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Lodde-Debüt - VfL muss "einfach Punkte machen"

Fußball-Westfalenliga 2

SCHWERTE Das Spiel eins nach Olaf Muschal führt den VfL Schwerte am Sonntag zu einer der heimstärksten Mannschaften der Liga, dem BV Brambauer – alles andere als eine einfache Aufgabe zur Premiere von Peter Lodde.

von Von Michael Dötsch

, 23.04.2010
Lodde-Debüt - VfL muss "einfach Punkte machen"

Peter Lodde ist ab sofort wieder Trainer des VfL Schwerte.

„Brambauer hat seit letztem Sonntag den Klassenerhalt so gut wie sicher, aber sie werden weiter Gas geben. Aber wir sind ja unwahrscheinlich auswärtsstark“, sagt Lodde – auch Ironie kann eine Maßnahme zur Steigerung der Motivation sein. Aber im Ernst: „Es wäre vermessen zu sagen, dass wir in Brambauer gewinnen“, wäre Lodde mit einer Punkteteilung schon zufrieden. Aber wäre das angesichts der angespannten Tabellensituation nicht zu wenig? „Es gibt keine Hochrechnung“, sagt Lodde, „es ist müßig, über den Abstand zu anderen Mannschaften zu sprechen. Wir müssen einfach unsere Punkte machen. Und am Ende gucken wir dann, ob es reicht“, erklärt Lodde, wie er die heikle „Mission Klassenerhalt“ herangeht.

Dass er dabei natürlich auch die Spieler in die Pflicht nimmt, versteht sich fast von selbst: „Ich erwarte, dass die Mannschaft eine Reaktion zeigt und mit vereinten Kräften zur Sache geht“, fordert der Muschal-Nachfolger. In personeller Hinsicht sind im Vergleich zur Aufstellung seines Vorgängers keine bahnbrechenden Veränderungen zu erwarten. „So ganz viele Möglichkeiten habe ich ja auch nicht“, sagt Lodde und verweist damit auf die verletzungsbedingten Ausfälle von Serkan Arslan, Björn Goeseke und vermutlich auch „Momo“ Aydin – von den Langzeitverletzten Daniel Benda und Svante Rasmus, die in dieser Saison nicht mehr zurückkommen werden, ganz zu schweigen. Zum Schluss noch ein Mutmacher für die VfL-Fans: Das Hinspiel gewannen die Schwerter mit 3:0 – Brambauer scheint dem VfL zu liegen. Oder doch nicht? Die vier Spiele in den Jahren davor gingen allesamt verloren.