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Lichtblick will gegen Innogy-Verkauf vorgehen

Hamburg. Der Hamburger Ökostrom-Anbieter Lichtblick will sich juristisch gegen die Neuordnung der deutschen Energiebranche zur Wehr setzen.

Lichtblick will gegen Innogy-Verkauf vorgehen

Das Logo von Innogy ist vor der Konzernzentrale zu sehen. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

Lichtblick werde sich bei dem Verkauf der RWE-Tochter Innogy an Eon als betroffener Wettbewerber zu dem Brüsseler Fusionskontrollverfahren beiladen lassen, erklärte Gero Lücking aus der Geschäftsführung am Freitag in Hamburg. Über den Vorgang berichtete der „Spiegel“ (Freitag) vorab.

Als Beteiligter in dem Verfahren könne Lichtblick die Unterlagen zu dem Verkauf einsehen und Einwände geltend machen. Ziel sei es, Auflagen zu erreichen. Lichtblick-Chef Wilfried Gillrath hatte schon zuvor erklärt, mit der Übrtragung der Anteile entstehe ein Megakonzern mit großer Marktmacht. „Das gefährdet den Wettbewerb im Strommarkt und könnte auf Dauer zu höheren Strompreisen für die Verbraucher führen.“

Lichtblick hatte schon 2009 bei der Übernahme des niederländischen Stromanbieters Nuon durch Vattenfall im Fusionsverfahren Auflagen durchgesetzt. So konnte Vattenfall nicht die Nuon-Kunden in Hamburg und Berlin übernehmen.

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