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Leute im Sport: Zurück in die Zukunft

CASTROP-RAUXEL Wenn Willi Kückelmann zurück in die Zukunft geht; wenn Rita Teiser Freikarten organisiert; wenn Martin Janicki trotz langer Verletzungspause bei Wacker doch noch gebraucht wird. Dann ist Zeit für unsere Rubrik "Leute im Sport".

von Von Jens Lukas

, 08.10.2007

Willi Kückelmann,der Vorsitzende der Bezirksliga-Handballer der HSG Rauxel-Schwerin fühlte sich am Montag beim Blick auf die Internet-Homepage seines Clubs an den Film "Zurück in die Zukunft" erinnert. Als Neuigkeit stand als Eintrag vom 8. Oktober dort geschrieben, dass die zweite Herren-Mannschaft ihr Kreispokal-Spiel gegen RW Dorsten am 26. August(!) austragen werde. Mit einem Gästebuch-Eintrag klärte Kückelmann die Besucher der Vereins-Seite auf: Die Begegnung wird am Freitag, 26. Oktober(!), um 20.15 Uhr in der Sporthalle der Willy-Brandt-Gesamtschule angepfiffen. An die Vorstellung von "Zurück in die Zukunft" fand der HSG-Chef allerdings auch Gefallen. Zumal die HSG 2 sich mit der Kolumne "Mission Aufstieg" die Rückkehr in die 2. Kreisklasse auf die Fahnen geschrieben hat.

Rita Teiser, Fußballerin beim Kreisliga-Neuling SuS Pöppinghausen sowie Frau von Coach Uwe Teiser, hat mit ihren Mitspielerinnen derzeit "volles Programm". Zwar hatte Pöppinghausen sein Team nicht zum Kreispokal-Wettbewerb angemeldet. Dennoch blieb auch das Wochenende vor einer Woche nicht "Fußball frei".

Uwe Teiser hatte den VfL Bochum angeschrieben und prompt 17 Freikarten für seine Schützlinge für das Bundesliga-Spiel gegen Eintracht Frankfurt geschenkt bekommen. Die Europstädterinnen mischten sich somit unter die 21 000 Zuschauer in der rewirpower-Arena und bekamen beim 0:0 eine kostenlose Fußball-Lehrstunde geboten.

Martin Janicki,derzeit am Knie angeschlagener Fußballer in Diensten des Bezirksliga-Spitzenreiters SV Wacker Obercastrop, hat während seiner Verletzungspause seine Bestimmung gefunden. Der Defensiv-Mann fungiert derzeit bei Heimspielen in der Erin-Kampfbahn als "Stadion-Sprecher" und ist dabei ganz nah dran am Spielgeschehen.

Mit einem drahtlosen Mikrofon "bewaffnet" proklamiert er Tore und Einwechslungen. Dafür holt er sich die Informationen auch aus erster Hand: beim Gäste-Trainer.

Ulrich Copar,derzeit im Spanien-Urlaub weilender Handball-Trainer des Frauen-Landesligisten Castroper TV, ist auch unter der mediteranen Sonne bestens informiert über die Geschehnisse in Castrop-Rauxel. Per SMS unterrichtete ihn Spielerin und Interims-Betreuerin Maike Rung über das Ergebnis seines Teams im Westfalenpokal gegen die SF Senne. Da musste Copar eine 18:24-Hiobsbotschaft lesen.

André Heppner, Korfballer beim HKC Albatros und bei DOS WK (Niederlande), outete sich als Fußball-Fan. Zusammen mit seinen Teamkameraden sagte er das Training ab und hat das UEFA-Cup-Spiel zwischen Enschede und dem Ex-Schuster-Club Getafe (Spanien) besucht.

   

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