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Lobberich gewinnt in Schermbeck zu hoch

Handball

SCHERMBECK Im Duell mit dem Tabellenzweiten aus Lobberich zogen die Herren des SV Schermbeck am Samstag klar den Kürzeren. Die Niederlage fiel allerdings um einige Tore zu hoch aus.

11.04.2010
Lobberich gewinnt in Schermbeck zu hoch

Daniel Robert war erfolgreichster SVS-Werfer.

Die Schermbecker mussten mit Frederik Bell, Heiko Kreilkamp und den Seibel-Brüdern wichtige Akteure ersetzen. Das war aber nicht der Hauptgrund dafür, dass sie am Samstag nur bis etwa zur 20. Minute gleichwertig agierten. 13:13 hieß es da, doch dann folgten sieben Minuten ohne jeden Torerfolg und beim Seitenwechsel war Lobberich schließlich auf 14:21 enteilt – die Vorentscheidung, wie auch SVS-Trainer Burkhard Bell einräumte: „Uns fehlten einfach die Mittel, um dann noch mal dagegen zu halten.“ Probleme hatte der SVS vor allem in der Deckung. Aufgrund der Ausfälle hatte Bell umstellen müssen und so funktionierte die Übergabe der gegnerischen Kreisläufer und Rückraumspieler nur selten wie gewünscht. Lobberich nutzte die entstehenden Lücken zu einfachen Toren. Damit nicht genug hatte der SVS auch im Angriff Schwierigkeiten. „Gefühlte 15 klare Chancen“ zählte Burkhard Bell, bei denen seine Mannschaft mögliche Torerfolge recht leichtfertig vergab. „Wir haben uns einfach viel zu sehr mit uns selbst beschäftigt“, sah der SVS-Trainer die Ursachen für die schwache Leistung vor allem im mentalen Bereich. Dass der Sieg der Gäste vollkommen verdient war, stand für Bell außer Zweifel: „Man hat gesehen, wer Tabellenzweiter und wer Tabellenachter ist.“ Nur fiel er halt um ein paar Tore zu hoch aus.

N. Bell, Busjan; Kuhn (2), Robert (9/4), Speckamp (1), Kerbstadt (1), Hinz (1), Nölscher (3), Kedzierski (1), Felisiak (1), Timmermann (4), von Berg (1).