfB-Coach Dieter Beleijew: "Schwerin trainiert jetzt bestimmt jeden zweiten Tag, da sie in den letzten drei Jahren keinen Titel einfahren konnten. Zwar gönne ich es meinem alten Verein, jedoch müssen die Spvg erstmal an uns vorbei." Insbesondere in der Defensive hofft Beleijew am Endspieltag auf Verstärkung. Teamkapitän Gordon Schwarze sowie Thilo Karl und Bahtiyar Ay, die in der Vorrunde nicht in der Halle waren, sind dabei. Dennoch hat für Beleijew der Titelgewinn unter dem Hallendach oberste Priorität: "Wir wollen verletzungsfrei aus dem Turnier gehen, um uns für die Nachholspiele in der Landesliga vorzubereiten. Dennoch wäre es schön, mit einem Erfolg in die Rückrunde zu starten."

Durch den 5:1-Vorrunden-Erfolg gegen den VfB Habinghorst hat sich die Victoria Habinghorst (Kreisliga A) den "Ritterschlag" geholt und zählt in der Gruppe E nunmehr zum Kreis der Favoriten. Neben dem SV Wacker Obercastrop (Bezirksliga) und der Arminia Ickern (B-Ligist), wird die Elf von Victoria-Coach Andreas Maurer auch gegen den Liga-Rivalen SuS Merklinde auflaufen.

SuS ohne Druck

SuS-Coach Toni Kotziampassis setzt sich und seine Mannschaft nicht unter Erfolgsdruck: "Wir nehmen das Turnier nicht so ernst. Für uns ist die Meisterschaft wichtiger. Dennoch ist alles möglich im Kampf um den Titel."

Drei Favoriten ins Auge gefasst hat FCF-Trainer Udo Drees. Insbesondere Schwerin und der SV Wacker hätten einen guten Fußball gespielt, betonte Drees. Ebenso wie der VfB Habinghorst, der laut Drees noch einige personelle Alternativen gegenüber der Vorrunde in der Hinterhand habe. Froh, die Vorrunde als Tabellenzweiter überstanden zu haben ist Arminen-Coach Dimtirios Barliatsos: "Wir müssen sehen, wie es jetzt weiter gehen wird."

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