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Lokalderby zu Sim-Jü

WERNE Passend zum Sim-Jü-Wochenende kommt es bereits am Samstag (18 Uhr) in der Fußball-Kreisliga A zum Werner Ortsderby zwischen dem VfL Werne und dem SV Stockum. In einem Gespräch mit den Ruhr Nachrichten äußerten sich VfL-Trainer Heiko Schelle und SVS-Coach Michael Wierling zum Stadtduell.

von Von Henner Henning

, 25.10.2007

Was erwarten Sie von dem Derby unter Flutlicht und zum Auftakt der Werner Sim-Jü am Samstag?

Schelle: Ich hoffe, dass meine Mannschaft im Derby ein Zeichen setzt und ihr wahres Gesicht zeigt. Schlechter als am vergangenen Sonntag können wir hoffentlich nicht spielen. Dies ist mein zweites Derby – und das will ich unbedingt gewinnen.

Wierling: Das Derby ist für alle Beteiligten ein ganz besonderes Spiel. Es wird eine gewisse Brisanz in der Partie sein, da alle nach dem Spiel wohl noch vor die Tür wollen. Das ist der besondere Anreiz dieses Spiels.

Welcher Verein hat denn die Verlegung des Derbys angeregt?

Schelle: Das weiß ich gar nicht. Der Vorstand hat mich neulich informiert, dass wir schon am Samstag spielen. Aber ich finde die Anstoßzeit ganz gut.

Wierling: Vor einiger Zeit hat es von uns eine Anfrage an den VfL gegeben, ob Interesse an einer Verlegung besteht. Der VfL hat sich dann etwas Zeit mit der Antwort gelassen und als keiner mehr damit rechnete, kam die Zusage. Wir sind zumindest sehr zufrieden mit dem Termin.

Wo sehen Sie die Stärken und Schwächen Ihres Stadtrivalen?

Schelle: Die Schwächen des SVS liegen wie bei uns im Abwehrbereich. Allerdings lief es bei uns hinten zwischenzeitlich mal ganz gut. Doch jetzt ist das auch bei uns ein Schwachpunkt. Die Stärken Stockums interessieren mich erstmal nicht. Wir richten uns nicht nach dem Gegner. Wir wollen unser Spiel aufziehen und unser Heimspiel gewinnen.

Wierling: Der VfL ist ein sehr kampfstarkes und kompaktes Team. Wir dürfen sie nicht ins Rollen kommen lassen und müssen besonders auf Stürmer Michael Hoffmann aufpassen. Aber der VfL hat auch seine Schwächen, das sieht man an einigen Spielen der Saison. Die Abwehr ist anfällig – sie ist immer für Gegentore gut.

Der SV Stockum rangiert auf dem vorletzten Tabellenplatz – geht der VfL daher als Favorit in das Derby?

Schelle: Ich sehe uns nicht als Favorit – allein schon durch die Ergebnisse der vergangenen Wochen und durch einige verletzte Spieler auf unserer Seite. Dazu haben solche Derbys immer einen eigenen Charakter. Ich erwarte, dass es ein heißes und offenes Spiel geben wird.

Wierling: Im Moment ist aufgrund unserer personellen Lage jede Mannschaft gegen uns in der Favoritenrolle. Aber wir werden mit den zur Verfügung stehenden Leuten mächtig Gas geben.

Wo werden Sie den Sonntagnachmittag verbringen? Auf Sim-Jü, im Signal-Iduna-Park bei Borussia gegen Bayern oder auf Ihrem Sofa im Wohnzimmer?

Schelle: Wenn das Derby positiv ausgeht, werde ich mit meiner Familie am Sonntagnachmittag über Sim-Jü bummeln.

Wierling: Weder noch. Ich werde meinen freien Sonntag nutzen und mir ein Spiel aus unserer Liga anschauen. Wahrscheinlich fahre ich nach Ascheberg und beobachte den TuS gegen SV Herbern II.

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