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Löw: Premiere Özil/Götze - Debüt für Zieler

Berlin (dpa) Joachim Löw plant für die letzten Länderspiele des Jahres die Premiere für den gemeinsamen Auftritt von Mesut Özil und Mario Götze in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. «Ja, das ist in den beiden Spielen vorstellbar», erklärte der Bundestrainer.

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Löw: Premiere Özil/Götze - Debüt für Zieler

Mesut Özil (r) und Mario Götze sollen gemeinsam in der DFB-Elf spielen. Foto: Roland Weihrauch

Löw will seiner Linie in den Testspielen am Freitag in Kiew gegen den EM-Gastgeber Ukraine und vier Tage später im Prestigeduell gegen den Nachbarn Niederlande treubleiben und kräftig experimentieren. So sollen die Jungstars Özil und Götze erstmals gemeinsam den Taktstock schwingen. «Ja, das ist in den beiden Spielen vorstellbar», erklärte der Bundestrainer am Sonntag und stellte zugleich dem 22-jährigen Zieler sein erstes Länderspiel in Aussicht: «Zumindest eine Halbzeit soll er spielen.» Ob es das Spielmacher-Duo Özil/Götze schon in Kiew oder erst vier Tage später in Hamburg geben wird und ob beide dann auch in der Startelf stehen, ließ Löw offen.

In einem der beiden Spiele plant Löw außerdem «eine Systemveränderung». Der 51-Jährige will nach langer Zeit mal wieder das 4-4-2 mit zwei Stürmern testen. Damit wäre sowohl für den Münchner Mario Gomez als auch für den Wahl-Italiener Miroslav Klose Platz. Beide Angreifer sind derzeit in Topform. Löw hat nach dem Jahresabschluss nur noch einen Test am 29. Februar nächsten Jahres in Bremen gegen Frankreich, bevor er seinen EM-Kader für das Turnier im Sommer in Polen und der Ukraine benennen muss.

«Das sind die Planspiele vornweg», bemerkte Löw. Natürlich wolle er vor der endgültigen Entscheidung noch die Eindrücke aus den Trainingseinheiten abwarten. Der DFB-Kader, in dem Kapitän Philipp Lahm (Pause) und der verletzte Vizekapitän Bastian Schweinsteiger fehlen, versammelt sich am Dienstag in Hamburg. Am Donnerstag fliegt der Tross nach Kiew. Bayern-Keeper Manuel Neuer wird erst vor dem Klassiker gegen Holland zum Team stoßen und in Hamburg gegen den Vizeweltmeister auch im Tor stehen.

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